{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033452,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20033452,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"03.3452","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Direktzahlungen f\u00fcr landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen im Ausland","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bund entrichtet gem\u00e4ss Direktzahlungsverordnung Direktzahlungen f\u00fcr \"angestammte Fl\u00e4chen\" im Ausland, die im Besitz von Schweizer Bauern sind.</p><p>1. Wie viele Landwirte sind von dieser Regelung betroffen?</p><p>2. Wie gross ist die Fl\u00e4che insgesamt und welchen Anteil macht die betreffende Fl\u00e4che am Landbesitz dieser Landwirte aus?</p><p>3. Wie hoch sind die ausgerichteten Betr\u00e4ge?</p><p>4. Gedenkt der Bundesrat, die Bestimmung \u00fcber diese \"angestammten Fl\u00e4chen\" zu irgend einem Zeitpunkt auslaufen zu lassen, da ja die neu erworbenen Fl\u00e4chen nicht direktzahlungsberechtigt sind?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>F\u00fcr den Auslandanbau in unseren Nachbarl\u00e4ndern gelten seit Jahrzehnten spezielle Abmachungen mit den einzelnen Staaten, die den besonderen Verh\u00e4ltnissen in den Grenzregionen Rechnung tragen. So k\u00f6nnen im Rahmen des landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsverkehrs innerhalb der 10-Kilometer-Grenzzone die so genannten rohen Bodenerzeugnisse wie Getreide, Futtermittel, Zuckerr\u00fcben, Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse abgaben- und bewilligungsfrei eingef\u00fchrt werden, sofern sie von Bewirtschaftern importiert werden, die in der schweizerischen Grenzzone wohnen und Eigent\u00fcmer, P\u00e4chter oder Nutzniesser des ausl\u00e4ndischen Bodens sind. Dieselbe Regelung gilt auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Betriebe mit Fl\u00e4chen in der Schweiz. Viele Betriebe sind unmittelbar an der Grenze situiert und bewirtschaften seit Generationen landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen im Ausland. Die Auslandfl\u00e4che bildet f\u00fcr viele Betriebe einen erheblichen Teil der Betriebsfl\u00e4che und damit der Existenzgrundlage.</p><p>Bei den agrarpolitischen Massnahmen wird unterschieden zwischen angestammten und nicht angestammten Fl\u00e4chen. Als angestammt gelten Fl\u00e4chen, die mindestens seit dem 1. Mai 1984 von in der Schweiz wohnenden Landwirtinnen oder Landwirten bewirtschaftet werden. Fl\u00e4chen, die seit dem 1. Mai 1984 neu von der Schweiz aus bewirtschaftet werden, gelten hingegen als nicht angestammt.</p><p>F\u00f6rderungsbeitr\u00e4ge und Direktzahlungen f\u00fcr Fl\u00e4chen im Ausland werden ausschliesslich f\u00fcr die angestammten Fl\u00e4chen ausgerichtet. Unter Ber\u00fccksichtigung der g\u00fcnstigeren Produktionskosten im Ausland betragen die Beitragss\u00e4tze f\u00fcr diese Fl\u00e4chen 75 Prozent der Ans\u00e4tze f\u00fcr das Inland.</p><p>Mit der Ber\u00fccksichtigung der angestammten Fl\u00e4chen wird sichergestellt, dass Betriebe, welche zum Teil seit Generationen von der Schweiz aus Fl\u00e4chen im Ausland bewirtschafteten, eine angemessene Unterst\u00fctzung erhalten. Andererseits wird mit der geltenden Regelung verhindert, dass die zu Beitr\u00e4gen berechtigenden Fl\u00e4chen ausgedehnt werden k\u00f6nnen.</p><p>1. Im Jahr 2002 bewirtschafteten 652 Betriebe angestammte Fl\u00e4chen in der ausl\u00e4ndischen Grenzzone. Infolge des Strukturwandels ist die Anzahl Bewirtschafter seit Jahren leicht r\u00fcckl\u00e4ufig.</p><p>2. Die angestammte Fl\u00e4che betr\u00e4gt rund 5200 Hektaren. \u00dcber die Eigentums- und Pachtverh\u00e4ltnisse f\u00fcr die im angrenzenden Ausland bewirtschafteten Fl\u00e4chen besteht gesamtschweizerisch keine Statistik. Daher kann nicht genau beziffert werden, wie viel der angestammten Fl\u00e4chen im Eigentum der Bewirtschafterinnen oder Bewirtschafter sind. Nach Sch\u00e4tzungen ist davon auszugehen, dass von den 5200 Hektaren ungef\u00e4hr ein Drittel im Eigentum und zwei Drittel gepachtet sind.</p><p>3. Im Jahr 2002 wurden f\u00fcr die angestammten Fl\u00e4chen rund 6 Millionen Franken an Direktzahlungen und Anbaubeitr\u00e4gen im Ackerbau ausgerichtet. </p><p>4. Die geltende Regelung soll auch in Zukunft beibehalten werden. Ansonsten w\u00e4ren viele der betroffenen Familienbetriebe in ihrer Existenz ernsthaft gef\u00e4hrdet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1069200000000)\/","SubmittedBy":"Jutzet Erwin","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1071792000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236151167)\/","SubmissionDate":"\/Date(1063756800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4620,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}