{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033467,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20033467,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"03.3467","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Landwirtschaftliche Forschungsanstalten. F\u00fchrungsm\u00e4ssige Zusammenfassung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Unter dem Titel \"Landwirtschaftliche Forschungsanstalten r\u00fccken zusammen\" wird in einer Pressemitteilung des Bundesamtes f\u00fcr Landwirtschaft \u00fcber eine organisatorische Zusammenfassung der landwirtschaftlichen Forschungsanstalten orientiert. Diese mit Einsparungen begr\u00fcndete Massnahme sieht u. a. vor, dass die Eidgen\u00f6ssische Forschungsanstalt f\u00fcr Agrar\u00f6kologie und Landbau Reckenholz und jene f\u00fcr Agrarwirtschaft und Landtechnik in T\u00e4nikon ab 2006 f\u00fchrungsm\u00e4ssig zusammengefasst werden sollen.</p><p>In diesem Zusammenhang ersuche ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Welche Synergie-Effekte bzw. Verbesserungen werden mit der f\u00fchrungsm\u00e4ssigen Zusammenfassung dieser Forschungsanstalten erzielt bzw. erwartet und welche konkrete F\u00fchrungs- bzw. Organisationsstruktur ist vorgesehen?</p><p>2. Worin besteht das durch die Zusammenfassung der beiden Forschungsanstalten erhoffte Sparpotenzial und wie hoch ist es?</p><p>3. Welche Kosten (intern und extern) verursacht diese Umstrukturierung (Personelles, EDV usw.)?</p><p>4. Die beiden Forschungsanstalten haben v\u00f6llig unterschiedliche Leistungs- bzw. Forschungsauftr\u00e4ge, weshalb die Gefahr besteht, dass deren Erf\u00fcllung durch die f\u00fchrungsm\u00e4ssige Zusammenfassung beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnte.</p><p>Was gedenkt der Bundesrat vorzusehen, um allf\u00e4llige Nachteile f\u00fcr die landwirtschaftliche Forschung zu vermeiden?</p><p>5. Ist diese f\u00fchrungsm\u00e4ssige Zusammenfassung ein erster Schritt zur Aufgabe des einen oder anderen Standortes zu betrachten?</p><p>6. Wie beurteilt er die Bedeutung des Standortes T\u00e4nikon, insbesondere als Arbeitgeber f\u00fcr den Kanton Thurgau und im Speziellen f\u00fcr den Hinterthurgau?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Mit der f\u00fchrungsm\u00e4ssigen Zusammenfassung der Forschungsanstalt f\u00fcr Agrar\u00f6kologie und Landbau (FAL) Reckenholz und der Forschungsanstalt f\u00fcr Agrar\u00f6konomie und Landtechnik (FAT) T\u00e4nikon werden die Querschnittsbereiche \"\u00d6konomie\", \"\u00d6kologie\" und \"Agrartechnik\" einer einheitlichen F\u00fchrung unterstellt. Motto: Eine F\u00fchrung, zwei Standorte.</p><p>Der Bundesrat erwartet, dass:</p><p>- die forschungsm\u00e4ssige Bearbeitung von Projekten, welche ein interdisziplin\u00e4res Zusammenspiel der Forschungsbereiche erfordern, unter einer einheitlichen F\u00fchrung noch effizienter gestaltet werden kann;</p><p>- durch diese B\u00fcndelung der Kr\u00e4fte und Kompetenzen noch flexibler auf neue Herausforderungen reagiert und die nationale und internationale Positionierung weiter verst\u00e4rkt werden kann;</p><p>- im Bereich der Dienstleistungen (Rechnungswesen, Personaldienst, Kommunikation, \u00dcbersetzungen, Qualit\u00e4tssicherung usw.) Effizienzgewinne realisiert werden;</p><p>- die neue Forschungsanstalt mit einer breiteren fachlichen Kompetenz agieren kann, dass die Forschung an Kraft, Ausstrahlung und Wirkung gewinnt.</p><p>Der Landwirtschaftliche Forschungsrat (LFR) hat sich an seiner Sitzung vom 10. September 2003 mit den f\u00fchrungsm\u00e4ssigen Zusammenschl\u00fcssen der Forschungsanstalten befasst und h\u00e4lt folgendes fest (Protokollauszug): \"Der LFR ist der Meinung, dass der eingeschlagene Weg der einzige sei, um Abstriche bei den erwarteten Leistungen der Forschungsanstalten so weit wie m\u00f6glich zu vermeiden.\"</p><p>Ab 1. Januar 2006 wird die neue Forschungsanstalt von einer Direktion gef\u00fchrt. FAL und FAT haben den Auftrag, bis dahin die dazu erforderlichen neuen F\u00fchrungs- und Organisationsstrukturen zu entwickeln.</p><p>2. Durch den f\u00fchrungsm\u00e4ssigen Zusammenschluss von zwei Forschungsanstalten unter eine Direktion kann sichergestellt werden, dass noch vermehrt standort\u00fcbergreifend gearbeitet wird und somit neben administrativen auch fachliche Synergien genutzt werden.</p><p>Das Sparpotenzial ist im Wesentlichen in der Reduktion von zwei auf eine Direktion sowie in der Vereinheitlichung der Prozesse und Abl\u00e4ufe in den Bereichen Personal, Finanzen und Controlling, Information und Kommunikation, Informatik und Reporting zu orten. Eine quantifizierte Aussage \u00fcber den Effizienzgewinn bzw. das Einsparpotenzial kann zuverl\u00e4ssig erst nach Abschluss der Prozessanalyse gemacht werden.</p><p>3. Die Umstrukturierung verursacht Kosten:</p><p>- Voraussichtliche interne Kosten (im Wesentlichen Arbeitszeit): Leitung des f\u00fchrungsm\u00e4ssigen Zusammenschlusses durch die Direktion, Bearbeitung von Teilbereichen in Arbeitsgruppen (Personal, Rechnungswesen, Information und Kommunikation, Informatik, F\u00fchrungsorganisation, Strategiekonsolidierung, Qualit\u00e4tsmanagement usw.), Umschulungen.</p><p>- Voraussichtliche externe Kosten: Anpassung der Kosten-Leistungs-Rechnung (wobei Anpassungen im Rahmen des neuen Rechnungsmodells sowieso n\u00f6tig sind), Controlling \"Wirtschaftlichkeit der Fusion\", Klassifikation der Mitarbeitenden, gemeinsame Informatikplattform, Anpassung SAP, externe Begleitung.</p><p>Im heutigen Zeitpunkt k\u00f6nnen diese zus\u00e4tzlichen Kosten nicht beziffert werden.</p><p>4. Wie bereits unter Ziffer 1 festgehalten, ist der Bundesrat der Ansicht, dass die f\u00fchrungsm\u00e4ssige Zusammenfassung von FAL und FAT eine B\u00fcndelung der Kr\u00e4fte und Kompetenzen erm\u00f6glicht, um einerseits zuk\u00fcnftig zum Wohle von Landwirtschaft und Natur, Verwaltung, Politik und Gesellschaft noch flexibler auf neue Herausforderungen reagieren zu k\u00f6nnen. Andererseits soll dadurch auch die Voraussetzung geschaffen werden, um im nationalen und internationalen Forschungswettbewerb noch erfolgreicher bestehen zu k\u00f6nnen.</p><p>Aus diesem Grund ist der Bundesrat der Meinung, dass die neue Forschungsanstalt auf den heutigen St\u00e4rken der FAL und der FAT aufzubauen ist. Die Forschungsqualit\u00e4t, Leistungen und Errungenschaften d\u00fcrfen keinesfalls gef\u00e4hrdet werden.</p><p>5. Mit der f\u00fchrungsm\u00e4ssigen Zusammenfassung der Forschungsanstalten bleiben die Standorte aufrecht erhalten. Motto: Eine F\u00fchrung, zwei Standorte. Bei weiteren Budgetk\u00fcrzungen bei den landwirtschaftlichen Forschungsanstalten w\u00fcrde sich allerdings die Frage nach der Aufgabe von Standorten stellen.</p><p>6. Der Bundesrat ist sich der Bedeutung des Standortes T\u00e4nikon f\u00fcr den Kanton Thurgau bewusst. Mit der Entgegennahme des Postulates Pfisterer Thomas 02.3065 hat er zum Ausdruck gebracht, dass er das Anliegen nach dezentralen Stellen der Bundesverwaltung sorgf\u00e4ltig zu pr\u00fcfen bereit ist. Der f\u00fchrungsm\u00e4ssige Zusammenschluss der Forschungsanstalten erm\u00f6glicht es, den Standort T\u00e4nikon aufrecht zu erhalten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1069200000000)\/","SubmittedBy":"B\u00fcrgi Hermann","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1071100800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236918873)\/","SubmissionDate":"\/Date(1064361600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4620,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Landwirtschaft"}}