{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20033608,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20033608,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"03.3608","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Energie-Etikette f\u00fcr Motorfahrzeuge nach CO2-Emission *","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, die Energie-Etikette f\u00fcr Motorfahrzeuge am effektiven C02-Ausstoss eines Motorfahrzeuges pro Kilometer auszurichten.</p>","ReasonText":"<p>Die Energie-Etikette f\u00fcr Motorfahrzeuge, wie sie vom BFE definiert und heute in der Praxis angewendet wird, f\u00fchrt zu energie- und klimaschutzpolitisch fragw\u00fcrdigen Ergebnissen. Heute wird nicht der absolute Energieverbrauch pro Kilometer oder der CO2-Ausstoss als Beurteilungsgr\u00f6sse herangezogen, sondern der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoss pro Kilogramm Fahrzeuggewicht. Dadurch kommen sinnwidrige Empfehlungen zustande:</p><p>- schwere, relativ schwach motorisierte Fahrzeuge mit einem hohen absoluten CO2-Ausstoss erhalten die Energiebestnote A - ausgezeichnet (Beispiel: VW Touareg 2,5 TDI, 259 Gramm CO2 pro Kilometer);</p><p>- leichte, relativ stark motorisierter Fahrzeuge mit einem tiefen absoluten CO2-Ausstoss erhalten bloss die Energienote F - schlecht (Beispiel: Fiat Seicento Sporting; 145 Gramm CO2 pro Kilometer).</p><p>Dies kann dazu f\u00fchren, dass Konsumenten und Konsumentinnen, welche auf die Energie-Etikette achten, infolge solcher Etiketten ein viel klimasch\u00e4dlicheres Fahrzeug kaufen, als sie eigentlich m\u00f6chten.</p><p>Eine Energie-Etikette, die den absoluten CO2-Ausstoss ausweist, l\u00e4sst immer noch Vergleiche innerhalb derselben Fahrzeugkategorie zu. Schwere, verbrauchsintensive Fahrzeuge erhalten jedoch nicht mehr automatisch eine Empfehlung, nur weil sie schwer sind.</p><p>Die heutige Deklaration ist grob irref\u00fchrend und sollte umgehend korrigiert werden, soll die Glaubw\u00fcrdigkeit der Energie-Etikette nicht dauerhaft Schaden erleiden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Energie-Etikette informiert \u00fcber den Treibstoffverbrauch und die damit verbundenen CO-Emissionen und f\u00f6rdert so den Verkauf sparsamer Fahrzeuge mit dem Ziel, zusammen mit anderen Massnahmen im Verkehrsbereich, den CO2-Ausstoss im Hinblick auf die Erf\u00fcllung des CO2-Gesetzes und des Kyoto-Protokolls zu senken. Ferner soll sie beitragen, das zwischen UVEK und Auto-Schweiz vereinbarte Ziel der Senkung des mittleren Treibstoffverbrauches neuer Personenwagen von 8,4 auf 6,4 Liter pro 100 Kilometer im Jahre 2008 zu erreichen.</p><p>Zu diesem Zweck beinhaltet die Energie-Etikette drei Informationen: Erstens wird f\u00fcr jeden Personenwagen der absolute normierte Verbrauch in Litern pro 100 Kilometer angegeben. Zweitens wird der CO2-Ausstoss in Gramm pro Kilometer ausgewiesen. Drittens f\u00fchrt die Energie-Etikette sieben Effizienzkategorien (A-G) ein. Die Zuordnung erfolgt mit Hilfe einer Bewertungszahl, die auf dem Verbrauch in Liter pro 100 Kilometer im Verh\u00e4ltnis zum Leergewicht basiert. Damit bleibt die beste Kategorie A nicht nur den Kleinwagen mit geringem Gewicht vorbehalten.</p><p>Mit den beiden ersten Informationen soll der Konsument \u00fcber die absoluten Energieverbrauchswerte und deren Wirkung auf den CO2-Ausstoss informiert werden. Die Effizienzkategorien erm\u00f6glichen zus\u00e4tzlich einen transparenten Vergleich der Energieeffizienz aller angebotenen Personenfahrzeuge. Sehr tiefe absolute Verbrauchswerte k\u00f6nnen nur von Kleinwagen erzielt werden.</p><p>Auch wer auf ein gr\u00f6sseres, schwereres Fahrzeug angewiesen ist, soll zum Kauf eines Autos motiviert werden, das sowohl dem individuellen Bedarf als auch dem Ziel der CO2-Verminderung entspricht. Dies kann z. B. eine Grossfamilie, einen Bauernbetrieb im Berggebiet oder Handelsreisende betreffen, f\u00fcr die ein Kleinwagen nicht infrage kommt. Diesen Gruppen n\u00fctzen die absoluten Angaben wenig, denn sie k\u00f6nnen nur mit grossem Aufwand von der absoluten Zahl auf einen vergleichsweise effizienten Fahrzeugtyp in der gewollten Fahrzeugklasse schliessen. Durch die Energie-Etikette ist es der K\u00e4uferschaft direkt m\u00f6glich, auf ein energieeffizientes Fahrzeug seiner bevorzugten Klasse zu schliessen. Dies f\u00fchrt dazu, dass in jeder Fahrzeugklasse der durchschnittliche Verbrauch sinkt.</p><p>Die Bundesverwaltung arbeitet zurzeit an einem haushaltneutralen Anreizsystem (Bonus-Malus-System) im Rahmen des Automobilsteuergesetzes. Demzufolge soll der Kauf besonders energie- und umwelteffizienter Personenwagen mit einem Bonus gef\u00f6rdert werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Kategorisierung der Fahrzeuge gepr\u00fcft.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1077667200000)\/","SubmittedBy":"Rechsteiner Rudolf","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1174435200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690534744650)\/","SubmissionDate":"\/Date(1071532800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4701,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}