{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20040411,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20040411,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.411","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Bundesgesetz \u00fcber den Natur- und Heimatschutz. Naturparks","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative mit dem Ziel ein, die Teilrevision des Bundesgesetzes \u00fcber den Natur- und Heimatschutz (NHG) unverz\u00fcglich an die Hand zu nehmen. Als Grundlage f\u00fcr die Gesetzesrevision dient der Entwurf des Bundesrates, den er in die Vernehmlassung gegeben hat.</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat hat die geplante Teilrevision des NHG aus der Legislaturplanung 2004 bis 2007 gestrichen. Dies kann nicht hingenommen werden. Die Revision ist unverz\u00fcglich an die Hand zu nehmen. Die Revision des NHG erm\u00f6glicht es den l\u00e4ndlichen Regionen, zus\u00e4tzliche wirtschaftliche und touristische Angebote zu schaffen. Diese bringen Arbeitspl\u00e4tze und Wertsch\u00f6pfung. </p><p>Die Berggebiete und der l\u00e4ndliche Raum der Schweiz m\u00fcssen derzeit grosse Herausforderungen bew\u00e4ltigen. Der wirtschaftliche Strukturwandel stellt die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit ganzer Regionen infrage. Entwicklungen wie der Strukturwandel in der Landwirtschaft und im Tourismus sowie der Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen der ehemaligen Regiebetriebe des Bundes und die Ausd\u00fcnnung der Grundversorgung setzen den Berggebieten und dem l\u00e4ndlichen Raum arg zu. Eine zunehmende Bev\u00f6lkerungskonzentration in den regionalen Zentren und Agglomerationen ist durch die Resultate der Volksz\u00e4hlung zur Gen\u00fcge belegt. </p><p>Eine der wichtigsten Ressourcen der Regionen ist ihre intakte Landschaft. In immer mehr Landesteilen besteht der Wunsch nach Landschaftsp\u00e4rken, um aus den nat\u00fcrlichen Ressourcen wirtschaftlichen, insbesondere touristischen Nutzen zu ziehen. Eine vielversprechende Strategie dazu besteht im Labeling. Neben dem bekannten Labeling von Produkten (z. B. AOC oder Bio) gewinnt das Labeling von Regionen zunehmend an Bedeutung. Dass Labels wie \"Regionaler Naturpark\" einen Beitrag zur Regionalentwicklung zu leisten verm\u00f6gen, zeigen Erfahrungen aus Frankreich schon lange. Doch auch Gebiete, in denen der Schutzgedanke im Vordergrund steht, wie ein Nationalpark, verm\u00f6gen durchaus wirtschaftliche Impulse auszul\u00f6sen. Gem\u00e4ss einer Studie von Irene K\u00fcpfer erwirtschaftet der Schweizerische Nationalpark j\u00e4hrlich einen Umsatz von 21 Millionen Franken. Die G\u00e4ste geben durchschnittlich pro Tag 129 Franken aus. Durch den Park wurden zahlreiche Arbeitspl\u00e4tze direkt und indirekt gesichert. Auch Studien aus \u00d6sterreich best\u00e4tigen dieses Bild. In \u00d6sterreich gibt es sechs Nationalparks. Diese erwirtschaften einen Umsatz von etwa 1,4 Milliarden Franken. Und vor allem ist eines wichtig: Die Nachfrage stieg von 1994 bis 2000 um 18 Prozent.</p><p>Durch die NHG-Revision lassen sich drei Parkarten realisieren. Der regionale Naturpark ist ein wichtiges F\u00f6rderungsinstrument f\u00fcr eine zukunftsgerichtete Regionalwirtschaft. F\u00fcr den bestehenden Nationalpark werden die rechtlichen Grundlagen angepasst. Zus\u00e4tzlich entsteht die M\u00f6glichkeit, weitere Nationalp\u00e4rke einzurichten. Dies ist durchaus erw\u00fcnscht. Es bestehen bereits konkrete Pl\u00e4ne, weitere Nationalp\u00e4rke zu realisieren. Die dritte Kategorie, die Naturp\u00e4rke, soll in der N\u00e4he von Ballungsr\u00e4umen entstehen und erm\u00f6glicht der Bev\u00f6lkerung unverf\u00e4lschte Naturerlebnisse und ist daher zu begr\u00fcssen. </p><p>Es ist wichtig, dass die Initiative zur Realisierung von neuen P\u00e4rken von der regionalen Bev\u00f6lkerung ausgeht. Diese Initiative ist in zahlreichen Regionen vorhanden. Durch die Teilrevision des Bundesgesetzes \u00fcber den Natur- und Heimatschutz sind nun die richtigen Weichen zu stellen, damit diese regionalen Initiativen unverz\u00fcglich umgesetzt werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Hassler Hansj\u00f6rg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1166572800000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"52","Category":"V","Modified":"\/Date(1712768491800)\/","SubmissionDate":"\/Date(1078876800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4702,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}