{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041016,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20041016,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.1016","BusinessType":19,"BusinessTypeName":"Dringliche Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"DA","Title":"Bildung. Kampagne zur Erreichung der \"Millennium Development Goals\" der Uno","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Vom 19. bis 25. April dieses Jahres findet die Aktionswoche der weltweiten Kampagne f\u00fcr Bildung statt. Diese orientiert sich an den Millennium Entwicklungszielen der Uno, zu deren Erreichung bis zum Jahre 2015 sich alle Mitgliedstaaten - auch die Schweiz - verpflichtet haben. Im Bereich der Bildung bedeutet dies, dass alle Jungen und M\u00e4dchen eine vollst\u00e4ndige Grundschulausbildung erhalten sollen. Zudem ist auf allen Ausbildungsstufen jede unterschiedliche Behandlung der Geschlechter zu beseitigen.</p><p>Heute sind wir von der Erreichung dieser Ziele noch weit entfernt, weshalb die Kampagne ein besonderes Zeichen setzen und zu besonderen Anstrengungen auffordern will. Da die L\u00e4nder des S\u00fcdens mit eigenen Kr\u00e4ften die gesetzten Ziele nicht erreichen k\u00f6nnen, sind alle L\u00e4nder gefordert, neben den national n\u00f6tigen Verbesserungen weltweit mitzuteilen und ihr M\u00f6gliches beizutragen.</p><p>Ich frage deshalb den Bundesrat:</p><p>Welchen Beitrag gedenkt er im Rahmen dieser Kampagne zu leisten, und welche Massnahmen unseres Landes sieht er als Beitrag zur Erreichung der Millennium Development Goals in diesem wichtigen und zur Erreichung auch aller anderen Ziele grundlegenden Bereich vor?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Erziehung und die Grundschulbildung spielen eine zentrale Rolle bei der Armutsbek\u00e4mpfung. Diese bildet das Fundament der Millennium-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals; MDG) und eines der Schwerpunktthemen der schweizerischen Aussenpolitik. F\u00fcr die technische Zusammenarbeit und die Finanzhilfe zugunsten der Entwicklungsl\u00e4nder stellt sie sogar eine Kernaufgabe dar.</p><p>Die Schweiz betrachtet im Rahmen ihrer technischen und finanziellen Zusammenarbeit die Armut als ein vielschichtiges und nicht rein wirtschaftliches Ph\u00e4nomen, das nur durch ein Zusammenspiel von Interventionen in unterschiedlichen Schl\u00fcsselbereichen beseitigt werden kann. Zu einem dieser Bereiche z\u00e4hlt die soziale Entwicklung, zu deren Eckpfeilern u. a. die Erziehung und Bildung geh\u00f6ren.</p><p>Die Schweiz ist sich der Schl\u00fcsselrolle, welche die Bildung f\u00fcr die Entwicklung spielt, bewusst und setzt sich in diesem Sinn sowohl auf bilateraler als auch multilateraler Ebene zur Erf\u00fcllung des Zieles \"Bildung f\u00fcr alle\" bis 2015 ein. Sie hat an den Weltgipfeln teilgenommen, an denen die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert wurde, die Bildung als eine priorit\u00e4re Aufgabe auf die Agenda der Entwicklungspolitiken zu setzen und nach den besten L\u00f6sungen zu suchen, um dem Ziel der Bildung f\u00fcr alle n\u00e4her zu kommen. Die Schweiz unterst\u00fctzt multilaterale Sonderorganisationen in diesem Bereich (insbesondere Unicef und Unesco) und beteiligt sich am internationalen Dialog \u00fcber Bildungspolitiken, insbesondere in Afrika, in einer Weltregion mit dem h\u00f6chsten Analphabetentum und den tiefsten Einschulungsraten.</p><p>Auf bilateraler Ebene unterst\u00fctzt die Schweiz verschiedene Regierungs- und Nichtregierungspartner von Entwicklungsl\u00e4ndern, welche die Erziehung und die Grundschulbildung zu einem Schwerpunktthema ihrer Entwicklungsstrategien erkl\u00e4rt haben.</p><p>F\u00fcr die Schweiz stehen ausgehend von ihren strategischen Entscheidungen, die auf ihren komparativen Vorteilen beruhen, die qualitativen Aspekte der Bildung im Vordergrund. Die Verbesserung des Zuganges aller Kinder und Jugendlichen zum Bildungssystem ist nur eines unter vielen Problemen, welche die Entwicklungsl\u00e4nder in diesem Bereich zu l\u00f6sen haben. Es gilt auch, eine gewisse Qualit\u00e4t des Bildungssystemes sicherzustellen, d. h., den Erwerb von Grundwissen und -kompetenzen zu erm\u00f6glichen, damit die Lernenden konkret zu einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und ihrer Zukunftsperspektiven beitragen k\u00f6nnen.</p><p>Aus diesem Grund unterst\u00fctzt die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) insbesondere jene Regierungs- und Nichtregierungsakteure, die sich f\u00fcr eine Bildung einsetzen, welche den sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bed\u00fcrfnissen der Randgruppen Rechnung tragen. Die Deza unterst\u00fctzt ebenfalls die Grundausbildung von Jugendlichen und Erwachsenen ohne Schulbildung. In diesem Bereich achtet die schweizerische Entwicklungsagentur besonders auf eine Zusammenarbeit mit anderen Entwicklungssektoren (Landwirtschaft, Soziales usw.). Zudem f\u00f6rdert unser Land innovative Ans\u00e4tze, wie beispielsweise die Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verbesserung des Zuganges zur Bildung und der Qualit\u00e4t derselben.</p><p>Trotz vieler und nachhaltiger Aktionen bleibt der finanzielle Beitrag der Schweiz an das Bildungs-MDG bescheiden. In anderen ebenfalls von den MDG betroffenen Sektoren, in denen die Schweiz dank ihrer langj\u00e4hrigen Erfahrung einen komparativen Vorteil besitzt, ist die Pr\u00e4senz der Schweiz sowohl auf bilateraler als auch multilateraler Ebene st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Angesichts der angespannten Budgetlage des Bundes scheint jedoch eine Konzentration auf eine beschr\u00e4nkte Anzahl Sektoren angemessen.</p><p>Die Millenniumsziele stellen grunds\u00e4tzlich einen wichtigen Referenzrahmen f\u00fcr die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz dar. Die vor kurzem vom Parlament verabschiedete Botschaft \u00fcber die Weiterf\u00fchrung der technischen Zusammenarbeit und der Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsl\u00e4ndern hat dies deutlich gemacht. Umfassende Informationen und eine ausf\u00fchrliche Analyse des schweizerischen Beitrages (einschliesslich jene der NGO) an die MDG werden in der Antwort auf das Postulat Genner 03.7630 sowie in der Berichterstattung der Schweiz an der Uno-Generalversammlung im Jahre 2005 geliefert.</p><p>Bei der in der Frage angesprochenen Kampagne und der Aktionswoche geht es darum, die Aufmerksamkeit der \u00d6ffentlichkeit auf die Tatsache zu lenken, dass weltweit mehr als 100 Millionen Kinder keine Grundausbildung erhalten. Die von der Unesco und einem Verbund von Nichtregierungsorganisationen initiierte Aktionswoche soll dem Anliegen, allen Kindern den Zugang zu einer Grundausbildung zu verschaffen, mehr Gewicht bei den Regierungen verleihen. Die Schweizerische Unesco-Kommission hat die interessierten Kreise und die \u00d6ffentlichkeit auf die Aktionswoche aufmerksam gemacht und zu Sensibilisierungsbeitr\u00e4gen aufgerufen. Die Kampagne ist komplement\u00e4r zu den staatlichen Bem\u00fchungen zur Erreichung der MDG zu sehen. Die Schweiz impliziert sich nicht direkt und m\u00f6chte mit den vorhandenen Mitteln in erster Linie die bestehenden Bildungsprogramme fortsetzen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1081296000000)\/","SubmittedBy":"Gadient Brigitta M.","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1081296000000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750807505853)\/","SubmissionDate":"\/Date(1079308800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4702,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Bildung"}}