{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041074,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20041074,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.1074","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Auswirkungen des neuen SBB-Fahrplans f\u00fcr das Wallis","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Glaubt man der Internetseite der SBB, so wird der neue \"Bahn-2000\"-Fahrplan dem Wallis in jeder Hinsicht sp\u00fcrbare Verbesserungen bringen. So soll das Wallis endlich in den Genuss von klimatisiertem Rollmaterial kommen. Hingegen wird die Fahrplandichte sp\u00fcrbar vermindert werden.</p><p>In den Ausgaben der Tageszeitung \"Le Matin\" vom 3. und 9. Juni stand, dass die Z\u00fcge von und nach Italien ab Dezember 2004 in Martigny, f\u00fcr einen Zwischenstopp zum Besuch der ber\u00fchmten Fondation Gianadda, nicht  mehr halten werden. Zus\u00e4tzlich werden vom Bahnhof Sierre aus die Zugverbindungen nach Lausanne von zwei auf eine pro Stunde gek\u00fcrzt, was f\u00fcr die in Lausanne arbeitenden Pendler eine Streichung von 15 Z\u00fcgen darstellt.</p><p>Ist dem Bundesrat diese Aush\u00f6hlung des Service public im Bereich des Bahnverkehrs bekannt? Sind andere Walliser Regionen betroffen?</p><p>Ist der Bundesrat bereit, die SBB zu verbessernden Massnahmen anzuhalten, damit die Z\u00fcge von und nach Italien in Martigny weiterhin halten und die Verbindungen in Sierre auf einem angemessenen Niveau bleiben? Nur so kann dem Bed\u00fcrfnis der Touristen einerseits und der Pendler nach Lausanne andererseits entsprochen werden.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die erste Etappe von \"Bahn 2000\" verbessert das Angebot im \u00f6ffentlichen Verkehr: K\u00fcrzere Fahrzeiten, mehr Halbstundentakt- und bequemere Umsteigeverbindungen bringen die einzelnen Regionen der Schweiz n\u00e4her zusammen. 12 Prozent mehr Z\u00fcge und modernes Rollmaterial erweitern das Bahn- und Platzangebot sp\u00fcrbar.</p><p>Zu Martigny: Heute sind mehrere internationale Z\u00fcge nach Italien in den schweizerischen Taktfahrplan integriert. Sie fahren als regul\u00e4re Schnellz\u00fcge durch das Wallis und halten u. a. auch in Martigny. Die Kundschaft dieser Z\u00fcge stammt mehrheitlich aus dem innerschweizerischen Verkehr. Da jedoch internationale Z\u00fcge versp\u00e4tungsanf\u00e4lliger sind, kommt es \u00f6fter zu Anschlussbr\u00fcchen in Lausanne, insbesondere f\u00fcr Passagiere mit Weiterfahrt in Richtung Fribourg-Bern-Z\u00fcrich.</p><p>Ab dem Fahrplanwechsel 2004 werden deshalb die internationalen Z\u00fcge vom Binnenverkehr getrennt und ausser Takt zwischen den Z\u00fcgen des \"normalen\" Taktsystems gef\u00fchrt. Dies verengt zwar die M\u00f6glichkeit von Zughalten, bringt aber den Passagieren des internationalen Verkehrs eine k\u00fcrzere Fahrzeit und den Passagieren des nationalen Verkehrs mehr P\u00fcnktlichkeit.</p><p>Martigny wird im Binnenverkehr weiterhin mit zwei Schnellz\u00fcgen je Stunde bedient; diese werden weniger versp\u00e4tungsanf\u00e4llig sein als die heutigen Z\u00fcge. Im Knoten Lausanne werden wie bisher Anschl\u00fcsse in alle Richtungen gew\u00e4hrleistet. Der Anschluss an die internationalen Z\u00fcge erfolgt mit Umsteigen in Sion.</p><p>Zu Siders: Mit der Einf\u00fchrung von \"Bahn 2000\" wird das Wallis im Halbstundentakt mit Lausanne sowie Genf verbunden. Ein InterRegio-Zug verkehrt bis Brig, der andere wendet in Sion, wobei Reisende nach Siders und weiter Anschluss in Sion an den Regionalzug nach Brig haben.</p><p>Umsteigeverbindungen sind zwar weniger attraktiv als Direktverbindungen, doch muss im vorliegenden Fall ber\u00fccksichtigt werden, dass:</p><p>- Siders neu auch an Feiertagen st\u00fcndlich zwei Verbindungen mit Lausanne erh\u00e4lt. Damit ist insbesondere auch dem Tourismus gedient. In Lausanne sind die Anschl\u00fcsse mit allen Richtungen gesichert;</p><p>- in Siders weiterhin in beiden Richtungen drei internationale EC-Z\u00fcge Gen\u00e8ve-A\u00e9roport-Milano halten. Sie weisen bis Lausanne nur noch zwei Zwischenhalte auf (Sion und Montreux) und bieten somit eine besonders schnelle Verbindung;</p><p>- Reisende von Siders nach Bern in Brig schlanke Anschl\u00fcsse in Richtung L\u00f6tschberg erhalten.</p><p>Fazit: Der Bundesrat h\u00e4lt fest, dass die \"Bahn 2000\" in der ganzen Schweiz eine sp\u00fcrbare Erweiterung des Angebotes bringen wird. Er sieht insgesamt im Wallis keine Angebotsverschlechterungen und wird von der SBB AG keine \u00c4nderungen verlangen, dies umso mehr, als der Fernverkehr zum unternehmerischen Bereich der SBB geh\u00f6rt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1094601600000)\/","SubmittedBy":"Rey Jean-No\u00ebl","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1094601600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1750806833367)\/","SubmissionDate":"\/Date(1087257600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4704,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}