{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20041109,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20041109,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.1109","BusinessType":19,"BusinessTypeName":"Dringliche Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"DA","Title":"Gef\u00e4hrdung der Fachhochschul-Ausbildungspl\u00e4tze in Chemie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie soll eine Fachhochschule aus der Sicht des Bundesrates bez\u00fcglich Gr\u00f6sse, Anzahl Studierende, Anzahl Abteilungen und Lehrg\u00e4nge idealerweise strukturiert sein, um eine m\u00f6glichst hohe Bildungsqualit\u00e4t bei finanziell effizientem Betrieb zu gew\u00e4hrleisten?</p><p>2. Ist er auch der Meinung, dass die Bildung von grossen Mehrsparten-Fachhochschulen derjenigen von Teilschulen, die sich auf einen isolierten Fachbereich beschr\u00e4nken, vorzuziehen ist, dies, wenn man ber\u00fccksichtigt, dass die Probleme der Zukunft zunehmend nur mit einem interdisziplin\u00e4ren Ansatz gel\u00f6st werden k\u00f6nnen?</p><p>3. Ist er auch der Meinung, dass ein Transfer der gr\u00f6ssten Schweizer Fachhochschul-Chemieabteilung von Winterthur nach W\u00e4denswil in Anbetracht des Mangels an Fachhochschulchemikern, der unvermeidlichen Wanderungsverluste (Gefahr, dass Studiengang unterkritisch wird) und Synergieverluste (zum grossen Departement Technik der Z\u00fcrcher Hochschule Winterthur, ZHW) den Interessen des Wirtschaftsplatzes Schweiz zuwiderl\u00e4uft?</p><p>4. Ist er auch der Meinung, dass in einer Zeit der knappen Finanzen die grossen chemiespezifischen Investitionen am Standort Winterthur gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, vor allem, da aus Kostengr\u00fcnden durch den Transfer eine empfindliche Qualit\u00e4tseinbusse in Lehre und F&amp;E der ZFH zu erwarten ist? Ist der Bundesrat bereit, an solche Transferkosten Investitionsbeitr\u00e4ge zu leisten?</p><p>5. Ist er auch der Meinung, dass seine Auflage zur Konzentration im Bereich Chemie und Life Sciences durch den Beschluss des Z\u00fcrcher Fachhochschulrates zum Transfer des Chemiestudiengangs von der ZHW an die Hochschule W\u00e4denswil unzweckm\u00e4ssig interpretiert wurde?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Gr\u00f6sse der Fachhochschule richtet sich nach den Bed\u00fcrfnissen der Region. Sie f\u00e4llt in der Schweiz sehr unterschiedlich aus. Bildungsqualit\u00e4t und Effizienz lassen sich am besten auf der Stufe des einzelnen Bildungsangebotes messen. Bund und Kantone haben sich bei der Erarbeitung des Masterplans \"Fachhochschulen\" darauf verst\u00e4ndigt, dass k\u00fcnftig auf der geplanten Bachelorstufe Gr\u00f6ssenordnungen von mindestens 60 Studierenden pro Jahrgang und Studiengang und auf der Masterstufe mindestens 30 Studierende pro Jahrgang und Studiengang die Regel bilden sollen. Diese Vorgaben stehen in engem Zusammenhang mit finanziellen, aber auch qualitativen \u00dcberlegungen. Bei der Schaffung von neuen Ausbildungsorten sind zudem im Interesse der Sicherung von Kontinuit\u00e4t und Breite des Studienangebotes, eines gezielten und auch qualitativ nachhaltigen Kompetenzaufbaus sowie einer effizienten Bewirtschaftung der Infrastruktur Standorte mit mindestens 500 Studierenden anzustreben.</p><p>2. Die Vielfalt des Studien- und des Weiterbildungsangebotes an einer Mehrsparten-Fachhochschule stellt f\u00fcr die Studierenden und den gesamten Hochschulbetrieb, namentlich auch f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Angebote, eine Bereicherung dar. Die Priorit\u00e4ten des Bundesrates liegen indessen, namentlich auch in Ber\u00fccksichtigung der regionalen Verankerung der Ausbildungsorte und der bestehenden Infrastruktur, auf der Fachbereichsebene. Diese Zielsetzung steht nicht im Widerspruch zu einer Mehrsparten-Fachhochschule, welche bei Vorliegen der entsprechenden r\u00e4umlichen Verh\u00e4ltnisse durchaus interessante Perspektiven aufweist. Es ist f\u00fcr die weitere Entwicklung der Fachhochschulen aber vorrangig, dass die Studienangebote in den einzelnen Fachhochschulen auf der Fachbereichsebene koordiniert und zusammengef\u00fchrt werden. Der Bundesrat hat denn auch in den Genehmigungsentscheiden Ende 2003 die Tr\u00e4ger aufgefordert, die gesamtschweizerische Koordination namentlich in den Bereichen Bau, Life Sciences und Design zu verst\u00e4rken, und die Eidgen\u00f6ssische Fachhochschulkommission beauftragt, diese Anstrengungen zu unterst\u00fctzen. Im Rahmen des Projektes Bau, Life Sciences und Design werden die wissenschaftlich-fachlichen Zusammenh\u00e4nge erstellt und wird versucht, Entscheidungsgrundlagen im Einvernehmen mit den Tr\u00e4gern zu gewinnen.</p><p>3. Der Bundesrat hat Kenntnis von den Standortentscheiden der Z\u00fcrcher Fachhochschule. Er h\u00e4lt vorab fest, dass die Zuordnung der Studienangebote grunds\u00e4tzlich in der Organisationsautonomie der Z\u00fcrcher Fachhochschule liegt.</p><p>Die Entscheide der Z\u00fcrcher Fachhochschule beruhen auf einem l\u00e4ngeren und fundierten Entscheidfindungsprozess. Die Pr\u00fcfung umfasste inhaltliche, strukturelle und auch finanzielle Aspekte. Auf dieser Basis hat der Fachhochschulrat der Z\u00fcrcher Fachhochschule am 24. Februar 2004 den Grundsatzentscheid getroffen, den Fachbereich Life Sciences in W\u00e4denswil zu konzentrieren und den Bereich Chemie von Winterthur nach W\u00e4denswil zu verlegen. 15 Tr\u00e4gerkantone des Konkordates der interkantonalen Hochschule W\u00e4denswil haben in der Folge am 4. Juni 2004 einstimmig und ohne Enthaltungen dem Antrag zugestimmt, den Fachbereich Life Sciences und Chemie am Standort W\u00e4denswil einzurichten. Aufgrund dieser Sachlage sind gegenw\u00e4rtig keine Gr\u00fcnde ersichtlich, die den Interessen des Wirtschaftsplatzes Schweiz zuwiderlaufen.</p><p>4. Die Z\u00fcrcher Fachhochschule hat sich bei der Verlagerung des Standortes des Studiengangs Chemie nach W\u00e4denswil intensiv mit den finanziellen Konsequenzen auseinander gesetzt. Sie kommt zum Schluss, dass dieser Schritt neben organisatorischen und inhaltlichen auch finanziellen \u00dcberlegungen standh\u00e4lt und bereits mittelfristig zu Kosteneinsparungen f\u00fchren soll. Diese Beurteilung wird den Bund nicht davon abhalten, bei Eingang entsprechender Subventionsgesuche der Z\u00fcrcher Fachhochschule die Zweckm\u00e4ssigkeit der Verlagerung und dazugeh\u00f6riger Transferkosten aus finanzieller Sicht zu pr\u00fcfen. In diesem Zusammenhang ist indessen nicht unbedeutend, dass die Verlagerung des Studiengangs Chemie nach W\u00e4denswil keinen Neubau verlangt.</p><p>5. Aus heutiger Sicht besteht f\u00fcr den Bundesrat kein Anlass, die Verlagerung des Studiengangs Chemie von Winterthur nach W\u00e4denswil und den Aufbau eines Kompetenzzentrums Life Sciences mit den Studienangeboten in Biotechnologie, Hortikultur, Lebensmitteltechnologie und neu Chemie zu beanstanden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1098230400000)\/","SubmittedBy":"Hutter Markus","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1098230400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236059420)\/","SubmissionDate":"\/Date(1096416000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4705,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}