{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043044,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043044,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3044","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Weinberge des Lavaux. Aufnahme in die Liste der Unesco-Weltkulturg\u00fcter","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Massnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, damit die Weinberge des Lavaux in die Unesco-Liste des Natur- und Kulturerbes der Welt aufgenommen werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Weinberge des Lavaux gelten unbestritten als Naturerbe im Sinne des internationalen \u00dcbereinkommens zum Schutz des Natur- und Kulturgutes der Welt, das auch die Schweiz ratifiziert hat.</p><p>W\u00fcrden diese Weinberge aus irgendeinem Grund verschwinden, so w\u00e4re dies f\u00fcr die Welt und jede und jeden von uns ein unersetzbarer Verlust.</p><p>Im Weinbau ist der Lavaux eines der sch\u00f6nsten Beispiele daf\u00fcr, wie vollkommen eine vom Menschen gepr\u00e4gte Landschaft sein kann.</p><p>Die Weinberge sind f\u00fcr unseren Tourismus sehr wichtig. Hinzu kommt, dass sie uns seit ungef\u00e4hr 100 Jahren vor Erosion und anderen Naturgefahren sch\u00fctzen.</p><p>Um die Aufnahme in das Unesco-Welterbe zu erlangen, sollte sich die Schweiz am Vorgehen anderer europ\u00e4ischer Staaten, namentlich Frankreichs, Spaniens, Portugals und Griechenlands, orientieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweiz ratifizierte das \u00dcbereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt vom 23. November 1972 (Unesco-Konvention Nr. 72) im Jahr 1975. Die Konvention beinhaltet in erster Linie einen Kriterienkatalog zur Aufnahme von G\u00fctern in die Liste des Welterbes und sieht die Errichtung eines zwischenstaatlichen Komitees und eines Fonds f\u00fcr den Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt vor. Sodann f\u00f6rdert sie die Kooperation zwischen den Vertragsstaaten zum Schutz des Welterbes.</p><p>Die Unesco nimmt auf die Liste des Erbes der Welt Kultur- und Naturg\u00fcter auf, die nach ihrer Auffassung und nach den festgelegten Massst\u00e4ben von aussergew\u00f6hnlichem universellem Wert sind. Um als Welterbest\u00e4tten gelten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die ausgew\u00e4hlten Objekte somit den internationalen Kriterien entsprechen. Kulturg\u00fcter m\u00fcssen beispielsweise ein Meisterwerk kreativen menschlichen Schaffens darstellen oder ein einmaliges oder zumindest aussergew\u00f6hnliches Zeugnis \u00fcber eine kulturelle Tradition ablegen oder ein hervorragendes Beispiel einer Bauweise oder eines architektonischen, technologischen oder landschaftlichen Ensembles darstellen, das einen bedeutenden Abschnitt der Menschheitsgeschichte darstellt.</p><p>In der Schweiz sind bisher im Bereich der Kulturg\u00fcter die Altstadt von Bern, der Klosterbezirk St. Gallen, das Benediktinerinnenkloster St. Johann in M\u00fcstair und die drei Burgen von Bellinzona sowie im Bereich der Naturg\u00fcter die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn und der Monte San Giorgio in die Liste aufgenommen worden. Dabei ist das \u00dcbereinkommen innerstaatlich nicht unmittelbar anwendbar, sondern verpflichtet die Vertragsstaaten, es durch Massnahmen auf nationaler Ebene umzusetzen. Im Kompetenzbereich des Bundes bildet das Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 \u00fcber den Natur- und Heimatschutz (SR 451) die Umsetzung der Unesco-Konvention Nr. 72.</p><p>Die Konvention fordert die Vertragsstaaten ausserdem dazu auf, regelm\u00e4ssig \u00fcber deren Umsetzung zu berichten. Die Schweiz muss dieses Periodic Reporting zuhanden der Unesco in den Jahren 2004/05 verfassen. Zu diesem Bericht geh\u00f6rt auch die Erstellung der \"liste indicative\" potenzieller Schweizer Welterbest\u00e4tten: Jeder Vertragsstaat soll der Unesco ein Verzeichnis des in seinem Hoheitsgebiet befindlichen Kultur- und Naturgutes, das gem\u00e4ss den Kriterien der Unesco f\u00fcr eine Aufnahme auf die Welterbeliste geeignet ist, vorlegen. Ein Eintrag auf diese nationale \"liste indicative\" ist Voraussetzung einer Kandidatur f\u00fcr die Welterbeliste der Unesco. \u00dcber die Aufnahme als Welterbe entscheidet das Welterbekomitee der Unesco.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Kultur ist f\u00fcr die Berichterstattung und damit f\u00fcr die Erstellung der Schweizer \"liste indicative\" federf\u00fchrend. Es hat unter seiner Leitung eine Expertengruppe einberufen und mit den notwendigen Aufgaben betraut. Der Bericht mit der \"liste indicative\" soll bis Ende 2004 vom Bundesrat verabschiedet werden. Im Rahmen dieser Arbeiten wird nebst anderen auch der Vorschlag \"Lavaux\" anhand der Unesco-Kriterien gepr\u00fcft, um eine sachgerechte Evaluation vornehmen zu k\u00f6nnen. Gespr\u00e4che zwischen dem Bundesamt und den Initianten wurden diesbez\u00fcglich bereits gef\u00fchrt.</p><p>Die erforderlichen und zurzeit m\u00f6glichen Massnahmen zur Pr\u00fcfung der Aufnahme der Kulturlandschaft Lavaux auf die Schweizer \"liste indicative\" wurden somit ergriffen. In diesem Sinne kann der Vorstoss angenommen werden. \u00dcber die Aufnahme der Kulturlandschaft Lavaux auf die \"liste indicative\" und damit \u00fcber eine allf\u00e4llige Kandidatur f\u00fcr die Welterbeliste der Unesco kann der Bundesrat jedoch erst nach Vorliegen des Berichtes der Arbeitsgruppe abschliessend entscheiden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1084838400000)\/","SubmittedBy":"Zisyadis Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1118275200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1750808169963)\/","SubmissionDate":"\/Date(1078704000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4702,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Kultur"}}