{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043120,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043120,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3120","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"\u00dcbermass an psychisch bedingten IV-Renten. Bericht des Bundesrates","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, warum bei den Personen unter 35, die IV-Renten wegen psychischer Leiden beziehen, der Anteil der Schweizerinnen und Schweizer \u00fcberdurchschnittlich hoch ist. </p><p>Aus der IV-Statistik 2002 geht hervor, dass zwischen der Art des Leidens, das Ursache von Invalidit\u00e4t ist, und der Nationalit\u00e4t ein Zusammenhang besteht. So wurde im Jahre 2002 fast die H\u00e4lfte der an Schweizerinnen und Schweizer ausgerichteten neuen IV-Renten, n\u00e4mlich 7600 von 17 151, aufgrund psychischer Leiden zugesprochen.</p><p>F\u00fcr das Bev\u00f6lkerungssegment der unter 35-J\u00e4hrigen gilt insgesamt, dass der Anteil der Schweizerinnen und Schweizer gegen\u00fcber den \u00fcbrigen IV-Rentenbez\u00fcgerinnen und -bez\u00fcgern etwa doppelt so hoch ist.</p><p>Im Bericht sollten die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Unterschied aufgezeigt und Wege der Pr\u00e4vention vorgeschlagen werden.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Psychisch bedingte Invalidit\u00e4t nach Nationalit\u00e4t und Alter</p><p>Die Zahl der Personen mit einer psychisch bedingten Invalidit\u00e4t nimmt seit 1990 kontinuierlich zu. 37 Prozent der im Jahre 2002 neu zugesprochenen Renten sind auf psychische Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren (vgl. Grafik). 2002 betrug der Anteil der von der IV an Schweizer und Schweizerinnen wegen eines psychischen Leidens ausgerichteten Neurenten 39,2 Prozent. Bei den Ausl\u00e4ndern machte dieser Anteil 33,5 Prozent aus.</p><p>Gemessen am Total der Renten beziehen anteilsm\u00e4ssig somit mehr Schweizer und Schweizerinnen eine Neurente aufgrund eines psychischen Leidens als Ausl\u00e4nder und Ausl\u00e4nderinnen.</p><p>Die IV-Rentenf\u00e4lle nach Altersgruppen betrachtet ergibt, dass bis zur Kategorie der 40- bis 44-j\u00e4hrigen Versicherten die psychischen Leiden zu den Haupterkrankungen geh\u00f6ren, die den Ausschlag f\u00fcr eine Invalidenrente geben. Dies gilt sowohl f\u00fcr Schweizer und Schweizerinnen wie f\u00fcr ausl\u00e4ndische Versicherte (vgl. Tabelle).</p><p>Die Ausrichtung von IV-Renten aufgrund psychischer Leiden weist kantonal grosse Unterschiede auf: Je nach Kanton werden zwischen 27 und 57 Prozent aller krankheitsbedingten Renten aufgrund psychischer Leiden zugesprochen (f\u00fcr Schweizer und Schweizerinnen liegt der Anteil zwischen 23 und 58 Prozent, f\u00fcr Ausl\u00e4nder und Ausl\u00e4nderinnen zwischen 16 und 67 Prozent) (vgl. Grafik).</p><p>2. Analyse der Ursachen f\u00fcr die unterschiedliche H\u00e4ufigkeit von psychisch bedingter Invalidit\u00e4t bei Schweizern und Schweizerinnen und Ausl\u00e4ndern und Ausl\u00e4nderinnen</p><p>Zurzeit liegt noch keine detaillierte Untersuchung vor, welche die Unterschiede bei der Berentung aufgrund psychischer Invalidit\u00e4t zwischen schweizerischen und ausl\u00e4ndischen Versicherten aufzeigt. F\u00fcr eine solche Analyse m\u00fcssten in erster Linie die endogenen Unterschiede bez\u00fcglich der Invalidit\u00e4t der Personen untersucht werden (z. B. kulturelle Aspekte bei den Versicherten, allf\u00e4llige nationalit\u00e4tenspezifische Vollzugspraktiken der IV-Stellen) sowie die exogenen Unterschiede, die vor allem auf die Bev\u00f6lkerungsstruktur zur\u00fcckzuf\u00fchren sind (kantonale Unterschiede zwischen der schweizerischen und ausl\u00e4ndischen Bev\u00f6lkerung in Bezug auf das Alter, das Geschlecht, den Wirtschaftszweig, die Verteilung). Insofern als sich die Invalidit\u00e4tsraten bei psychischen Leiden beispielsweise nach Alter und Geschlecht unterscheiden, darf davon ausgegangen werden, dass diese exogenen Faktoren wesentlich dazu beitragen, dass die Invalidit\u00e4tsraten bei Schweizern und Schweizerinnen und Ausl\u00e4ndern und Ausl\u00e4nderinnen unter Umst\u00e4nden unterschiedlich ausfallen.</p><p>3. Analyse der Entwicklung der psychisch bedingten Invalidit\u00e4tsf\u00e4lle und Pr\u00e4ventionsans\u00e4tze</p><p>Die Untersuchung der Gr\u00fcnde f\u00fcr den Zuwachs der psychisch bedingten IV-Renten hat f\u00fcr den Bundesrat Priorit\u00e4t. Ziel ist es, dieser Entwicklung vorzubeugen und entgegenzuwirken. Die 4. Revision des Bundesgesetzes \u00fcber die Invalidenversicherung (IVG) er\u00f6ffnet dem Bund die M\u00f6glichkeit, wissenschaftliche Studien zur Durchf\u00fchrung des IVG durchzuf\u00fchren oder in Auftrag zu geben, um u. a. den Vollzug zu verbessern und gegebenenfalls n\u00f6tige Anpassungen vorzuschlagen.</p><p>Zur Konkretisierung dieser neuen Regelung ist ein IV-Forschungsprogramm gegenw\u00e4rtig in Vorbereitung. Die psychische Invalidit\u00e4t wird ein zentraler Untersuchungsgegenstand dieses Programms sein, das dann auch die im Postulat gestellten Fragen beantworten d\u00fcrfte. Ende 2004 sollte der Bundesrat das Forschungsprogramm verabschiedet haben.</p><p>Solange der Bundesrat nicht \u00fcber den Inhalt und die Struktur der verschiedenen Forschungsprojekte entschieden hat, h\u00e4lt er es nicht f\u00fcr angebracht, ein themenspezifisches Forschungsprojekt und einen separaten Bericht in Auftrag zu geben, der sich ausschliesslich mit den Fragen des Postulates befasst.</p><p>Die Vorst\u00f6sse mit Tabellen und Grafiken k\u00f6nnen heruntergeladen werden unter: Ratsbetrieb / Curia Vista / Vorst\u00f6sse mit Tabellen und Grafiken, die in der Gesch\u00e4ftsdatenbank nicht abgebildet werden k\u00f6nnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1085529600000)\/","SubmittedBy":"Zisyadis Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1151020800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690486293373)\/","SubmissionDate":"\/Date(1079481600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4702,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}