{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043132,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043132,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3132","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Hotelfachschulen. Englische Unterrichtssprache","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Ist der Bundesrat nicht auch der Ansicht, dass Sch\u00fcler bereits in ihren Heimatl\u00e4ndern die vertraglichen Abmachungen \u00fcber Pr\u00fcfungen, Besuch von Praktika, Aufenthalt und Bewilligungen usw. wissen m\u00fcssen, und erachtet der Bundesrat es nicht auch als sehr wichtig, dass f\u00fcr Hotelfachschulen, vor allem mit der Unterrichtssprache Englisch, verbindliche Richtlinien und Mindeststandards festzulegen sind?</p><p>2. Ist es m\u00f6glich, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in ihren Heimatl\u00e4ndern \u00fcber ihre ausgew\u00e4hlte Schule zu informieren (mittels eines Ratings)?</p><p>3. Wie wird mit der B-Bewilligung verfahren, wenn Sch\u00fcler den Schulstoff nicht schaffen und somit keinen Praktikumsplatz erhalten?</p>","ReasonText":"<p>Periodisch erscheint das Problem, diesmal ist es im Kanton Schwyz aktuell; ich kenne \u00c4hnliches z. B. auch aus dem Kanton Luzern, oder aus den Medien. Jede Person kann eine Hotelfachschule er\u00f6ffnen. Dazu braucht es keine p\u00e4dagogischen Kenntnisse, sondern nur die fixe Idee eines cleveren Managers. Es braucht keine verbindlichen Schulpl\u00e4ne. Wie das mit den Pr\u00fcfungsf\u00e4chern funktioniert, weiss man nicht, das ergibt sich im Laufe der Zeit; eine Aufsicht findet nicht statt. Dies alles wird unter dem Titel Schweizer Hotelfachschule gef\u00fchrt.</p><p>Da werden junge Leute aus Indien, China, Bangladesch, Malaysia usw. rekrutiert, um in der Schweiz eine Hotelfachschule mit anschliessendem Praktikum zu absolvieren. Ohne Eignungstest verspricht man diesen Interessenten, dass sie in der Schweiz eine Hotelfachschule besuchen k\u00f6nnen und ein Zertifikat erhalten werden. Dabei hat es unter diesen Schulen solche, die die Details ihrer Vertr\u00e4ge den Sch\u00fclern erst in der Schweiz bekannt geben.</p><p>Diese Schulen sind eine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr alle guten Hotelfachschulen und f\u00fcr den guten Ruf der Schweiz \u00fcberhaupt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat seine Missbilligung der unseri\u00f6sen Gesch\u00e4ftspraktiken von einzelnen Schulen in der h\u00f6hern Berufsbildung in der Motion Men\u00e9trey-Savary 04.3108 deutlich zum Ausdruck gebracht. In der Stellungnahme der Motion hat er auch festgehalten, dass zuerst andere Mittel und Wege ausgesch\u00f6pft werden sollen, bevor ein Eingriff in das Grundrecht der Wirtschaftsfreiheit erfolgen kann.</p><p>1. Im Sinne einer Sofortmassnahme hat der Bund zusammen mit dem Verband Schweizerischer Privatschulen im Winter 2003/04 eine offizielle Liste \u00fcber vertrauensw\u00fcrdige Bildungsg\u00e4nge in der Schweiz erstellt. Diese liegt bei Schweizer Vertretungen im Ausland auf. Das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) pr\u00fcft zudem ein Projekt, das die Einf\u00fchrung eines branchenspezifischen Akkreditierungssystems auf Herbst 2004 vorsieht. Damit soll langfristig die Transparenz unter den verschiedenen Bildungsg\u00e4ngen erh\u00f6ht werden und die Studierenden sollen im Entscheidungsprozess detaillierte Informationen \u00fcber die Konditionen und Seriosit\u00e4t der Anbieter erhalten.</p><p>Das neue Berufsbildungsgesetz sieht nicht mehr eine Anerkennung der Schulen, sondern der einzelnen Bildungsg\u00e4nge durch das BBT vor. Damit basieren die einzelnen Angebote auf klaren, staatlich kontrollierten Mindestvorgaben, unterliegen einer Qualit\u00e4tskontrolle und werden untereinander vergleichbar. Ende 2004 soll die Verordnung \u00fcber die Mindestvorschriften f\u00fcr Studieng\u00e4nge an h\u00f6heren Fachschulen in Kraft treten. Der Verordnungsentwurf enth\u00e4lt neu auch eine Anerkennung von englischsprachigen Bildungsg\u00e4ngen.</p><p>2. Transparenz wird durch die oben genannte Liste, durch das geplante Akkreditierungssystem und die offizielle Anerkennung der Studieng\u00e4nge erm\u00f6glicht. Es w\u00e4re ordnungspolitisch verfehlt, wenn der Staat ein so genanntes \"Rating\" von privaten Bildungsinstitutionen vornehmen w\u00fcrde. Das geplante Akkreditierungssystem eignet sich daf\u00fcr besser.</p><p>3. Die Erteilung und der Entzug von B-Bewilligungen f\u00e4llt in die Hoheit der Kantone. Damit Studierende aus asiatischen L\u00e4ndern eine B-Bewilligung erhalten, m\u00fcssen sie vorg\u00e4ngig in der jeweiligen Schweizer Botschaft einen Englischtest bestehen. Die G\u00fcltigkeit ihrer Aufenthaltsbewilligung h\u00e4ngt vom Besuch des Bildungsgangs ab.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1092787200000)\/","SubmittedBy":"Gyr-Steiner Josy","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1143209409943)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236452120)\/","SubmissionDate":"\/Date(1079568000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4702,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}