{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043446,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043446,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3446","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"ECTS-Punkte auf der Stufe der h\u00f6heren Fachschulen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich ersuche den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Welche Rolle spielen in Zukunft Berufsverb\u00e4nde mit anerkannten Bildungsg\u00e4ngen auf der Stufe der Fachschulen (HF)?</p><p>2. Werden diese und die bisher angebotenen fachlichen Weiterbildungen auf der Terti\u00e4rstufe in das Bachelor/Master-System integriert und damit auch mit ECTS-Punkten qualifiziert?</p><p>3. Wenn das ECTS-Punkte-System auch in diesen Bereichen angewendet werden kann, ist demzufolge ein Bachelor- oder gar ein Masterdiplom auch auf diesem Weg erreichbar?</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss heutiger Praxis sind Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen grossmehrheitlich Personen mit abgeschlossener Berufslehre und Berufsmaturit\u00e4t oder zus\u00e4tzlichen Qualifikationen. Ebenso gibt es den Weg der fachlichen Weiterbildung (Terti\u00e4rstufe), der von Berufsverb\u00e4nden, Kantonen oder anderen Ausbildungsinstitutionen angeboten werden kann. Dies k\u00f6nnen spezialisierte Fachschulen oder h\u00f6here Fachschulen mit anerkannten Bildungsg\u00e4ngen sein.</p><p>Gem\u00e4ss Botschaft zum Fachhochschulgesetz sollen mit der Einf\u00fchrung von Bachelor und Master die einheitlichen Studienstrukturen f\u00fcr alle Ausbildungsg\u00e4nge auf Hochschulstufe und deren Vergleichbarkeit im europ\u00e4ischen Hochschulraum verbessert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die OECD unterscheidet bei der Bildung auf Terti\u00e4rstufe einen Bereich A (Hochschulen, ISCED 5A), welcher die Fachhochschulen, Universit\u00e4ten und beiden ETH umfasst, und einen Bereich B (nichthochschulisch, ISCED 5B), zu welchem die Berufspr\u00fcfungen (BP) und h\u00f6here Fachpr\u00fcfungen (HFP) sowie die Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen (HF) geh\u00f6ren.</p><p>Die Erkl\u00e4rung von Bologna regelt die Einf\u00fchrung von Titeln (Bachelor/Master/PHD) und des ECTS (European Credit Transfer System) an den Hochschulen, d. h. f\u00fcr den Bereich Terti\u00e4r A. Die Schweiz hat die Bologna-Erkl\u00e4rung mitunterzeichnet und die Einf\u00fchrung der entsprechenden Titel und des ECTS an den Studieng\u00e4ngen der Hochschulen begonnen.</p><p>Das ECTS eignet sich nicht f\u00fcr die duale berufliche Bildung. Dies wurde auch von den zust\u00e4ndigen Gremien der EU erkannt. Dort wurde deshalb unter der Bezeichnung Br\u00fcgge-Kopenhagen-Prozess ein Projekt gestartet, welches die beruflichen Qualifikationen im Hinblick auf einen kompetitiven europ\u00e4ischen Arbeitsmarkt transparenter und vergleichbarer machen soll. Das daf\u00fcr zu entwickelnde ECVET-System (European Credits for Vocational Education and Training) soll den Kompetenzerwerb sowohl in der beruflichen Praxis als auch in der Schule erfassen.</p><p>Auf Einladung der EU nimmt die Schweiz, vertreten durch das BBT, auf Expertenebene an diesem Prozess teil. Am 14./15. Dezember 2004 wird in Maastricht eine EU-Ministerkonferenz stattfinden, an welcher die bisherigen Ergebnisse des Br\u00fcgge-Kopenhagen-Prozesses zur Kenntnis genommen, erste Massnahmen in Kraft gesetzt und die Agenda f\u00fcr die folgenden zwei Jahre beschlossen werden. Das BBT hat im September eine Arbeitsgruppe mit Expertinnen und Experten aus der Berufsbildung, den Fachhochschulen und des Seco einberufen, welche diesen Prozess koordinierend begleitet.</p><p>Sowohl der Bologna- als auch der Br\u00fcgge-Kopenhagen-Prozess stehen in Zusammenhang mit der strategischen Zielsetzung des Europ\u00e4ischen Rates von Lissabon (M\u00e4rz 2000), \"die EU bis ins Jahr 2010 zum wettbewerbsf\u00e4higsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen\". Dabei nimmt die Bildung auf allen Stufen eine hervorragende Bedeutung ein. So ist auch geplant, f\u00fcr die beiden Bereiche der Terti\u00e4rbildung (A = Hochschulen und B = h\u00f6here Berufsbildung) einen \u00fcbergreifenden Referenzrahmen zu schaffen, der den Transfer von Kreditpunkten aus dem ECVET- in das ECTS-System erm\u00f6glicht und umgekehrt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich erst im Jahre 2010 abgeschlossen.</p><p>1. Die Organisationen der Arbeitswelt spielen eine wichtige Rolle bei der Festlegung der Lerninhalte von Bildungsg\u00e4ngen der h\u00f6heren Fachschulen und bei der Teilnahme an den abschliessenden Qualifikationsverfahren. \u00dcber die Teilnahme der Verb\u00e4nde wird sichergestellt, dass in den Bildungsg\u00e4ngen der h\u00f6heren Fachschulen die Qualifikationen ausgebildet werden, welche in der Praxis gefordert sind. Diese Rolle ist in der neuen Verordnung \u00fcber die Mindestvorschriften zur Anerkennung von Bildungsg\u00e4ngen und Nachdiplomstudien an h\u00f6heren Fachschulen ausdr\u00fccklich festgeschrieben. Die Verordnung wird zurzeit gem\u00e4ss den Ergebnissen der im Sommer durchgef\u00fchrten Vernehmlassung \u00fcberarbeitet und voraussichtlich Anfang 2005 in Kraft treten.</p><p>2. Wie einleitend erw\u00e4hnt, eignet sich das ECTS nicht f\u00fcr den Terti\u00e4r-Bereich. Es ist nicht vorgesehen, die Abschl\u00fcsse der h\u00f6heren Berufsbildung mit entsprechenden Kreditpunkten zu qualifizieren. Dagegen wird das BBT zu gegebener Zeit die Einf\u00fchrung von ECVET pr\u00fcfen und in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt partnerschaftlich ein nationales Qualifikationssystem f\u00fcr die Berufsbildung entwickeln. Dieses wird, in Entsprechung zum Fahrplan der EU, voraussichtlich nicht vor 2007 operativ sein.</p><p>3. Erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt, voraussichtlich nach 2010, werden die Kreditpunkte aus dem ECVET- im ECTS-System angerechnet werden k\u00f6nnen und umgekehrt. Die EU wird daf\u00fcr entsprechende Richtlinien verabschieden, welche die Schweiz mit einiger Wahrscheinlichkeit \u00e4hnlich wie das ECTS \u00fcbernehmen wird. So wird es m\u00f6glich sein, dass Abschl\u00fcsse der beruflichen Terti\u00e4rbildung partiell an ein Bachelor-Studium angerechnet werden k\u00f6nnen. Es l\u00e4sst sich aber heute noch nicht sagen, wie ein solches Anrechnungssystem konkret aussehen wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1100649600000)\/","SubmittedBy":"H\u00e4berli-Koller Brigitte","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1103275637007)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236148480)\/","SubmissionDate":"\/Date(1095724800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4705,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}