{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043576,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043576,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3576","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Der Schweizer Spitzensport nach Athen 2004","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Nach dem R\u00fcckfall des schweizerischen Spitzensportes ins internationale Mittelmass, wie es sich j\u00fcngst wiederum bei den Olympischen Spielen in Athen gezeigt hat, bitte ich den Bundesrat um Stellungnahme zu den folgenden Fragen:</p><p>1. Teilt er die Meinung, dass sportliche Erfolge auf internationaler Ebene f\u00fcr das Land imagef\u00f6rdernd sind? Dass solche Erfolge zudem zur F\u00f6rderung der sportlichen Aktivit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung und damit zur Hebung der Volksgesundheit stimulierend beitragen, ist unbestritten. Im Lichte dieser Erkenntnis sollte es den Bundesrat nicht unber\u00fchrt lassen, wenn die Erfolge im internationalen Spitzensport abnehmen. Welche Gr\u00fcnde ortet der Bundesrat f\u00fcr diesen R\u00fcckfall ins Mittelmass? Erkennt er allenfalls Schwachpunkte in den f\u00f6deralistischen Strukturen des Schulsportes und/oder in den Strukturen des sportlichen Verbandswesens?</p><p>2. Eine der Grundlagen des Spitzensportes ist ein leistungsf\u00e4higer, attraktiver Jugendsport in Schulen und Vereinen. In diesem Sektor sind Spardruck und Leistungsabbau des Bundes aber gerade \u00fcberdurchschnittlich gross. Nimmt es der Bundesrat in Kauf, dass die Sparprogramme des Bundes bei der F\u00f6rderung des Jugendsportes die k\u00fcnftige Erfolgsbilanz des schweizerischen Spitzensportes noch weiter beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnten? Sieht man auf Bundesebene andere Mittel und Wege, den Abw\u00e4rtstrend in der Leistungs- und Medaillenbilanz unseres Spitzensportes zu stoppen und zu wenden?</p>","ReasonText":"<p>Der schweizerische Hochleistungssport hat an den Olympischen Spielen von 2004 in Athen die selbst gesteckten Ziele effektiv nicht erreicht. Swiss Olympic dr\u00fcckt sich etwas milder aus und qualifiziert die Ergebnisse als \"im untersten Bereich der Erwartungen gerade noch akzeptabel\".</p><p>Tatsache ist, dass die Schweiz in klassischen Sommersportarten wie Leichtathletik und Schwimmen den Anschluss an die Weltspitze verloren hat und h\u00f6chstens noch in einigen randst\u00e4ndigen Sportarten sowie in neuen Trendsportarten mitzuhalten vermag. Von vergleichbaren Nationen wie Ungarn, Norwegen, Schweden, Griechenland, Holland, Neuseeland oder \u00d6sterreich ist die Schweiz in der Erfolgsbilanz deutlich distanziert worden. </p><p>Da der Bund - zumindest indirekt - den Spitzensport finanziell unterst\u00fctzt und seine Interessen an Athen 2004 auch mit einer starken Pr\u00e4senz der offiziellen Schweiz (Besucherdelegation unter Leitung des zust\u00e4ndigen Departementschefs, aktives Engagement durch \"Pr\u00e4senz Schweiz\" usw.) dokumentiert hat, sollte dem Bundesrat die Zukunft des Schweizer Spitzensportes nicht gleichg\u00fcltig sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die in den letzten Jahren zu beobachtende zunehmende gesellschaftliche Bedeutung des Sportes hat sicher einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Einfluss auf das Image eines Landes. Der Bundesrat bekennt sich mit seiner Sportpolitik grunds\u00e4tzlich zu einem glaubw\u00fcrdigen Spitzensport. Dass spitzensportliche Erfolge zur F\u00f6rderung der allgemeinen sportlichen Aktivit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung und damit zur Hebung der Volksgesundheit beitragen, ist eine plausible Annahme.</p><p>Spitzensportliche Erfolge stehen gem\u00e4ss aktuellem gesellschaftlichem Verst\u00e4ndnis in der Schweiz nicht prim\u00e4r in der Verantwortung des Staates, sondern der nationalen Sportverb\u00e4nde. Die Aufgabe des Staates kann bei entsprechendem politischen Mehrheitswillen darin bestehen, optimale Rahmenbedingungen nach dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip zu schaffen. Die f\u00f6deralistische Grundstruktur unseres Landes ist in einem Bereich wie der Spitzensportf\u00f6rderung, in dem es um die Fokussierung aller Kr\u00e4fte und Faktoren geht, ein Erschwernis. Es bleibt aber prim\u00e4r Sache des privatrechtlichen Sportes, erfolgversprechende Strukturen zu schaffen.</p><p>Ob die Schweiz ins \"Mittelmass\" der sportlichen Leistung zur\u00fcckgefallen ist, muss einer vertieften und sorgf\u00e4ltigen Analyse unterzogen werden - eine Aufgabe, die der Dachverband Swiss Olympic derzeit wahrnimmt. Eine Langzeitanalyse der Erfolgsbilanz der Schweiz im internationalen Spitzensport zwischen 1964 und 2000 zeigt einen stabilen Trend, mit leichter Tendenz zum Aufschwung Ende der Neunzigerjahre, vorab dank Erfolgen weiblicher Athletinnen (Quelle: Lamprecht&amp;Stamm/Baspo, \"Observatorium Sport und Bewegung Schweiz\", Zwischenbericht Februar 2004). Richtig ist die Feststellung des Interpellanten, dass die Schweizer Medaillenerfolge eher in neu im olympischen Programm figurierenden Sportarten erzielt wurden, was viele Ursachen haben d\u00fcrfte.</p><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht des Interpellanten, dass die Grundlagen f\u00fcr gute und herausragende sportliche Leistungen im Sportunterricht in der Schule, im Kinder- und Jugendtraining im Verein und letztlich auch im Elternhaus gelegt werden. Der Bundesrat ist gewillt, die im sportpolitischen Konzept f\u00fcr 2003 bis 2006 vorgesehenen F\u00f6rderungsmassnahmen weiterhin zu unterst\u00fctzen.</p><p>Der Bundesrat wird sich weiter daf\u00fcr einsetzen, dass die gesetzlichen Rahmenvorschriften des Bundes betreffend Sportunterricht in der Schule eingehalten werden. Hier sind die Kantone gefordert, einen quantitativ und qualitativ ausreichenden Sportunterricht zu garantieren.</p><p>Gem\u00e4ss Konzept des Bundesrates ist Nachhaltigkeit eines der Kernattribute der Sportf\u00f6rderung durch den Bund. Das seit 2003 angelaufene, zus\u00e4tzliche Engagement des Bundes, insbesondere auch in der spitzensportlichen Nachwuchsf\u00f6rderung, wird in wenigen Jahren erste Fr\u00fcchte tragen. Eine Weiterf\u00fchrung der bisherigen und allf\u00e4lliger anderer Massnahmen f\u00fcr die Jahre 2007-2010 ist aufgrund der erzielten Resultate rechtzeitig zu pr\u00fcfen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1101254400000)\/","SubmittedBy":"Reimann Maximilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1102291200000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105024317)\/","SubmissionDate":"\/Date(1097107200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4705,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}