{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043602,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043602,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3602","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Keine Schiess\u00fcbungen im Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, f\u00fcr den Perimeter des Unesco-Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn ein Verbot f\u00fcr milit\u00e4rische Schiess\u00fcbungen zu erlassen.</p>","ReasonText":"<p>In der Liste des Unesco-Weltnaturerbes sind die Naturjuwele der Erde eingetragen, beispielsweise die Galapagosinseln oder die Serengeti. Im Dezember 2001 wurde das einzigartige Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn-Gebiet in die Liste des Unesco-Weltnaturerbes aufgenommen. Das Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn-Gebiet darf sich also r\u00fchmen, zu den wertvollsten Naturlandschaften der Welt zu geh\u00f6ren. Die Schweiz darf mit Recht darauf stolz sein.</p><p>Die einmalige landschaftliche Sch\u00f6nheit des Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn-Gebietes muss uneingeschr\u00e4nkt erhalten bleiben. Mit dem Unesco-G\u00fctesiegel l\u00e4sst sich auch der Tourismus ankurbeln, und damit lassen sich in der Region zahlreiche Arbeitspl\u00e4tze sichern.</p><p>Die Schweizer Armee nutzt einen Teil dieses Gebietes zu Schiess\u00fcbungszwecken. Dabei gelangen auch Geschosse auf die Gletscher. Zus\u00e4tzlich produzieren milit\u00e4rische Schiess\u00fcbungen L\u00e4rm. Schiess\u00fcbungen sind daher nicht mit dem Grundgedanken des Weltnaturerbes zu vereinbaren. Das Welterbekomitee der Unesco hat dem Aletschgebiet unter Ber\u00fccksichtigung aller bestehenden Nutzungen aussergew\u00f6hnlichen Wert zugesprochen. Die Schweiz sollte jedoch bestrebt sein, bestehende st\u00f6rende Nutzungen nach M\u00f6glichkeit aus dem Gebiet zu entfernen. Die Schweizer Armee wird stark reduziert. Ein Verzicht auf diesen Schiess\u00fcbungsplatz sollte f\u00fcr die Armee daher zu keinen gr\u00f6sseren Schwierigkeiten f\u00fchren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gem\u00e4ss Bundesverfassung hat die Schweiz eine Armee, die auch ausgebildet werden muss. Bei der Ausbildung werden die Vorschriften \u00fcber Natur- und Umweltschutz eingehalten. Ein grosser Teil der Flieger-, Schiess- und Fahrausbildung wird bereits heute auf Simulatoren durchgef\u00fchrt. Es wird aber nie m\u00f6glich sein, ganz auf die Ausbildung im Gel\u00e4nde zu verzichten. Insbesondere f\u00fcr das Luft-Luft-Schiessen der Luftwaffe sowie f\u00fcr die Schiess\u00fcbungen der Fliegerabwehr sind grosse, unbewohnte Sicherheitsr\u00e4ume notwendig, welche in der Schweiz nur in den Alpen zu finden sind. Im Rahmen der Verzichtsplanung ber\u00fccksichtigt das VBS neben den milit\u00e4rischen, den wirtschaftlichen und den regionalpolitischen auch natur- und landschaftssch\u00fctzerische Aspekte.</p><p>Das Welterbekomitee der Unesco hat dem Aletschgebiet unter Ber\u00fccksichtigung aller bestehenden Nutzungen aussergew\u00f6hnlichen universellen Wert zugesprochen. Seit 1942 nutzt die Schweizer Armee einen kleinen Teil dieses Gebietes als Schiess- und Sicherheitssektor des Fliegerabwehrschiessplatzes Gluringen. Es handelt sich dabei um Inert-Geschosse, die keine Sprengstoffe enthalten und somit auch nicht zu Blindg\u00e4ngern f\u00fchren. Der grosse Teil dieser Geschosse wird wegger\u00e4umt. Es ist aber nicht zu verhindern, dass ein Teil davon im Gletscher verschwindet und erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt wieder an die Oberfl\u00e4che gelangt.</p><p>Seit der Einf\u00fchrung der Simulatoren konnte auch die Fliegerabwehr das Schiessen im Gel\u00e4nde auf ein Minimum reduzieren. Ein totaler Verzicht auf Schiess\u00fcbungen auf dem Fliegerabwehrschiessplatz Gluringen ist mangels Ausweichm\u00f6glichkeiten zurzeit jedoch nicht m\u00f6glich. Gem\u00e4ss geltendem Recht stehen die bisherigen Schiess\u00fcbungen nicht mit den Schutzzielen des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkm\u00e4ler von nationaler Bedeutung (BLN) im Konflikt. Die Aufnahme der betroffenen Hochgebirgslandschaft in das BLN erfolgte 1977 unter Ber\u00fccksichtigung der milit\u00e4rischen Schiesst\u00e4tigkeit.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1101254400000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1204675200000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690547687890)\/","SubmissionDate":"\/Date(1097193600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4705,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Umwelt"}}