{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043674,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043674,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3674","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Teilzeitarbeit f\u00fcr hohe Bundesangestellte","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die M\u00f6glichkeit der Einf\u00fchrung einer Quote zu pr\u00fcfen, damit mindestens 30 Prozent der hohen Kaderstellen Teilzeitarbeitenden zugeteilt werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Immer mehr Studien beweisen, dass es wirtschaftlich gesehen zunehmend wichtig ist, Paaren die M\u00f6glichkeit zu geben, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. In einer Gesellschaft, in der die Geburtenziffer stets r\u00fcckl\u00e4ufig und zurzeit alarmierend tief ist, kann die Familie nicht mehr nur als Privatangelegenheit betrachtet werden. \"Gesamtwirtschaftlich gesehen ist eine familienfreundliche Gestaltung der Arbeitswelt notwendig, weil sonst die auftretenden L\u00fccken im Fachkr\u00e4fteangebot zunehmend gr\u00f6sser werden und der Wunsch nach Kindern f\u00fcr viele Paare ein Wunschtraum bleibt\" (M. Steiner, Prognos AG Basel). Man kann sich nicht einerseits \u00fcber die Zukunft unserer Sozialversicherungen wie der AHV Sorgen machen und andererseits die Umsetzung einer richtigen Familienpolitik ablehnen, welche diese Probleme mit der Zeit teilweise l\u00f6sen k\u00f6nnte.</p><p>Gem\u00e4ss den publizierten Studien m\u00fcssen f\u00fcr die Vereinigung von Familie und Beruf mehrere Aspekte ber\u00fccksichtigt werden. Neben der Bereitstellung von Betreuungspl\u00e4tzen kommt der M\u00f6glichkeit, ohne Benachteiligung Teilzeit arbeiten zu k\u00f6nnen, eine grosse Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, M\u00e4nnern den Zugang zu einer Teilzeitstelle zu erm\u00f6glichen. Dieser Meinung ist auch Beat Kappeler, der im Magazin \"Die Volkswirtschaft\" vom November 2004 meint: \"Viel wirksamer ist es, in der Kinderbetreuung selbst einen Rollenwechsel vorzunehmen, indem mit einer Rollenkombination der junge Vater vor allem in den ersten Jahren sein Pensum reduzieren kann ....\" Ausserdem versuchen verschiedene Studien aufzuzeigen, dass Massnahmen, die es erlauben Familie und Beruf zu vereinbaren, wie z. B. Teilzeitarbeit, \"die Produktivit\u00e4t der Besch\u00e4ftigten steigern, indem sie die Arbeitsmotivation erh\u00f6hen und Fehlzeiten verringern\" .... (\"Die Volkswirtschaft\", November 2004).</p><p>Es ist Aufgabe des Bundes, im Bereich Personalwesen mit gutem Beispiel voranzuschreiten. Wenn der Bund die Unternehmen dazu bringen will, Teilzeitarbeit aufzuwerten, ist es deshalb wichtig, dieses Prinzip bei seinen F\u00fchrungskr\u00e4ften anzuwenden. Dazu m\u00fcssen Gesetze erlassen werden, denn gem\u00e4ss den Personaldaten des Eidgen\u00f6ssischen Personalamtes werden nur 16 Prozent der Angestellten der Lohnklassen 24-38 in einem Teilzeitarbeitsverh\u00e4ltnis besch\u00e4ftigt. Bei den Lohnklassen 30-38 sinkt dieser Anteil auf 3 Prozent. Diese Zahlen zeigen klar, dass Teilzeitangestellte in F\u00fchrungspositionen eine Seltenheit bleiben, wenn der Bund keine diesbez\u00fcglichen Anreize schafft. Ein Mittel k\u00f6nnte beispielsweise die Schaffung der M\u00f6glichkeit des Jobsharings sein.</p><p>Es ist unsere Aufgabe, mit gutem Beispiel voranzuschreiten und zu zeigen, dass eine Vereinigung von Beruf und Familie auch f\u00fcr Kaderleute m\u00f6glich ist.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Teilzeitarbeit gewinnt in der Bundesverwaltung seit Jahren an Bedeutung. Diese Entwicklung erm\u00f6glicht es Frauen und M\u00e4nnern, ihre verschiedenen Lebensbereiche besser aufeinander abzustimmen und so famili\u00e4re Verpflichtungen besser wahrzunehmen. Neben der Unterst\u00fctzung der familienexternen Kinderbetreuung w\u00e4hrend der Arbeitszeit wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch durch ein breites Angebot an flexiblen Arbeitszeitformen erleichtert. Deshalb steht der Bundesrat insbesondere Initiativen von Bundes\u00e4mtern positiv gegen\u00fcber, welche in ihrem Bereich das Jobsharing f\u00f6rdern.</p><p>Als Bestandteil der F\u00f6rderungsmassnahmen f\u00fcr die Teilzeitarbeit hat das Eidgen\u00f6ssische Personalamt mittlerweile auch die in der Beantwortung der Interpellation Hollenstein 00.3672 aufgef\u00fchrten Unterst\u00fctzungsinstrumente realisiert. So liegt nun ein Konzept und ein dazugeh\u00f6riges Hilfsmittel vor, das s\u00e4mtlichen Mitarbeitenden per Intranet zur Verf\u00fcgung steht und das aufzeigt, wie die Mitarbeitenden des Bundes bei der Kombination von Berufs- und Familienarbeit wirksamer unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen.</p><p>Aufgrund der Gr\u00f6sse und der dezentralen Struktur der Bundesverwaltung sind in erster Linie die Departemente und die Bundes\u00e4mter in der Lage, zu entscheiden, welche Stellen sie in Teilzeit oder sogar im Jobsharing anbieten k\u00f6nnen, da sie im konkreten Einzelfall die Vor- und Nachteile der Besetzung einer Stelle durch eine oder mehrere Teilzeitkr\u00e4fte abzuw\u00e4gen haben.</p><p>Gerade bei der Besetzung von Kaderstellen sollten jedoch in erster Linie die fachlichen Qualifikationen der Kandidatinnen und Kandidaten im Vordergrund stehen. Die Bereitschaft der Stellenbewerberinnen und -bewerber, eine Stelle nur in Vollzeit auszu\u00fcben, darf nach Auffassung des Bundesrates nicht das Gewicht eines Ausscheidungskriteriums erhalten. Falls sich die Auswahl bei einer Quote von 30 oder mehr Prozent aller h\u00f6heren Kaderstellen auf Personen beschr\u00e4nkt, die an einer Teilzeitarbeit interessiert sind, w\u00fcrde der Handlungsspielraum der zust\u00e4ndigen Linieninstanzen zu stark eingeschr\u00e4nkt. Es ist Aufgabe der daf\u00fcr verantwortlichen F\u00fchrungskr\u00e4fte und F\u00fchrungsgremien, zu entscheiden, welche Arbeitszeitmodelle im Einzelfall unter Ber\u00fccksichtigung der knappen finanziellen und personellen Ressourcen und bezogen auf die je spezifischen Organisationsziele und Aufgaben am geeignetsten erscheinen.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden setzt der Bundesrat zur F\u00f6rderung der Teilzeitarbeit weiterhin auf die bisherigen Unterst\u00fctzungsmassnahmen und eine noch breitere Anwendung der flexiblen Arbeitszeitmodelle, welche die Bundes\u00e4mter den Mitarbeitenden gem\u00e4ss den Ausf\u00fchrungsbestimmungen zur Bundespersonalverordnung anbieten, soweit dies betrieblich m\u00f6glich ist. Hingegen beurteilt der Bundesrat die Einf\u00fchrung einer Quotenregelung bei Kaderstellen gesamthaft als ungeeignet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1118361600000)\/","SubmittedBy":"Bernasconi Maria","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4","Category":null,"Modified":"\/Date(1690537212283)\/","SubmissionDate":"\/Date(1102982400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4706,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik"}}