{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043777,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043777,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3777","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Lateiner in Bern. Eine untergehende Spezies?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Aus welchen Gr\u00fcnden nimmt die Vertretung der lateinischen Sprachgemeinschaft in der Bundesverwaltung ab?</p><p>2. Welche Massnahmen werden momentan getroffen oder k\u00f6nnten in Zukunft getroffen werden, um der Untervertretung der lateinischen Schweiz in der Bundesverwaltung entgegenzuwirken?</p><p>3. Ich m\u00f6chte keineswegs einer Quotenregelung das Wort reden, aber sollte nicht doch die M\u00f6glichkeit von quantitativen und qualitativen Zielvorgaben gepr\u00fcft werden?</p><p>4. Ist der Bundesrat bereit, j\u00e4hrlich bekannt zu geben, was f\u00fcr einen Anteil an Vertretern der lateinischen Schweiz das Personal z\u00e4hlt und wie viele von ihnen eine Funktion als h\u00f6here Bundesbeamtin oder h\u00f6herer Bundesbeamte aus\u00fcben? Dies k\u00f6nnte z. B. im Rahmen des Monitorings des EPA erfolgen.</p>","ReasonText":"<p>Im Laufe der letzten Jahre ist der Anteil der Vertreter der lateinischen Schweiz, die in der Bundesverwaltung t\u00e4tig sind, geschmolzen wie Schnee an der Sonne. Laut einer k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrten Studie von Helvetia Latina liegt die Anzahl Vertreter aus der lateinischen Sprachgemeinschaft in allen eidgen\u00f6ssischen Departementen deutlich unter ihrem durchschnittlichen Bev\u00f6lkerungsanteil, mit klarer Ausnahme des Eidgen\u00f6ssischen Departementes f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten. Das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport, gefolgt vom Eidgen\u00f6ssischen Finanzdepartement und dem Eidgen\u00f6ssischen Justiz- und Polizeidepartement bilden das Schlusslicht mit einem sehr tiefen Anteil an Vertretern aus der lateinischen Schweiz. Bei den h\u00f6heren Bundesbeamten sieht die Situation allerdings noch schlechter aus.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Vertretung der lateinischen Schweiz innerhalb der Bundesverwaltung ist ein st\u00e4ndiges Anliegen des Bundesrates. Am 22. Januar 2003 verabschiedete er neue Weisungen zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit innerhalb der Bundesverwaltung. Auf der Grundlage des EDV-gest\u00fctzten Personalinformationssystems BV PLUS, welches das gesamte Bundespersonal erfasst, ver\u00f6ffentlicht das Eidgen\u00f6ssische Personalamt (EPA) j\u00e4hrlich eine aussagekr\u00e4ftige Statistik \u00fcber die Vertretung der Sprachgemeinschaften innerhalb des Personals.</p><p>1./2. Im j\u00fcngsten Evaluationsbericht des EPA zur Mehrsprachigkeit (11. November 2004) wird insbesondere festgehalten, dass heute, wie bereits in den vergangenen Jahren, die Ziele f\u00fcr die Mehrsprachigkeitsf\u00f6rderung in quantitativer Hinsicht f\u00fcr die Bundesverwaltung als Ganzes erreicht sind. Besondere Aufmerksamkeit wird den qualitativen Fortschritten bei der F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit geschenkt. Der stockenden Zunahme der lateinischen Vertretung in der Bundesverwaltung liegen strukturelle, psychologische, kulturelle und sprachliche Faktoren zugrunde. Zu erw\u00e4hnen sind u. a. die folgenden: Mangel an beruflicher Mobilit\u00e4t; psychologische Barriere, in einem \"fremden\" kulturellen Umfeld zu arbeiten; Verwendung des Deutschschweizer Dialektes; Mangel an Infrastrukturen (Schulen, Krippen, Freizeit usw.).</p><p>3. Der Bundesrat hat k\u00fcrzlich seine bereits erw\u00e4hnten Weisungen zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit vom 22. Januar 2003 durch seine Bereitschaft bekr\u00e4ftigt, zwei Motionen vom 17. M\u00e4rz 2005 zur Vertretung der sprachlichen Minderheiten in den Bundes\u00e4mtern entgegenzunehmen (Motion Berberat 05.3152; Motion Studer Jean 05.3174). Die Weisungen sehen u. a. vor, dass die Departemente quantitative Ziele festsetzen k\u00f6nnen, solange noch nicht alle Sprachgemeinschaften angemessen vertreten sind.</p><p>4. Die angemessene Vertretung der Sprachgemeinschaften und die F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit sind Gegenstand des periodischen Personalcontrollings. Parallel zu den erg\u00e4nzenden Unterlagen zur Staatsrechnung erstattet das EPA dem Bundesrat und den parlamentarischen Aufsichtsorganen seit dem Fr\u00fchjahr 2002 Bericht \u00fcber die Verwaltung der Humanressourcen, und zwar in Form des sogenannten \"HRM Cockpit\". In diesem Dokument wird die personalpolitische Entwicklung anhand bestimmter Indikatoren, z. B. anhand der Vertretung der Sprachgemeinschaften in der Bundesverwaltung, nach Lohnklassen gegliedert aufgezeigt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1118361600000)\/","SubmittedBy":"Darbellay Christophe","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1128687224230)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4","Category":null,"Modified":"\/Date(1690541369190)\/","SubmissionDate":"\/Date(1103241600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4706,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik"}}