{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20043815,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20043815,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3815","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Jugend und Sport. J\u00e4hrliche Unterst\u00fctzung von 2006 bis 2008","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Massnahmen zu treffen, die notwendig sind, um den j\u00e4hrlichen finanziellen Beitrag an Jugend und Sport auch in den Jahren 2006-2008 sicherzustellen.</p>","ReasonText":"<p>In einer Zeit, in der ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer an \u00dcbergewicht leidet, ist es n\u00f6tiger denn je, die Bev\u00f6lkerung dazu zu bringen, sich zu bewegen und sich aber auch gesund zu ern\u00e4hren.</p><p>Die Jugend bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Gem\u00e4ss einer Studie des Laboratoriums f\u00fcr Humanern\u00e4hrung der ETH Z\u00fcrich leidet mehr als ein F\u00fcnftel der Schweizer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an \u00dcbergewicht. Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat sich die Anzahl \u00fcbergewichtiger Kinder in der Schweiz verdreifacht, die Anzahl der Kinder, die an Adipositas leiden, hat sich gar versechsfacht! Gegen Gewichtszunahme gibt es keine Wundermittel, Sport und gesunde Ern\u00e4hrung sind die einzigen hilfreichen Massnahmen. Der Bundesrat hat erfasst, was auf dem Spiel steht, und f\u00f6rdert deshalb in seinem \"Konzept f\u00fcr eine Sportpolitik in der Schweiz\" k\u00f6rperliche Bewegung. Diesem Konzept zufolge sollen Jugend und Sport auf nachhaltige, regelm\u00e4ssige Sportaktivit\u00e4ten ausgerichtet und ein Qualit\u00e4tssicherungssystem eingerichtet werden.</p><p>Allerdings hegt der Bundesrat Absichten, die in v\u00f6lligem Widerspruch zu diesem Konzept stehen. Er sieht vor, die Gelder f\u00fcr Jugend und Sport zwischen 2006 und 2008 um 30 Millionen Franken zu k\u00fcrzen. Wenn diese vorgesehenen K\u00fcrzungen angenommen werden, bedeutet dies f\u00fcr etwa 15 000 Jugendliche und mehr als 150 Trainerinnen und Trainer, dass sie ihren sportlichen Aktivit\u00e4ten, die sie aus Freude betreiben, nicht mehr nachgehen k\u00f6nnen. Dies ist v\u00f6llig absurd und ungerecht! Es muss ein klares Zeichen gesetzt werden, und diejenigen, die dem Bund sp\u00e4ter viele Kosten ersparen, d\u00fcrfen nicht entmutigt werden.</p><p>\u00dcbergewicht bringt f\u00fcr die Gesellschaft eine grosse finanzielle Belastung mit sich. Es f\u00fchrt zu Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (h\u00e4ufigste Todesursache in der Schweiz), Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Gelenkbeschwerden usw. und verursacht jedes Jahr Kosten von rund 15 Milliarden Franken. Bewegungsmangel und ungesunde Ern\u00e4hrung von einem Drittel der Schweizer Bev\u00f6lkerung f\u00fchren bei 1,4 Millionen Schweizerinnen und Schweizern zu gesundheitlichen Beeintr\u00e4chtigungen, bei 2000 pro Jahr gar zum Tod und verursachen j\u00e4hrlich direkte Behandlungskosten von 1,6 Milliarden Franken.</p><p>Das Aus\u00fcben eines den individuellen M\u00f6glichkeiten angepassten Sports ist gesundheitsf\u00f6rdernd f\u00fcr K\u00f6rper und Geist und erm\u00f6glicht es, Stress abzubauen, Sorgen und Kummer in der Umkleidekabine zur\u00fcckzulassen, neue Energie zu tanken und allenfalls an der frischen Luft die Landschaft und die Natur zu geniessen. Wer k\u00f6rperliche Schwierigkeiten \u00fcberwindet, kann auch seelische Schwierigkeiten \u00fcberwinden.</p><p>Dies ist ein nicht zu vernachl\u00e4ssigender Aspekt, denn die Schweiz weist aufgrund mangelnden Wohlbefindens ihrer Bev\u00f6lkerung eine der h\u00f6chsten Suizidraten der Welt auf. In der Schweiz sterben dreimal mehr Leute infolge eines Suizids als in einem Verkehrsunfall. Ausserdem nimmt die Anzahl Personen, die aufgrund einer psychischen Krankheit eine IV-Rente beziehen, explosionsartig zu und gef\u00e4hrdet somit die Invalidenversicherung.</p><p>Das Jahr 2005 wurde von der Uno zum \"internationalen Jahr des Sports\" erkl\u00e4rt. Bei dieser Gelegenheit hat sich die Schweiz f\u00fcr eine nachhaltige Unterst\u00fctzung des Sports und der Sporterziehung ausgesprochen. Die K\u00fcrzung der Beitr\u00e4ge um 1,5 Millionen Franken im Jahr 2005 und um weitere 30 Millionen in den Jahren 2006 bis 2008 w\u00e4re deshalb \u00e4usserst ungeschickt. Ausserdem w\u00fcrden die Personen, die in diesem Bereich den Jugendlichen die Freude am Sport weitergeben und in ihnen einen Teamgeist wecken, wenig Gefallen daran finden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Diskussionen in Nationalrat und St\u00e4nderat w\u00e4hrend der Budgetdebatte im Dezember 2004 haben gezeigt, dass das Parlament Jugend und Sport (J+S), dem gr\u00f6ssten Sportf\u00f6rderungswerk des Bundes, eine sehr grosse Bedeutung zumisst. Zu Recht: Mehr als 530 000 Jugendliche im Alter von zehn bis zwanzig Jahren profitieren j\u00e4hrlich von J+S, indem sie regelm\u00e4ssig an Trainings, Lagern und Wettk\u00e4mpfen teilnehmen k\u00f6nnen. Insgesamt stehen \u00fcber 100 000 gutausgebildete und ehrenamtlich t\u00e4tige J+S-Leiterpersonen zur Verf\u00fcgung. Mit J+S wird ein zentrales Anliegen des Konzepts des Bundesrates f\u00fcr eine Sportpolitik in der Schweiz umgesetzt. Diese jungen Menschen bewegen sich regelm\u00e4ssig, gleichzeitig wird dabei das System der Ehrenamtlichkeit gest\u00fctzt. Dazu geh\u00f6rt, dass das Netzwerk der J+S-Coaches ausgebaut wird, um damit die Sportvereine der Schweiz zu st\u00e4rken. Durch die spezifische J+S-Nachwuchsf\u00f6rderung profitiert auch der leistungsorientierte Nachwuchs in der Schweiz von J+S.</p><p>Der Motion\u00e4r spricht in seiner Begr\u00fcndung von K\u00fcrzungen bei J+S im Umfang von 30 Millionen Franken von 2006 bis 2008. Es ist richtig, dass der Finanzplan 2006-2008 eine Reduktion des Budgets des Baspo um etwa 30 Millionen Franken vorsieht. Dies ist angesichts der schwierigen Finanzlage des Bundes und im Sinne der Opfersymmetrie nicht zu vermeiden. Die K\u00fcrzungen betreffen jedoch nicht in erster Linie J+S.</p><p>2004 waren f\u00fcr J+S-Aktivit\u00e4ten 56,1 Millionen Franken eingestellt. F\u00fcr die Jahre 2006 bis 2008 waren im Finanzplan aufgrund der antizipierten Entwicklung der Teilnehmerzahlen folgende Mittel eingestellt: 2006, 57,8 Millionen Franken; 2007, 58,7 Millionen; 2008, 59,5 Millionen.</p><p>Die beabsichtigte K\u00fcrzung durch das Entlastungsprogramm 2004 f\u00fchrt zu folgenden aktuellen Budgetzahlen: 2006, 56 Millionen Franken; 2007, 57,2 Millionen; 2008, 58 Millionen.</p><p>Die Mittel, die f\u00fcr J+S-Aktivit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung stehen, bleiben also nicht nur erhalten, sondern w\u00fcrden moderat erh\u00f6ht, wenn auch nicht im urspr\u00fcnglich vorgesehenen Umfang. J+S soll als zentrales Sportf\u00f6rderungswerk des Bundes erhalten bleiben.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1110499200000)\/","SubmittedBy":"Vaudroz Ren\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1182470400000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690485696393)\/","SubmissionDate":"\/Date(1103241600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4706,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}