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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"Die Frauen und das Steuerpaket","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Vom Steuerpaket profitieren vor allem Einkommen ab 150 000 Franken. Verlieren werden viele: Vor allem Familien mit kleinen Einkommen, Alleinerziehende, Bauernfamilien. Das trifft vor allem Frauen.</p><p>Wie erkl\u00e4re ich all diesen Frauen, dass sie mit diesem Steuerpaket auf der Strecke bleiben?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung der Fragestellerin, Frau Gyr-Steiner, nicht, dass vom Steuerpaket vor allem Bez\u00fcger von Einkommen ab 150 000 Franken profitieren werden. Auch die Aussage der Fragestellerin, dass das Steuerpaket viele Verlierer nach sich ziehen wird, kann der Bundesrat nicht best\u00e4tigen.</p><p>Warum nicht?</p><p>Erstens wird das Steuerpaket sehr breiten Schichten - und insbesondere allen Familien mit Kindern - eine namhafte Steuererm\u00e4ssigung bringen. Dass diese Steuerentlastung f\u00fcr Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sehr bedeutend ist, ist u. a. darin ersichtlich, dass durch die Steuerreform der Anteil der Steuerpflichtigen, welche keine direkte Bundessteuer zu bezahlen haben, von heute 20 Prozent auf neu 37 Prozent steigen wird. In Zahlen bedeutet das, dass dank dem Steuerpaket zus\u00e4tzliche 720 000 Haushalte von der direkten Bundessteuer befreit sein werden. Im Sinne der Ausf\u00fchrungen der Fragestellerin d\u00fcrften wohl auch viele Frauen von dieser \"Entlassung aus der Steuer\" profitieren.</p><p>Zweitens wird durch das Steuerpaket proportional der Mittelstand eindeutig am meisten entlastet. Dies ist aber auch n\u00f6tig, ist doch gerade der Mittelstand heute durch Abgaben aller Art stark belastet. Weil diese starken Entlastungen wie gesagt den Familien zugute kommen, d\u00fcrften eben so viele Frauen wie M\u00e4nner der Mittelschichten profitieren.</p><p>Drittens ist zu beachten, dass die Bez\u00fcger hoher Einkommen wohl auch entlastet werden, proportional aber bedeutend weniger. Auch nach Annahme des Steuerpaketes werden die \"reichsten\" 5 Prozent der Steuerzahler 60 Prozent der Einnahmen der direkten Bundessteuer der nat\u00fcrlichen Personen generieren. In dieser Hinsicht \u00e4ndert das Steuerpaket am Charakter der direkten Bundessteuer als einer Art \"Reichtumssteuer\" nichts.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Gyr-Steiner Josy","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1078272000000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24","Category":null,"Modified":"\/Date(1690537565097)\/","SubmissionDate":"\/Date(1078272000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4702,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen"}}