{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20050074,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20050074,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.074","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"Grenz\u00fcberschreitende organisierte Kriminalit\u00e4t und Zusatzprotokolle gegen Menschenhandel und Schlepperei. Uno-\u00dcbereinkommen","Description":"Botschaft vom 26. Oktober 2005 \u00fcber die Genehmigung des Uno-\u00dcbereinkommens gegen die grenz\u00fcberschreitende organisierte Kriminalit\u00e4t, des Zusatzprotokolls zur Verhinderung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere des Frauen- und Kinderhandels, und des Zusatzprotokolls gegen die Schlepperei auf dem Land-, See- und Luftweg","InitialSituation":"<p>Pr\u00e4gende Ereignisse der j\u00fcngeren Vergangenheit, wie das Ende des Ost-West-Konfliktes und der daraus entstandene beschleunigte Globalisierungsprozess, haben auch die Kriminalit\u00e4tsentwicklung beeinflusst. Die organisierte Kriminalit\u00e4t hat die innerstaatliche Dimension \u00fcberschritten, sie zeigt zunehmend grenz\u00fcberschreitende Auswirkungen und hat sich zu einem der grossen Probleme internationaler Politik entwickelt. </p><p>Bislang gab es noch kein weltweites Instrument, das spezifische Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung der grenz\u00fcberschreitenden organisierten Kriminalit\u00e4t zum Gegenstand hatte. Diese L\u00fccke wird durch das  \u00dcbereinkommen geschlossen.  Es vermindert die Unterschiede unter den nationalen Gesetzessystemen und setzt Standards f\u00fcr das innerstaatliche Recht. Weiter strebt es eine verbesserte und intensivere Zusammenarbeit unter den Staaten an, um die grenz\u00fcberschreitende organisierte Kriminalit\u00e4t effektiver bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen.</p><p>Zur Erreichung dieses Ziels verpflichten sich die Vertragsstaaten insbesondere dazu, die Beteiligung an einer kriminellen Organisation unter Strafe zu stellen, die vors\u00e4tzliche Geldw\u00e4scherei strafbar zu erkl\u00e4ren, die Strafbarerkl\u00e4rung der vors\u00e4tzlichen aktiven und passiven Korruption ausl\u00e4ndischer Amtstr\u00e4ger zu pr\u00fcfen, juristische Personen strafrechtlich, zivilrechtlich oder administrativ zu belangen, die Einziehung von deliktisch erlangten Verm\u00f6genswerten sicherzustellen, die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene in diesen Bereichen zu verbessern und sich um Pr\u00e4ventionsmassnahmen zu bem\u00fchen. Die Konvention wird durch die Zusatzprotokolle betreffend Menschenhandel, Menschenschmuggel und Feuerwaffen erg\u00e4nzt. </p><p>Das Zusatzprotokoll gegen Menschenhandel befasst sich mit dem Kampf gegen den Handel mit Menschen zum Zwecke ihrer Ausbeutung, wobei Frauen und Kindern besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.</p><p>Das Zusatzprotokoll gegen Menschenschmuggel enth\u00e4lt namentlich die Verpflichtung, den illegalen und ausbeuterischen grenz\u00fcberschreitenden Schmuggel von Migrantinnen und Migranten und die Herstellung oder Beschaffung von gef\u00e4lschten Dokumenten zu diesem Zweck unter Strafe zu stellen. Zudem haben die unterzeichnenden L\u00e4nder Massnahmen auf den Gebieten des Informationsaustausches, der Grenz- und Dokumentensicherheit, der Pr\u00e4vention, der Aus- und Weiterbildung sowie der technischen Kooperation zu treffen. Die Staaten verpflichten sich ferner, Opferschutz zu gew\u00e4hren sowie ihre eigenen Staatsangeh\u00f6rigen und Angeh\u00f6rige von Drittstaaten mit einem Anwesenheitsrecht zur\u00fcckzunehmen.  </p><p>Das geltende schweizerische Recht gen\u00fcgt den Anspr\u00fcchen des \u00dcbereinkommens gegen grenz\u00fcberschreitende organisierte Kriminalit\u00e4t und der beiden Zusatzprotokolle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel weitgehend. Mit dem Inkrafttreten des revidierten Tatbestandes des Menschenhandels (Art. 182 StGB) wird es den Anforderungen vollumf\u00e4nglich gen\u00fcgen. Das schweizerische Recht erf\u00fcllt dar\u00fcber hinaus bereits heute verschiedene Anforderungen, die das \u00dcbereinkommen als fakultative Weiterentwicklung der landesrechtlichen Gesetzgebung postuliert.          </p>","Proceedings":"<p></p><p>Beide R\u00e4te stimmten dem Abkommen ohne Gegenstimmen zu.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1151047168823)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"12","Category":"III","Modified":"\/Date(1770755570870)\/","SubmissionDate":"\/Date(1130284800000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":4710,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Recht Allgemein"}}