{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051046,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20051046,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.1046","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Ausbildung in der \"Armee XXI\". Berufsmilit\u00e4r und Miliz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Ist es zutreffend, dass im ersten Jahr der \"Armee XXI\" \u00fcberdurchschnittlich viele, vor allem junge Instruktoren aus dem Beruf ausgestiegen sind?</p><p>2. Wie viele K\u00fcndigungen gab es?</p><p>3. Davon Anzahl Berufsoffiziere? Anzahl Berufsunteroffiziere?</p><p>4. Kennt man die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese K\u00fcndigungen?</p><p>5. Wie gross war 2004 der Gesamtabgang aufgrund der K\u00fcndigungen und Pensionierungen?</p><p>6. Wie viele neue Instruktoren wurden brevetiert (Of und Uof)?</p><p>7. Ist es zutreffend, dass die j\u00fcngsten Jahrg\u00e4nge an der Busa und der Milak nur etwa einen Drittel des bisherigen Bestandes aufweisen?</p><p>8. Ist es zutreffend, dass die diesj\u00e4hrige Rekrutierung f\u00fcr die Berufsoffiziere (Acabo) mangels Bewerbern abgesagt werden musste?</p><p>9. Wie gedenkt das VBS bei dieser Personalsituation dem Anspruch der \"Professionalit\u00e4t\" gerecht zu werden, die bedeutenden Abg\u00e4nge zu kompensieren und die nach wie vor fehlenden 700 Instruktoren zu rekrutieren?</p><p>10. Was gedenkt das VBS zu tun, um die schlechte Stimmung im Instruktionskorps wieder zu verbessern? Wird auf Vorschl\u00e4ge aus den Berufsverb\u00e4nden (VKB/VdI) eingegangen?</p><p>11. Ist es richtig, dass die schweizerischen Berufsmilit\u00e4rs ab dem 1. Januar 2006 europaweit die einzigen Berufsmilit\u00e4rs sind, die die Pr\u00e4mien f\u00fcr die berufliche Unfallversicherung selber bezahlen m\u00fcssen?</p><p>12. W\u00e4re es angesichts der prek\u00e4ren Lage nicht angezeigt, die Miliz wieder vermehrt in den Ausbildungsprozess miteinzubeziehen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit dem Start der neuen Armee erfolgte auch der Wechsel zu einem Ausbildungs- und Kadermodell mit neuen und ver\u00e4nderten Anforderungen an das milit\u00e4rische Berufspersonal. Das milit\u00e4rische Berufspersonal sieht sich vor allem in den Rekrutenschulen einer \u00fcberdurchschnittlichen Belastung ausgesetzt.</p><p>Zu den einzelnen Fragen \u00e4ussert sich der Bundesrat wie folgt:</p><p>1. Ja, vor allem junge Instruktoren sind aus dem Beruf ausgestiegen.</p><p>2./3. Im Jahr 2004 haben 31 Berufsoffiziere und -unteroffiziere gek\u00fcndigt und im ersten Quartal 2005 deren 14. Dies ergibt im Zeitraum vom 1. Januar 2004 bis zum 31. M\u00e4rz 2005 total 45 K\u00fcndigungen (24 Berufsoffiziere und 21 Berufsunteroffiziere). Davon wurden bis am 31. Dezember 2004 insgesamt 27 K\u00fcndigungen wirksam, bis am 31. M\u00e4rz 2005 zus\u00e4tzlich deren 10, voraussichtlich noch 8 Austritte werden bis am 31. Juli 2005 erfolgen.</p><p>4. Die im Rahmen der Austrittsgespr\u00e4che genannten Hauptgr\u00fcnde (nicht priorisiert bzw. teilweise Mehrfachnennungen) waren:</p><p>- Abbau von Arbeitgeberleistungen (bisherige/neu vorgesehene);</p><p>- Ver\u00e4nderungen in der Berufsaus\u00fcbung bzw. im Berufsbild;</p><p>- \u00dcberlastung, eingeschr\u00e4nkte Lebensqualit\u00e4t;</p><p>- Fehlende bzw. unklare Perspektiven;</p><p>- Unsicherheit bez\u00fcglich Entwicklung des Berufsbildes.</p><p>5. Im Jahr 2004 umfasste der Gesamtabgang insgesamt 72 Berufsoffiziere und -unteroffiziere, davon 27 Austritte (K\u00fcndigung durch Arbeitnehmer), 2 Austritte (K\u00fcndigung durch Arbeitgeber), 1 Todesfall und 42 ordentliche Pensionierungen.</p><p>6. Im Jahr 2004 wurden 42 Berufsoffiziere und 44 Berufsunteroffiziere brevetiert.</p><p>7. Die Anfangsbest\u00e4nde 2005 an der Milit\u00e4rakademie und an der Berufsunteroffiziersschule der Armee sind tats\u00e4chlich wesentlich tiefer als im Jahr 2004. Sie betragen bei den Berufsoffizieren etwa 80 Prozent und bei den Berufsunteroffizieren etwa 40 Prozent der Best\u00e4nde gegen\u00fcber 2004. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass die Teilnehmerzahlen bei den Berufsunteroffizieren im Jahr 2004 etwa 25 Prozent h\u00f6her als im Durchschnitt der Vorjahre lagen.</p><p>8. F\u00fcr das Jahr 2005 wurde eines von drei geplanten Assessments f\u00fcr angehende Berufsoffiziere (Acabo) nicht durchgef\u00fchrt. Da f\u00fcr das erste Acabo aus organisatorischen Gr\u00fcnden (neue, vorgelagerte Sportpr\u00fcfung) zu wenige Kandidaten angemeldet werden konnten, wurde aus Kosten-Nutzen-\u00dcberlegungen auf dieses Acabo verzichtet.</p><p>9. Um dem Anspruch der \"Professionalit\u00e4t\" gerecht zu werden und um die bedeutenden Abg\u00e4nge zu kompensieren, hat das VBS mehrere u. a. zeitlich begrenzte Massnahmen eingeleitet:</p><p>- im Rahmen von Sofortmassnahmen wurden Ende September 2004 die Stellenkontingente f\u00fcr Berufsoffiziere um 40 und f\u00fcr Berufsunteroffiziere um 60 Einheiten angehoben;</p><p>- ein fr\u00fcheres, zeitlich befristetes Kontingent von 139 Zeitmilit\u00e4rs wurde bis Ende 2007 verl\u00e4ngert;</p><p>- ein zus\u00e4tzliches Kontingent von 150 Zeitmilit\u00e4rs wurde bis Ende 2007 geschaffen;</p><p>- mittels Anpassungen von Prozessen und Strukturen wird nach weiterem Synergiepotenzial gesucht;</p><p>- die h\u00f6heren St\u00e4be sollen zugunsten des in der Ausbildung eingesetzten Milit\u00e4rpersonals verkleinert werden.</p><p>Diese Massnahmen werden in den kommenden zwei bis vier Jahren zu einer sp\u00fcrbaren Verbesserung der personellen Situation in den Lehrverb\u00e4nden f\u00fchren, was der Ausbildungsqualit\u00e4t zugute kommen wird.</p><p>10. Ein motiviertes Korps von Berufsmilit\u00e4rs ist entscheidend f\u00fcr eine glaubw\u00fcrdige Ausbildung der Armee. Die obenaufgef\u00fchrten Massnahmen sollten mittelfristig zur Verbesserung und Entspannung der gegenw\u00e4rtigen Lage beitragen. Die milit\u00e4rischen Berufsverb\u00e4nde werden regelm\u00e4ssig konsultiert und in die Entscheidfindungsprozesse einbezogen.</p><p>11. Die Berufsmilit\u00e4rs sind und bleiben durch den Arbeitgeber beruflich unfallversichert. Hingegen beschloss das Parlament im Rahmen der Beratungen des Bundesgesetzes \u00fcber das Entlastungsprogramm 2003, dass die bei der Milit\u00e4rversicherung beruflich versicherten Arbeitnehmer ab 2006 angemessene Pr\u00e4mien f\u00fcr die obligatorische Krankenpflegeversicherung und die Nichtbetriebsunfallversicherung zu bezahlen haben. Die Kosten f\u00fcr diese Versicherungen wurden bisher vom Arbeitgeber getragen.</p><p>12. Die Milizkader tragen w\u00e4hrend der Verbandsausbildung als auch in den Wiederholungskursen nach wie vor die Hauptlast in der Ausbildung. Als Entgegenkommen an ein praktikables Milizsystem wurden im neuen Ausbildungsmodell die Milizkader von der methodiklastigen Grundausbildungsphase entlastet. Mit dieser Massnahme und dem eingef\u00fchrten Dreistartmodell konnten die Ausbildungszeiten der Kader in einem vertretbaren Rahmen gehalten und konnte eine unterbruchsfreie Kaderausbildung erm\u00f6glicht werden.</p><p>Die Qualit\u00e4t des Arbeitsumfeldes und die Durchhaltef\u00e4higkeit des milit\u00e4rischen Berufspersonals sind ein komplexes und vielschichtiges Problemfeld mit vielen Abh\u00e4ngigkeiten. Mit Einzelmassnahmen kann das Problem nicht gel\u00f6st werden. Die Erh\u00f6hung von Stellenkontingenten allein ist nicht zielf\u00fchrend. Der Bundesrat betrachtet das milit\u00e4rische Berufspersonal als erfolgskritischen Faktor der Armee. Er wird seine Entwicklung weiterhin verfolgen und steuern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1117756800000)\/","SubmittedBy":"Baumann J. Alexander","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1117756800000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9","Category":null,"Modified":"\/Date(1750804609490)\/","SubmissionDate":"\/Date(1111104000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4707,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik"}}