{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20051051,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20051051,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.1051","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Nachkalkulation SAP","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Bundesverwaltung wird seit rund zehn Jahren die Standardsoftware SAP f\u00fcr Supportprozesse in den Bereichen Finanzen, Personal und Logistik eingesetzt.</p><p>F\u00fcr SAP-Projekte, SAP-Infrastruktur und Betrieb von SAP-Anwendungen wurden laut Finanzrechnung allein in den letzten f\u00fcnf Jahren \u00fcber 100 Millionen Franken ausgegeben.</p><p>Der Bundesrat wird eingeladen, zu folgenden Fragen in diesem Zusammenhang Stellung zu nehmen:</p><p>1. Wie viel wurde insgesamt f\u00fcr den Einsatz von SAP in der Bundesverwaltung bisher ausgegeben, und welcher Nutzen wurde damit erzielt?</p><p>2. Wie beurteilt er die Wirtschaftlichkeit einer integrierten Standardsoftware f\u00fcr betriebswirtschaftliche Prozesse gegen\u00fcber einer auf die Bed\u00fcrfnisse des Bundes zugeschnittenen Eigenentwicklung?</p><p>3. Wie positioniert er SAP als L\u00f6sung f\u00fcr die Bundesverwaltung gegen\u00fcber anderen Standardprodukten?</p><p>4. Wie sieht die \"Nachkalkulation\" der Einf\u00fchrung von SAP in der Bundesverwaltung aus? Wie viel kostet konkret eine monatliche Lohnabrechnung mit SAP pro Mitarbeitenden der Bundesverwaltung?</p><p>5. Wie stehen diese Kosten im Vergleich zu anderen Verwaltungen und privaten Unternehmen?</p><p>6. Ist SAP f\u00fcr weitere Einsatzgebiete in der Bundesverwaltung vorgesehen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Bis 2004 wurden f\u00fcr Investitionen und Betrieb von SAP insgesamt \u00fcber 400 Millionen Franken in der zivilen Bundesverwaltung aufgewendet. Nur teilweise enthalten ist dabei der interne Aufbau von Wissen und F\u00e4higkeiten, der als weitere Investition zu betrachten ist. Mit dem Einsatz von SAP-Produkten f\u00fcr Finanzbuchhaltung, Rechnungsf\u00fchrung, Logistik und Personalwesen konnten mehr als 30 unterschiedliche Insell\u00f6sungen sowie eine Vielzahl individueller Programme f\u00fcr Einkauf, Verkauf und Lagerhaltung abgel\u00f6st werden. Damit konnte eine heterogene Systemlandschaft vermieden werden, die stetig steigende Unterhaltskosten verursacht h\u00e4tte.</p><p>2./4. Eine prospektive Gegen\u00fcberstellung der Kosten einer Eigenentwicklung und einer Standardl\u00f6sung wurde nicht explizit gemacht. Der Einsatz einer integrierten Standardsoftware f\u00fcr betriebswirtschaftliche Prozesse ist gem\u00e4ss allen Quellen aber wirtschaftlicher als eine auf individuelle Bed\u00fcrfnisse zugeschnittene Eigenentwicklung.</p><p>Die Kosten f\u00fcr Entwicklung, Wartung und Pflege einer Eigenentwicklung f\u00fcr die betriebswirtschaftlichen Prozesse des Bundes f\u00fcr den Eigenbedarf entspr\u00e4chen in etwa dem Aufwand, eine Standardsoftware zu entwickeln. Alle Vorteile einer Standardsoftware entfielen aber. Dazu geh\u00f6ren u. a. die Verf\u00fcgbarkeit geschulten Personals auf dem Arbeitsmarkt, standardisierte Schnittstellen zu anderen Softwareprodukten und die Verteilung der Kosten auf viele Nutzerinnen und Nutzer mit gleichartigen Bed\u00fcrfnissen.</p><p>BV Plus, das SAP-Personalinformationssystem der Bundesverwaltung, ist ein umfassendes System zur Unterst\u00fctzung der Prozesse des HR-Managements und umfasst Komponenten zur Planung, zur Berichterstattung, zum Controlling, zur Personalentwicklung sowie f\u00fcr operative Aufgaben wie das Bewerbungsmanagement oder die Kursadministration. BV Plus bildet einen Teil der hochintegrierten SAP-Systeme der Bundesverwaltung. Eine Umlegung der von BV Plus verursachten Kosten auf die Lohnabrechnung aus diesem integrierten System w\u00e4re nur mit einer Reihe willk\u00fcrlicher Annahmen m\u00f6glich und deshalb ohne Wert.</p><p>3. SAP ist Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr betriebswirtschaftliche Standardsoftware f\u00fcr grosse Betriebe und Verwaltungen und wirtschaftlich gesund. Damit ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung und ein Schutz der get\u00e4tigten Investitionen in den Bereichen Finanzen, Personal und Logistik gew\u00e4hrleistet. Ein Einsatz eines anderen, f\u00fcr grosse Organisationen geeigneten Standardproduktes f\u00fcr Finanzen, Personal und Logistik m\u00fcsste die Kriterien der Wirtschaftlichkeit und den Schutz der bisherigen Investitionen gew\u00e4hrleisten.</p><p>5. Eine 2003 durch die Gartner Group durchgef\u00fchrte Benchmarking-Studie ergab, dass das BIT bei fast allen SAP-Leistungen effizient arbeitet. Angeregte Verbesserungen im Supportbereich wurden inzwischen realisiert.</p><p>6. F\u00fcr weitere Einsatzgebiete, die sowohl durch SAP-Produkte wie auch durch andere Standardsoftware abgedeckt werden k\u00f6nnen, werden ohne Pr\u00e4judizien die geltenden Beschaffungsgrundlagen angewendet, und es wird die insgesamt wirtschaftlichste L\u00f6sung beschafft. SAP-Produkte und  L\u00f6sungen werden dann eingesetzt, wenn ihr Einsatz wirtschaftlicher als der anderer Produkte ist.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1127433600000)\/","SubmittedBy":"Noser Ruedi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1127433600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803522447)\/","SubmissionDate":"\/Date(1117497600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4708,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation"}}