{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053012,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053012,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3012","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Stopp den Pistenrasern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den interessierten Kreisen (Betreiber der Anlagen) das Verhalten auf den Skipisten besser zu regeln. Es sind geeignete Massnahmen zu treffen, um unsere Pisten sicherer zu machen und den zunehmend fahrl\u00e4ssiger rasenden Pistenrowdys Schranken zu setzen. Bei Bedarf sind gesetzliche Normen vorzuschlagen.</p>","ReasonText":"<p>Bereits 1998 habe ich in einem Vorstoss (Interpellation 98.3148) auf die Zunahme schwerer Unf\u00e4lle auf den Ski- und Snowboardpisten hingewiesen. Ich forderte zum Schutze der \u00fcberwiegenden Mehrheit der Pistenbenutzer Abkl\u00e4rungen und geeignete Massnahmen gegen das Rowdytum. Nach wie vor legen die meisten Leute Wert auf ein ungef\u00e4hrdetes Skivergn\u00fcgen. Es sind vorab Eltern mit Kindern, es ist aber auch die wachsende Gruppe von sportlich aktiven Senioren, welche einen verantwortungsvollen Umgang miteinander auf der Ski- und Snowboardpiste pflegen und erwarten. Der Bundesrat erw\u00e4hnte in seiner Antwort auf meine Interpellation zwar die verschiedenen Interventionsm\u00f6glichkeiten, kam aber zum Schluss, dass die vorhandenen Mittel zur Besserung der Lage ausreichten. Das, obwohl der Bundesrat schon vor sechs Jahren vermerkte \"allerdings stellen die \u00c4rzte in den Wintersportgebieten fest, dass gerade in den vergangenen Wintersaisons die Kopf- und Stammverletzungen zugenommen haben\". </p><p>Seither ist die Situation nicht besser, sondern schlimmer geworden. Es wird aufgrund der technischen Ausr\u00fcstung, des zunehmenden Alkoholkonsums, aber auch aufgrund einer verfehlten Wintersportwerbung (die Risiko als Fun darstellt) schneller und unvorsichtiger Ski und Snowboard gefahren. Die Zahl der dilettantischen Raser auf den planierten Pisten steigt und verursacht zunehmend Kosten im Gesundheitswesen.</p><p>Nachdem die bisherigen Regeln nicht gen\u00fcgend befolgt wurden, dr\u00e4ngen sich zus\u00e4tzliche Massnahmen zum Schutze der verantwortungsbewussten und gem\u00fctlichen Wintersportler auf. Im benachbarten Ausland hat man mit weitergehenden Massnahmen (z. B. einer Pistenpolizei) bereits positive Erfahrungen gemacht. F\u00fcr die Schweiz stellt sich die Frage, ob f\u00fcr weitergehende Massnahmen die bestehende gesetzliche Grundlage ausreicht oder ob diese noch zu schaffen w\u00e4re. Die Disziplinierung verantwortungsloser Raser ist aus Gr\u00fcnden wichtig, die weit \u00fcber das momentane Schadenereignis hinausgehen. Unfallkosten und Arbeitsunf\u00e4higkeit schlagen bei den Gesundheitskosten und in der Wirtschaft zu Buche, und das Vergraulen der erholungsorientierten Pistenbenutzern lastet auf der touristischen Entwicklung der Wintersportregionen. Nur wenn das Skifahren und Snowboarden ein lustvolles und erholsames Erlebnis f\u00fcr alle bleibt, haben diese Wintersportarten eine gesicherte Zukunft.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt grunds\u00e4tzlich die Sorge des Motion\u00e4rs \u00fcber die Zunahme schwerer Verletzungen auf Skipisten. Tats\u00e4chlich muss alles unternommen werden, um die Sicherheit zu verbessern und die Zahl von Unf\u00e4llen zu reduzieren. Daf\u00fcr braucht es allerdings keine neuen gesetzlichen Vorschriften und Zust\u00e4ndigkeiten.</p><p>Schon heute verpflichtet die Richtlinie der Kommission f\u00fcr Unfallverh\u00fctung auf Schneesportabfahrten (SKUS) die Betreiber der Pisten zur Pr\u00e4vention. Die Pistenbenutzer ihrerseits haben die Regeln der F\u00e9d\u00e9ration Internationale de Ski (FIS) zu beachten. Die Schweizerische Beratungsstelle f\u00fcr Unfallverh\u00fctung f\u00fchrt regelm\u00e4ssig Kampagnen durch, ebenso die SKUS.</p><p>Das Verhalten auf den Skipisten muss deshalb nicht zus\u00e4tzlich durch den Bund geregelt werden. Die Einf\u00fchrung einer Pistenpolizei mit unmittelbarer Straf- und Bussenbefugnis ist nicht notwendig. Die zivil- und strafrechtlichen Grundlagen sind ausreichend. Vielmehr sind die Unternehmungen in Zusammenarbeit mit den Fachinstanzen und den Kantonen gefordert, enger zusammenzuarbeiten und gemeinsam nach L\u00f6sungen zu suchen, um die Problematik des Pistenrasens in den Griff zu bekommen. Auf Anfrage der Unternehmen und der Kantone w\u00e4re der Bund allenfalls bereit, zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch einzuladen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1126656000000)\/","SubmittedBy":"G\u00fcnter Paul","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690537516537)\/","SubmissionDate":"\/Date(1109548800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4707,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}