{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053118,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053118,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3118","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Kaufkraft und Preise 4. Einf\u00fchrung eines Lebenshaltungskostenindexes","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Voraussetzungen f\u00fcr einen Index zu schaffen, der den Landesindex der Konsumentenpreise erg\u00e4nzt und es erlaubt, die Entwicklung der Kaufkraft der Haushalte zu messen. Die Schweiz braucht einen Index, der monatlich die Entwicklung der gesamten Lebenshaltungskosten der Bev\u00f6lkerung erfasst, und dies nicht nur \u00fcber die Preisentwicklung. In diesem Index m\u00fcssen auch die Ausgaben f\u00fcr Versicherungen, insbesondere f\u00fcr die Krankenversicherung, ber\u00fccksichtigt werden.</p>","ReasonText":"<p>Die gegenw\u00e4rtig gef\u00fchrte politische Debatte \u00fcber das Preisniveau in der Schweiz und die Kaufkraft der Haushalte zeigt auf, dass es in der Schweiz sehr an geeigneten statistischen Instrumenten mangelt. Zwar wurden diese M\u00e4ngel durch unl\u00e4ngst durchgef\u00fchrte Studien (SakeE, EVE) und durch die Schaffung des Krankenversicherungspr\u00e4mien-Indexes (KVPI) im Jahr 2000 teilweise behoben, doch existiert in der Schweiz nach wie vor kein Index, der Monat f\u00fcr Monat die Entwicklung der Kaufkraft der Haushalte misst. Durch die Einf\u00fchrung eines solchen Indexes, der insbesondere auch die Ausgaben f\u00fcr Versicherungen ber\u00fccksichtigt, w\u00fcrde diese L\u00fccke geschlossen und den Sozialpartnern und allen Wirtschaftsakteuren ein wertvolles statistisches Instrument in die H\u00e4nde gelegt. Die Schaffung des KVPI und der massgebliche Einfluss der Pr\u00e4mienentwicklung auf das verf\u00fcgbare Haushaltseinkommen (minus 0,5 Prozent im Jahre 2003) zeigen, dass ein Index, der nicht nur die Preise, sondern die gesamten Lebenshaltungskosten ber\u00fccksichtigt, n\u00fctzlich und notwendig ist.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Bereits mit den Motionen Egerszegi-Obrist 98.3655 und Cottier 98.3684, \"Lebenshaltungskosten, Einkommen und Verbrauch\", wurde der Bundesrat im Jahr 2000 beauftragt, so rasch als m\u00f6glich die Voraussetzungen zu schaffen, um die Ver\u00e4nderung der Lebenshaltungskosten verschiedener sozio\u00f6konomischer Gruppen zu erfassen. Zudem sprachen die immer differenzierteren Benutzerbed\u00fcrfnisse und methodische \u00dcberlegungen daf\u00fcr, im Rahmen der Indexrevision 2000 den vormaligen \"Einheitsindex\" durch ein modulares, benutzergerechtes System von Preisindizes zu ersetzen. Dieses neue System wurde ab Dezember 2000 eingef\u00fchrt. Es enth\u00e4lt folgende Module:</p><p>- Das zentrale Modul \"Landesindex der Konsumentenpreise\". Zur besseren Ber\u00fccksichtigung des Konsumverhaltens der Bev\u00f6lkerung wird seit 2000 die Gewichtung des Warenkorbes j\u00e4hrlich aktualisiert.</p><p>- Einen erg\u00e4nzenden Index der Krankenversicherungspr\u00e4mien, der seit 2000 j\u00e4hrlich berechnet wird.</p><p>- Erg\u00e4nzende analytische Indizes mit alternativen Berechnungsformeln. Diese Indizes wurden im Rahmen der laufenden Indexrevision 2005 erstmals f\u00fcr die Jahre 2001 bis 2004 berechnet und dienen haupts\u00e4chlich zur Evaluation der monatlich ermittelten Preisindizes nach der Standardmethode.</p><p>Dieses modulare System erhielt anl\u00e4sslich der Revision 2000 die Unterst\u00fctzung der interessierten Kreise. Bei der laufenden Revision 2005 wurde seine Zweckm\u00e4ssigkeit erneut diskutiert und von den interessierten Kreisen, namentlich auch von den Sozialpartnern, ausdr\u00fccklich best\u00e4tigt.</p><p>L\u00e4ngerfristig war 2000 auch die Einf\u00fchrung eines erweiterten Indexes der Lebenshaltungskosten geplant. Indessen erwies sich die Realisierung eines solchen Indexes als methodisch sehr anspruchsvoll und aufwendig. Im Einvernehmen mit den interessierten Kreisen wurde deshalb im Rahmen der laufenden Revision 2005 auf weitere Schritte in dieser Richtung verzichtet.</p><p>Insgesamt ist der Bundesrat der Ansicht, dass das modulare preisstatistische System in seiner heutigen Ausgestaltung bereits wesentliche Informationen zur Entwicklung der Lebenshaltungskosten anbietet. Einen weiteren Ausbau erachtet der Bundesrat als nicht angezeigt. Der Gewinn der zus\u00e4tzlichen Informationen w\u00e4re mit einem unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Mehraufwand verbunden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1116979200000)\/","SubmittedBy":"Sozialdemokratische Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237463778637)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":null,"Modified":"\/Date(1690536920587)\/","SubmissionDate":"\/Date(1111017600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4707,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}