{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053196,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053196,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3196","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Elektrosmog in Intercity-Doppelstockwagen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Einem Artikel in \"Saldo\" vom 2. M\u00e4rz 2005 ist zu entnehmen, dass die SBB in ihren Intercity-Doppelstockwagen Ger\u00e4te, sogenannte \"Repeaters\", eingebaut haben, die zwar den Empfang f\u00fcr Mobiltelefone verbessern, aber eine hohe elektromagnetische Strahlung entwickeln. Unter diesen leiden bei l\u00e4ngeren und h\u00e4ufigen Fahrten nicht nur sensible Menschen. Auch das Zugspersonal klagt, dass M\u00fcdigkeit und Migr\u00e4ne zugenommen h\u00e4tten. F\u00fcr Menschen, die sich umweltbewusst verhalten und t\u00e4glich den Zug ben\u00fctzen - z. B. f\u00fcr Fahrten von Z\u00fcrich nach Bern und umgekehrt -, sind solche Meldungen be\u00e4ngstigend.</p><p>Ich stelle daher dem Bundesrat folgende Fragen, um deren Beantwortung ich h\u00f6flich bitte:</p><p>1. Warum sind solche Ger\u00e4te (Repeaters) in den Doppelst\u00f6ckern eingebaut worden?</p><p>2. Trifft es zu, dass diese Ger\u00e4te die Strahlenbelastung gegen\u00fcber vorher erheblich erh\u00f6ht haben?</p><p>3. Trifft es zu, dass mit den genannten Repeaters die Strahlung die Grenzwerte f\u00fcr Orte mit empfindlicher Nutzung deutlich \u00fcberschreitet?</p><p>4. Trifft es zu, dass den SBB eine Ausnahme in dem Sinne einger\u00e4umt worden ist, dass die eingebauten Ger\u00e4te bis \"zehnmal st\u00e4rker senden\", also eine zehnfach erh\u00f6hte Strahlung abgeben d\u00fcrfen, als dies normalerweise die Vorschriften zum Schutze der Gesundheit gestatten?</p><p>5. Trifft es zu, dass anstelle solcher stark strahlender \"Repeaters\" ein Antennenkabel im Dach der Bahnwagen eingebaut werden k\u00f6nnte, welches eine weit geringere Strahlenbelastung erg\u00e4be? Sehen die SBB von dieser M\u00f6glichkeit ab, weil dies in den Doppelstockwagen einen etwas gr\u00f6sseren Aufwand erg\u00e4be als der Einbau eines einzigen kleinen, aber stark und den ganzen Wagen bestrahlenden Ger\u00e4tes (Repeater)? Und wenn ja: Ist unserer Bahn das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Reisenden so wenig wert?</p><p>6. F\u00fcr den Fall, dass die SBB behaupten sollten, es g\u00e4be keine andere technische L\u00f6sung: Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass das Wohlbefinden und die Gesundheit der Reisenden einem jederzeitigen optimalen Mobiltelefonempfang vorzuziehen seien und bei intensiver Handybenutzung in einem Wagenabteil halt einmal eine etwas schlechtere Verbindung als das kleinere \u00dcbel hinzunehmen sei?</p><p>7. Falls den SBB wirklich ein zehnfach h\u00f6herer Grenzwert als \u00fcblich zugestanden sein sollte: Ist der Bundesrat bereit, diese Ausnahme wieder zur\u00fcckzunehmen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die W\u00e4nde von Bahnwagen bestehen vorwiegend aus Metall und metallbeschichtetem Fensterglas. Diese Materialien k\u00f6nnen von Mobilfunkstrahlen nur schlecht durchdrungen werden, weshalb in Bahnwagen schlechter Mobilfunkempfang herrscht. Die SBB haben deshalb die Intercity- und Interregionalz\u00fcge (IC, RX) mit \"Mobilfunkrepeatern\" oder strahlenden Antennenkabeln ausr\u00fcsten lassen. Durch diese Massnahme wurde erreicht, dass im Wageninnern dieser Z\u00fcge ann\u00e4hernd dieselbe Mobilfunksignalst\u00e4rke zur Verf\u00fcgung gestellt wird wie ausserhalb der Wagen. Dies hat den Vorteil, dass die Handys der Bahnkunden nicht mit maximaler Leistung, sondern mit geringerer Leistung arbeiten. Die Maximalleistung der \"Repeater\" entspricht 1/10 derjenigen eines Handys.</p><p>2. Messungen eines von den SBB beauftragten akkreditierten Labors zeigten, dass die Strahlenbelastung in Doppelstockz\u00fcgen durch den Einbau von \"Repeatern\" nicht wesentlich erh\u00f6ht wurde. Ber\u00fccksichtigt man auch die dank der \"Repeater\" tiefere Sendeleistung der Handys, kann die gesamte Strahlenbelastung sogar tiefer sein als ohne \"Repeater\". Zusammen mit dem akkreditierten Labor, welches f\u00fcr \"Saldo\" gemessen hat, wurden weitere Nachmessungen durchgef\u00fchrt. Bei diesen Messungen wurde festgestellt, dass die gem\u00e4ss Bericht \"Saldo\" als \u00fcberh\u00f6ht eingestuften Werte auf unsachgem\u00e4ss gew\u00e4hlte Messorte zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.</p><p>3. Gem\u00e4ss den durchgef\u00fchrten Messungen liegt die Strahlenbelastung der \"Repeater-Antennen\" unterhalb des Anlagegrenzwertes der Verordnung \u00fcber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710). Dieser ist jedoch vorliegend gar nicht anwendbar, da es sich bei Eisenbahnwagen nicht um Orte mit empfindlicher Nutzung gem\u00e4ss Artikel\u00a03 Absatz\u00a03 NISV handelt (R\u00e4ume in Geb\u00e4uden, in denen sich Personen regelm\u00e4ssig w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Zeit aufhalten).</p><p>4. Es trifft nicht zu, dass den SBB in diesem Sinne eine Ausnahme einger\u00e4umt worden ist.</p><p>5. Es trifft zu, dass anstelle von \"Repeatern\" strahlende Antennenkabel eingebaut werden k\u00f6nnen. Die SBB haben dies bei den Zugstypen Neigezug ICN und Einheitspersonenwagen EW-IV realisiert. Beim IC-2000-Doppelstockwagen konnte dies aufgrund der Platzverh\u00e4ltnisse hingegen nicht realisiert werden, denn das Antennenkabel ben\u00f6tigt aus technischen Gr\u00fcnden einen Mindestabstand zur Wagendecke. Die Nachmessungen zeigten aber keinen wesentlichen Vorteil des Antennenkabels betreffend Strahlenbelastung.</p><p>6. Die SBB streben die bestm\u00f6gliche technische L\u00f6sung an und haben deshalb seit der Inbetriebnahme der \"Repeater\" im April 2004 deren abgestrahlte Leistung bereits wesentlich reduziert. Dank der \"Repeater\" fallen die Signalspitzen erheblich geringer aus, als wenn die Handys mit hoher Sendeleistung die in den Reisewagen vorhandene Abschirmung \u00fcberwinden m\u00fcssten. Ferner pr\u00fcfen die SBB zus\u00e4tzliche Massnahmen, um die Strahlenbelastung weiter zu reduzieren.</p><p>7. Den SBB wurde kein zehnfach h\u00f6herer Grenzwert als \u00fcblich zugestanden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1117756800000)\/","SubmittedBy":"Aeschbacher Ruedi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1174608000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690548813330)\/","SubmissionDate":"\/Date(1111104000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4707,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Gesundheit"}}