{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053454,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053454,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3454","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00f6rderung des Austauschjahres f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert:</p><p>- mit der EDK zusammen gesamtschweizerische Vorgaben zu pr\u00fcfen, welche die Gleichbehandlung aller Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einer jeweiligen Austauschdestination gew\u00e4hren, unabh\u00e4ngig von ihrem \"Entsendekanton\" bzw. ihrer \"Entsendeschule\". F\u00fcr die Ausarbeitung dieser Normen sind die EDK sowie der Schweizerische Dachverband zur F\u00f6rderung von Jugendaustausch (Intermundo) zu beauftragen;</p><p>- mit der EDK zusammen, im Rahmen ihrer T\u00e4tigkeiten auch den reziproken Sch\u00fclerinnen- und Sch\u00fcleraustausch mit dem Ausland zu f\u00f6rdern.</p>","ReasonText":"<p>Ein Austauschjahr (High-School-Jahr) bringt einer Sch\u00fclerin oder einem Sch\u00fcler in vieler Hinsicht eine nachhaltige Erfahrung und dient der Entwicklung eines jungen Menschen nachhaltig:</p><p>Ein Austauschjahr l\u00e4sst eine Absolventin oder einen Absolventen tief in eine andere Kultur eintauchen und die Unterschiede in Sitten, Br\u00e4uchen und Lebensstil hautnah erleben. Sich auf all dieses Neue einzulassen fordert von den Jugendlichen ein hohes Mass an Offenheit und Flexibilit\u00e4t. Die Jugendlichen m\u00fcssen sich intensiv mit sich und ihrer Umgebung, aber auch mit ihrer Heimat auseinander setzen. Diese Erfahrung tr\u00e4gt viel zum Reifeprozess bei und f\u00f6rdert die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung.</p><p>All diese Erfahrungen haben einen effektiven Einfluss auf die Zukunft eines Austauschsch\u00fclers oder einer Austauschsch\u00fclerin sowohl in der weiteren Schul- und Berufsbildung:</p><p>- Eine im Alltag gelernte und vor allem eingesetzte Fremdsprache wird viel weniger vergessen;</p><p>- Sozialkompetenzen werden entwickelt, die Jugendlichen kommen gereift aus dem Austauschschuljahr zur\u00fcck;</p><p>wie auch in der Arbeitswelt:</p><p>- Die Kenntnisse \u00fcber die Kultur, die Gewohnheiten und die Politik eines Landes sind f\u00fcr die stark mit dem Ausland vernetzte Schweizer Wirtschaft von grossem Nutzen;</p><p>- Sie verf\u00fcgen \u00fcber ein weitreichendes interkulturelles Netzwerk.</p><p>W\u00e4hrend einem Austauschjahr werden folglich Schl\u00fcsselkompetenzen erworben, die in jeder Hinsicht eine sinnvolle Bildungsinvestition darstellen. Neben der pers\u00f6nlichen Reife und dem pers\u00f6nlichen Lernen im interkulturellen Kontext dient ein Austauschjahr auch der V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und damit letztlich der Friedensf\u00f6rderung. Ein Thema, in welchem sich die Schweizer Politik traditionellerweise aktiv engagiert.</p><p>In der Schweiz wird diese Erfahrung leider immer mehr jungen Menschen vorenthalten, weil die Bestimmungen der Schulen, wann ein Austauschjahr absolviert werden darf, unterschiedlich gehandhabt und festgelegt werden: Braucht es beispielsweise in der einen Schule einen Notendurchschnitt von 4,5, um zum Programm zugelassen zu werden, ben\u00f6tigt eine Sch\u00fclerin bzw. ein Sch\u00fcler des Nachbarschulhauses einen Notendurchschnitt von 5,0. Auch andere schulspezifische administrative H\u00fcrden machen die Teilnahme an langandauernden Austauschprogrammen schwieriger oder verunm\u00f6glichen diese.</p><p>Eine zus\u00e4tzliche Erschwerung entstand in den Kantonen, in welchen mit der Maturit\u00e4tsreform auch gleich die Gymnasialzeit verk\u00fcrzt wurde. Das Zeitfenster f\u00fcr die Programmteilnahme wurde so f\u00fcr viele massiv verkleinert. Jede zus\u00e4tzliche administrative Erschwerung f\u00fchrt deshalb zu einer Ungleichbehandlung von austauschwilligen Jugendlichen.</p><p>Auch der Austausch mit Jugendlichen aus anderen Kulturen wird an einigen Schulen nicht erm\u00f6glicht, da viele Schweizer Schulen aus finanziellen und/oder logistischen Gr\u00fcnden keine Gastsch\u00fclerinnen oder Gastsch\u00fcler (mehr) aufnehmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass ein Austauschjahr f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in vielerlei Hinsicht positiv ist, insbesondere auch dann, wenn es in einem anderen Sprach- und Kulturraum stattfindet. Die F\u00f6rderung der Austausche sind deshalb zu unterst\u00fctzen.</p><p>Im Bereich des Austausches sind etliche Organisationen t\u00e4tig. Erw\u00e4hnt seien hier insbesondere die ch-Stiftung f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Zusammenarbeit (vor allem nationaler und internationaler schulischer Austausch) sowie der im Postulat aufgef\u00fchrte Dachverband Intermundo (schulischer und ausserschulischer Austausch). Mit beiden pflegen der Bund und die EDK intensive Kontakte: Die ch-Stiftung ist \u00fcber ein gemeinsames Mandat verschiedener interessierter Bundesstellen und der EDK als \"Nationale Agentur f\u00fcr den nationalen und internationalen Austausch von Lehrenden und Lernenden\" bezeichnet und nimmt in diesem Zusammenhang Informations-, Koordinations- sowie Beratungs- und Vermittlungsfunktionen wahr. Intermundo betreut auf Mandatsbasis die Beteiligung der Schweiz am EU-Programm \"Jugend f\u00fcr Europa\", dessen Schwerpunkte klar im ausserschulischen Bereich liegen. Erw\u00e4hnt sei hier im \u00dcbrigen auch, dass vom Bund \u00fcber die Beteiligung an den EU-Bildungsprogrammen verschiedene Austauschaktivit\u00e4ten gef\u00f6rdert werden (Erasmus und Comenius).</p><p>Die Postulantin bem\u00e4ngelt, dass in den Schulen Einschr\u00e4nkungen verschiedenster Art die Austauschaktivit\u00e4ten zunehmend behindern und dass damit die Gleichbehandlung der Interessierten nicht mehr sichergestellt sei. Der Bund hat keine Kompetenz, gesamtschweizerische \"Vorgaben\" zu machen bzw. zu pr\u00fcfen. Hingegen wird er im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten und M\u00f6glichkeiten zusammen mit der EDK auf die weitere F\u00f6rderung der Austauschm\u00f6glichkeiten hinwirken. Einen eigenen, sofortigen und direkten Handlungsbedarf, der \u00fcber das Bestehende hinausgeht, sieht er derzeit nicht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1126656000000)\/","SubmittedBy":"Wyss Ursula","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1338508800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810141790)\/","SubmissionDate":"\/Date(1118966400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4708,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}