{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053501,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053501,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3501","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Neue kaufm\u00e4nnische Grundausbildung. Sofortmassnahmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>2003 wurde schweizweit die neue kaufm\u00e4nnische Grundausbildung (NKG) eingef\u00fchrt. Bereits vor der Einf\u00fchrung wurden Bef\u00fcrchtungen laut, die NKG sei mit zu hohen administrativen Auflagen verbunden. Leider wurde das Projekt nie auf seine administrativen Auswirkungen und auf die damit verbundenen Kosten \u00fcberpr\u00fcft. Seit der Einf\u00fchrung bewahrheitet sich nun, dass die Wirtschaft die Auflagen f\u00fcr die NKG nur mit hohem Initialaufwand zu erf\u00fcllen vermag. Diese Ausgangslage ist dazu angetan, immer mehr Unternehmen von der Ausbildung von Lernenden abzuhalten. Bereits vor Einf\u00fchrung der NKG hat die Anzahl der kaufm\u00e4nnischen Lehrstellen massiv abgenommen: im Kanton Z\u00fcrich seit 2000 um 24 Prozent, in den Kantonen Aargau und St.Gallen um rund 25 Prozent. Die NKG birgt die Gefahr, diesen R\u00fcckgang an Lehrstellen noch zu beschleunigen. Aufgrund der alarmierenden Berichte aus Wirtschaft, Schule und Kantonen hat das BBT nun eine Task Force eingesetzt, die auf Lehrbeginn 2006 wirksame Entlastungsmassnahmen ausarbeiten soll. Eine in diesem Zusammenhang vom BBT bei der Universit\u00e4t Koblenz-Landau in Auftrag gegebene Evaluation hat u. a. folgende Resultate ergeben:</p><p>- 81 Prozent der Betriebe geben an, dass die Ausbildung im Betrieb kostenaufwendiger geworden ist.</p><p>- Zwei Drittel der Lernenden f\u00fchlen sich bereits im ersten Lehrjahr mit den vielen Ausbildungselementen \u00fcberfordert.</p><p>- 88 Prozent der Betriebe beurteilen den Arbeitsaufwand f\u00fcr eine Prozesseinheit als hoch bis sehr hoch und 57 Prozent finden den Nutzen gering bis sehr gering.</p><p>- 97 Prozent der Lehrer beurteilen den Arbeitsaufwand f\u00fcr eine Ausbildungseinheit als hoch bis sehr hoch und 51 Prozent finden den Nutzen gering bis sehr gering.</p><p>Der Bundesrat wird ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Teilt er die Auffassung, dass aufgrund der beschriebenen Ausgangslage Sofortmassnahmen getroffen werden m\u00fcssen, um die \u00fcberforderten Lernenden und Lehrbetriebe zu entlasten?</p><p>2. Ist er bereit, das aktuelle Reglement teilweise ausser Kraft zu setzen, um die krassesten \u00dcberlastungen innerhalb der NKG-Lehre zu beheben?</p><p>3. Was gedenkt er zu tun, damit neue Branchen wie z. B. die IT-Branche, in denen es praktisch keine Lehrstellen gibt, das Know-how f\u00fcr die Ausbildung von Lernenden erwerben und Lehrstellenpl\u00e4tze aufbauen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Parallel zur Einf\u00fchrung der neuen kaufm\u00e4nnischen Grundbildung (NKG) hat das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) eine Evaluation in Auftrag gegeben, um die Schwachstellen und die St\u00e4rken der NKG aufzuzeigen, damit allf\u00e4llige Anpassungen noch w\u00e4hrend der Implementierungsphase erfolgen k\u00f6nnen. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass die neuen Lehr- und Lernformen teilweise mit anf\u00e4nglichen Unsicherheiten und Initialaufwand verbunden sind. Die eingesetzten Instrumente und Aktivit\u00e4ten zeigten aber Wirkung: Die Lernenden erreichen im ersten Drittel ihrer Ausbildung durchwegs hohe Ergebnisse in den Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen. Dem anf\u00e4nglichen Mehraufwand steht daher mittelfristig ein gr\u00f6sserer Nutzen gegen\u00fcber. Der Ausbildungsaufwand ist degressiv gestaltet, d. h., der Schulanteil nimmt im Verlauf der Ausbildung ab. Damit sind die Lernenden in dem Moment h\u00e4ufiger in den Lehrbetrieben, wenn sie am besten qualifiziert sind.</p><p>1. Als Sofortmassnahme hat das BBT eine Task Force eingesetzt, in der alle Verbundpartner vertreten sind. Erstes Ziel dieser Task Force ist es, die Probleme zu analysieren und anschliessend wirkungsvolle Entlastungsmassnahmen vorzuschlagen, die auf das Schuljahr 2006/07 greifen. Von der gesamtschweizerischen Einf\u00fchrung der NKG sind rund 150 000 Betriebe, Lernende, Ausbildende und Lehrkr\u00e4fte direkt betroffen. Probleme zeigen sich vor allem in den Bereichen, in denen keine Pilotveranstaltungen durchgef\u00fchrt worden sind, sowie bei der zeitlichen Koordination der Pr\u00fcfungselemente. Ausserdem wurden bei der Umsetzung verschiedentlich Dinge eingef\u00fchrt, die mit der Reform nichts zu tun haben (z. B. Zusatzzertifikate, Sprachaufenthalte und Projektwochen).</p><p>2. Die Arbeiten der Task Force werden zeigen, ob eine \u00c4nderung des aktuellen Ausbildungs- und Pr\u00fcfungsreglementes notwendig ist. Eine Revision der NKG ist aufgrund des neuen Berufsbildungsgesetzes ohnehin auf 2009 vorgesehen. Wie die Erfahrung zeigt, sind \u00c4nderungen von Bildungsverordnungen (Reglemente) stets mit Unsicherheiten verbunden. Zudem brauchen \u00c4nderungen mit so vielen Beteiligten eine Vorlaufzeit von \u00fcber zwei Jahren. Im vorliegenden Fall w\u00e4ren durch kurzfristige \u00c4nderungen vor allem diejenigen betroffen, die die Reform bereits erfolgreich umgesetzt haben.</p><p>3. Auf Lehrbeginn 2003 hat das BBT zwanzig Ausbildungs- und Pr\u00fcfungsbranchen anerkannt. Vier weitere, darunter die Branche Informations- und Multimediatechnologie, konnten die notwendigen Arbeiten nicht leisten und wurden deshalb erst auf Lehrbeginn 2004 zugelassen. Als \u00dcberbr\u00fcckung haben sich viele Lehrbetriebe f\u00fcr die branchenneutrale Ausbildung \"Dienstleistung und Administration\" entschieden. Aufgrund der hohen Zufriedenheit mit dieser Branche verzichteten Lehrbetriebe darauf, wieder zu ihrer angestammten Branche zu wechseln. Es ist deshalb falsch anzunehmen, dass in den neuen Ausbildungs- und Pr\u00fcfungsbranchen kaum Lehrstellen angeboten werden. Was den Know-how-Erwerb betrifft, so veranstalten die kantonalen Berufsbildungs\u00e4mter regelm\u00e4ssig Lehrmeistertagungen und bieten Lehrmeisterkurse an, um die n\u00f6tigen Kenntnisse \u00fcber die neue Ausbildung zu vermitteln.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1132704000000)\/","SubmittedBy":"Leutenegger Filippo","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1134728696050)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236080833)\/","SubmissionDate":"\/Date(1127779200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4709,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}