{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053573,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053573,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3573","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Unesco-Weltnaturerbe. Glarner Haupt\u00fcberschiebung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Januar 2004 hat der Bundesrat die Glarner Haupt\u00fcberschiebung f\u00fcr eine Aufnahme in der Welterbeliste der Unesco angemeldet. Der Perimeter des Gebietes erstreckt sich \u00fcber 19 Gemeinden der Kantone Glarus, St. Gallen und Graub\u00fcnden. Im Gegensatz zu den beiden bestehenden Weltnaturerben in der Schweiz sind nur kleine Teile der Glarner Haupt\u00fcberschiebung im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkm\u00e4ler (BLN) von nationaler Bedeutung oder einem nationalen Biotopinventar aufgef\u00fchrt. Aufgrund einer negativen Empfehlung im Evaluationsbericht der IUCN hat der Bund das Gesuch f\u00fcr die Kandidatur der Glarner Haupt\u00fcberschiebung als Weltnaturerbe zur\u00fcckgezogen. Die Gemeinden, Kantone und der Bund sind von der weltweiten Bedeutung des Gebietes \u00fcberzeugt und beabsichtigen, die Kandidatur mit einem \u00fcberarbeiteten Dossier im Januar 2006 neu einzureichen.</p><p>Ich bitte den Bunderat, folgende Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz der Glarner Haupt\u00fcberschiebung zu beantworten:</p><p>1. Stimmt er der Ansicht zu, dass der Bund die hohe Bedeutung der Glarner Haupt\u00fcberschiebung besonders \u00fcberzeugend darlegen kann, indem er dieses Gebiet selbst in ein nationales Inventar aufnimmt?</p><p>2. Ist geplant, das Gebiet der Glarner Haupt\u00fcberschiebung ins BLN aufzunehmen? Falls ja: zu welchem Zeitpunkt gedenkt der Bundesrat dies zu tun? Gen\u00fcgt der Schutz durch das BLN f\u00fcr dieses Gebiet?</p><p>3. Unternehmen die Gemeinden und Kantone unabh\u00e4ngig von einer Aufnahme ins Welterbe ebenfalls konkrete Anstrengungen zum Schutz dieser Landschaft und zeigen damit, dass sie den hohen Wert der Landschaft kennen und sich ihrer Verantwortung bewusst sind? Wenn ja, welche Massnahmen sind bereits beschlossen bzw. geplant?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im laufenden Jahr wurden bereits zwei Kandidaturen bei der Unesco angemeldet, n\u00e4mlich die Erweiterung des bestehenden Naturobjektes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn und das Kulturobjekt Lavaux. Wegen der Beschr\u00e4nkung der Unesco auf zwei Kandidaturen pro Jahr und Land konnte deshalb die Wiederanmeldung der Glarner Haupt\u00fcberschiebung nicht bereits f\u00fcr 2006 erfolgen.</p><p>1./2. Die Aufnahme eines Gebietes in die Welterbeliste der Unesco h\u00e4ngt nicht davon ab, ob das Gebiet in einem Bundesinventar figuriert. Es ist aber davon auszugehen, dass Objekte mit nationalem Schutzstatus in der internationalen Wahrnehmung ein gr\u00f6sseres Gewicht haben als andere.</p><p>F\u00fcr ein landschaftlich so bedeutendes Objekt wie die Glarner Haupt\u00fcberschiebung ist die Aufnahme ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkm\u00e4ler (BLN) per se eine interessante Option. Als BLN-Objekt w\u00fcrde die Glarner Haupt\u00fcberschiebung neben den kantonalen Schutzbestimmungen auch von einem verst\u00e4rkten Schutz des Bundes profitieren. Damit das Gebiet ins BLN Eingang finden kann, m\u00fcssen die betroffenen Kantone Glarus, St. Gallen und Graub\u00fcnden dem Bund einen entsprechenden Antrag stellen. Im Rahmen des laufenden Projektes zur Aufwertung des BLN best\u00fcnde dazu die Gelegenheit.</p><p>3. Die betroffenen Kantone sind sich des hohen landschaftlichen Wertes der Glarner Haupt\u00fcberschiebung und der politischen Bedeutung einer Unesco-Kandidatur bewusst.</p><p>Im Kanton Glarus befindet sich heute fast das gesamte Gebiet im kantonalen Verzeichnis der Landschaften von regionaler Bedeutung. Die Gemeinden ihrerseits haben sich in einer Vereinbarung verpflichtet, Geotope (Naturdenkm\u00e4ler), Biotope und die Landschaft innerhalb des Perimeters langfristig zu erhalten. Im Richtplan des Kantons St. Gallen ist das vorgeschlagene Welterbegebiet als Lebensraum bedrohter Arten ausgeschieden, f\u00fcr welchen definitionsgem\u00e4ss hohe Schutzziele gelten. Zudem befinden sich darin verschiedene Biotope und Geotope von kantonaler Bedeutung. Im Kanton Graub\u00fcnden liegt das gesamte Gebiet in einem Landschaftsschutzgebiet. Die Gemeinden haben diese Vorgabe in der Nutzungsplanung weitestgehend rechtskr\u00e4ftig umgesetzt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1146009600000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1151055124723)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690491326310)\/","SubmissionDate":"\/Date(1128556800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4709,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}