{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053656,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053656,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3656","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sportunterricht. Nichteinhaltung der drei obligatorischen Wochenlektionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Immer mehr Kantone halten sich aus (falschen) Spargr\u00fcnden nicht an die Verordnung \u00fcber die F\u00f6rderung von Turnen und Sport, die sie dazu verpflichtet, drei Lektionen Sportunterricht pro Woche zu erteilen. Solche Sportlektionen sind ein Teil der langfristigen \"Bewegungs\"-Erziehung der Kinder und Jugendlichen.</p><p>Statistiken haben gezeigt, dass ein Mangel an Bewegung der Gesundheit sehr schadet (Fettleibigkeit, Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes usw.) und sich negativ auf das Sozialwesen unseres Landes auswirkt.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie wird er die Kantone, welche sich gegen die Verordnung in diesem Bereich sperren, dazu bringen, sich daran zu halten?</p><p>2. Falls die betreffenden Kantone die Anordnungen nicht befolgen, gedenkt er, die Mehrausgaben des Bundes f\u00fcr Gesundheits- und Sozialkosten einzufordern? Wenn ja, wie?</p><p>3. Wie hoch sch\u00e4tzt er den Betrag, den die \u00f6ffentliche Hand langfristig f\u00fcr die Folgen des Bewegungsmangels, namentlich Fettleibigkeit, Herz- und Kreislauferkrankungen und Diabetes, ausgeben muss?</p><p>4. Welche (quantitativen und qualitativen) Massnahmen sollen im Bereich Jugendsport getroffen werden, damit die sch\u00e4dlichen Auswirkungen, welche der Bewegungsmangel auf das Gesundheits- und das Sozialwesen hat, eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnen?</p><p>5. Wann und wie sollen diese Massnahmen ergriffen werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der grossen Bedeutung von t\u00e4glicher Bewegung und Sport f\u00fcr eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bewusst. Hierbei spielt quantitativ und qualitativ ausreichender Sportunterricht eine wichtige Rolle. Der Bundesrat steht deshalb nach wie vor hinter dem Drei-Stunden-Obligatorium. Die Mehrheit der Kantone setzt dieses Obligatorium um.</p><p>Der Bundesrat beantwortet die konkreten Fragen wie folgt:</p><p>1. Das Bundesamt f\u00fcr Sport (Baspo) ist mit den Kantonen, welche die Vorgaben nicht erf\u00fcllen, im Gespr\u00e4ch, um angemessene L\u00f6sungen zu finden.</p><p>Die Nichteinhaltung des Schulsportobligatoriums kann im \u00dcbrigen vor dem zust\u00e4ndigen Verwaltungsgericht angefochten werden. Das ist in j\u00fcngster Vergangenheit in zwei Kantonen erfolgt und hat jeweils zu verwaltungsgerichtlichen Entscheiden zugunsten der Bundesregelung gef\u00fchrt.</p><p>2. Die vom Interpellanten erw\u00e4hnten Massnahmen sind bisher nicht vorgesehen.</p><p>3. Die Kosten ungen\u00fcgender k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t und der Inaktivit\u00e4t wurden 2001 auf j\u00e4hrlich 1,6 Milliarden Franken direkter Behandlungskosten veranschlagt.</p><p>4./5. Kinder und Jugendliche sollten sich t\u00e4glich mindestens 60 Minuten lang bewegen. Diese t\u00e4gliche Bewegung kann durch qualitativ und quantitativ ausreichenden Sportunterricht an der Schule teilweise sichergestellt werden. Erg\u00e4nzende Angebote inner- und ausserhalb der Schule sind aber n\u00f6tig, um dem entwicklungsspezifischen Bewegungsbedarf von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden. Im Rahmen von Jugend und Sport (J+S) unterst\u00fctzt der Bund solche Aktivit\u00e4ten, von denen j\u00e4hrlich 550 000 Jugendliche im Alter von zehn bis zwanzig Jahren profitieren.</p><p>Die Frage des Schulsportobligatoriums wird im Rahmen der bevorstehenden Revision des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung von Turnen und Sport mit den Kantonen angegangen werden. Der Bundesrat wird sich f\u00fcr eine zukunftsorientierte L\u00f6sung einsetzen, die das grosse Bildungs- und Gesundheitspotenzial von Bewegung und Sport entsprechend ber\u00fccksichtigt. Bez\u00fcglich der qualitativen Aspekte unterst\u00fctzt der Bundesrat im Rahmen seines sportpolitischen Konzeptes das Projekt \"Qualit\u00e4t im Sportunterricht\" (qims.ch), das zu einer qualitativen Verbesserung des Sportunterrichtes beitragen soll. Hohe Qualit\u00e4t ist auch ein Ziel von J+S, welches u. a. mit guter und regelm\u00e4ssiger Aus- und Weiterbildung erreicht werden soll. Aktionen wie \"schule.bewegt - t\u00e4glich mehr Bewegung in den Schulen\" leisten einen weiteren Beitrag zur t\u00e4glichen Bewegung von Kindern und Jugendlichen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1133481600000)\/","SubmittedBy":"Vaudroz Ren\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1191572745390)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690494343137)\/","SubmissionDate":"\/Date(1128556800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4709,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}