{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053702,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053702,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3702","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nationale Strategie der Krebsfr\u00fcherkennung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Voraussetzungen zu schaffen, um mit den Leistungserbringern, den Kantonen und den Versicherern f\u00fcr eine nationale Strategie der qualit\u00e4tsgesicherten Krebsfr\u00fcherkennung zu sorgen mit folgenden Zielen:</p><p>1. die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Krebsfr\u00fcherkennung zu optimiere;</p><p>2. jene Krebsfr\u00fcherkennungsuntersuchungen zu bezeichnen, welche aufgrund eines standardisierten Analyseverfahrens f\u00fcr ein breites, bev\u00f6lkerungsbezogenes Screening geeignet sind, und sie als pr\u00e4ventive Leistung im Leistungskatalog des KVG zu verankern;</p><p>3. daf\u00fcr zu sorgen, dass der Zugang zur Krebsfr\u00fcherkennung in allen Landesteilen und f\u00fcr alle sozialen Schichten gleichermassen sichergestellt und der allgemeine Informationsstand \u00fcber die Zweckm\u00e4ssigkeit der Krebsfr\u00fcherkennung verbessert wird;</p><p>4. mit geeigneten Richtlinien die Qualit\u00e4t der Umsetzung zu sichern und dadurch den effizienten Mitteleinsatz zu gew\u00e4hrleisten;</p><p>5. rechtliche Grundlagen f\u00fcr finanzielle Anreize zu pr\u00fcfen und allenfalls zu schaffen, um die Krebsfr\u00fcherkennung zu f\u00f6rdern.</p>","ReasonText":"<p>Der Bericht \"Nationales Krebsprogramm f\u00fcr die Schweiz\" stellt fest:</p><p>a. Das Risiko, an einem Krebs zu erkranken, ist in der Schweiz h\u00f6her als in unseren Nachbarstaaten.</p><p>b. Die Sterblichkeit beim Prostatakrebs ist in der Schweiz \u00fcberdurchschnittlich hoch.</p><p>c. Die Brustkrebsinzidenz in der Schweiz geh\u00f6rt zu den h\u00f6chsten weltweit und ist gleichzeitig eine der wichtigsten Todesursachen bei den Frauen. </p><p>d. Die Zahl der Krebskranken, deren Diagnose erst sp\u00e4t gestellt wird, ist zu hoch.</p><p>Die Folgen sind h\u00f6here Therapiekosten und geringere \u00dcberlebenschancen. Je fr\u00fcher ein Krebs diagnostiziert wird, desto besser die Heilungschancen. Das \"Nationale Krebsprogramm 2005-2010\" formuliert darum spezifische Ziele f\u00fcr den Bereich der Fr\u00fcherkennung. Es empfiehlt eine nationale Strategie der Fr\u00fcherkennung, um die Krebsmortalit\u00e4t und -morbidit\u00e4t zu senken und die Lebensqualit\u00e4t der Betroffenen zu verbessern. Zudem sei mit einem systematischen und qualit\u00e4tsgesicherten Vorgehen die Kosteneffizienz der Fr\u00fcherfassung zu optimieren und unn\u00f6tige Zusatzkosten als Folge unkoordinierter Vorgehensweisen zu vermeiden. Es gelte, auf Bundesebene mit einer entsprechenden Gesetzgebung gemeinsame Grundlagen f\u00fcr alle Kantone zu schaffen, um die heutigen Ungleichheiten im Zugang und in der Benutzung von Fr\u00fcherkennungsmassnahmen zu reduzieren.</p><p>In der Schweiz bestehen eklatante geografische und sozio\u00f6konomische Ungleichheiten im Zugang und in der Benutzung von Fr\u00fcherkennungsmassnahmen, was auch die regionalen Unterschiede der \u00dcberlebensraten erkl\u00e4rt. So werden Untersuchungen bei gewissen Bev\u00f6lkerungsgruppen zu h\u00e4ufig gemacht, andere sind von der Qualit\u00e4t her unbefriedigend.</p><p>Der Bericht empfiehlt eine eigentliche Fr\u00fcherkennungsstrategie. Wir beauftragen den Bundesrat, eine solche zu formulieren und zu realisieren, verbunden mit einer allgemeinen Informationskampagne.</p><p>Erforderlich sind flankierend periodische datenbasierte Evaluationen der Programme.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Oncosuisse, die Dachstruktur der Krebsliga Schweiz, des Schweizerischen Institutes f\u00fcr experimentelle Krebsforschung und des Schweizerischen Institutes f\u00fcr angewandte Krebsforschung, hat im Auftrag des Bundes und der Gesundheitsdirektorenkonferenz ein nationales Krebsprogramm f\u00fcr die Schweiz 2005-2010 verfasst. Dieses enth\u00e4lt auch Empfehlungen im Bereich Krebsfr\u00fcherkennung. Diese Empfehlungen werden derzeit im Rahmen des Dialoges nationale Gesundheitspolitik Schweiz diskutiert, und die daraus abzuleitenden Massnahmen und Priorit\u00e4ten festgelegt. Die von der Motion\u00e4rin vorgeschlagene nationale Strategie der qualit\u00e4tsgesicherten Krebsfr\u00fcherkennung ist damit bereits Gegenstand von Diskussionen zwischen dem Bund und den Kantonen.</p><p>Den von der Motion\u00e4rin ausformulierten f\u00fcnf Zielen f\u00fcr diese nationale Strategie kann der Bundesrat ohne eingehende Pr\u00fcfung nicht zustimmen: Die personellen und finanziellen Ressourcen des Bundes und der Kantone im Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit sind limitiert. Mit diesen f\u00fcnf Zielen w\u00fcrden bisherige Aufgaben der Kantone dem Bund und der Krankenversicherung \u00fcbertragen. Die Folge w\u00e4re eine unreflektierte Priorisierung der Krebsfr\u00fcherkennung gegen\u00fcber anderen Anliegen im Krebsbereich (Pr\u00e4vention, Qualit\u00e4t der Behandlung, Palliativmedizin und Betreuung) und gegen\u00fcber anderen vernachl\u00e4ssigten Bereichen der \u00f6ffentlichen Gesundheit (z. B. \u00dcbergewicht, psychische Gesundheit). F\u00fcr diese Priorisierung ist angesichts der begrenzten Mittel des Bundes, der Kantone und der Krankenversicherung eine unvoreingenommene Betrachtung der Kosten-Nutzen-Relation unvermeidlich.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass den Anliegen der Motion\u00e4rin im Rahmen des Dialoges nationale Gesundheitspolitik und der bestehenden Entscheidungsmechanismen in Bezug auf die Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung hinreichend Rechnung getragen wird. Eine dar\u00fcber hinausgehende Umsetzung der Anliegen der Motion\u00e4rin erachtet der Bundesrat zurzeit nicht f\u00fcr angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1133481600000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690508928490)\/","SubmissionDate":"\/Date(1128643200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4709,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}