{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053769,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053769,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3769","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Trinkwasserreserven der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen, wie unsere Trinkwasserreserven zuk\u00fcnftig verwaltet werden k\u00f6nnen. Er soll pr\u00fcfen, ob zus\u00e4tzliche R\u00fcckhalted\u00e4mme gebaut werden k\u00f6nnen und ob grossfl\u00e4chige, aus den Seen gespeiste Bew\u00e4sserungssysteme m\u00f6glich sind, damit unsere Trinkwasserreserven und -versorgung langfristig sichergestellt sind. Die Pr\u00fcfung soll mit den in der Verwaltung zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln erfolgen, also ohne Auftrag an eine externe Stelle und ohne Zusatzbudget.</p>","ReasonText":"<p>Allem Anschein nach beschert uns die Natur immer h\u00e4ufiger einen Wasser\u00fcberschuss oder Wassermangel. Vorausblickend sollte ber\u00fccksichtigt werden, dass wir dadurch auch in Zukunft mit Problemen rechnen m\u00fcssen. Im freiburgischen und waadtl\u00e4ndischen Broyetal veranlasste eine Studie, die vor ungef\u00e4hr 15 Jahren von der ETHL durchgef\u00fchrt wurde, die Beh\u00f6rden dazu, die Spannweite und H\u00f6he von Br\u00fccken sowie Flussbette zu vergr\u00f6ssern, um den Abfluss grosser Wassermengen zu erleichtern. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass sich durch diese Vorkehrung die \u00dcberschwemmungskatastrophen an die Flussunterl\u00e4ufe verschieben.</p><p>Gleichzeitig werden heisse, regenlose Sommer immer h\u00e4ufiger, und derzeit besteht ein deutlicher Mangel an Grund- und Quellwasserreserven.</p><p>W\u00e4re es nicht sinnvoll, bei starken Regenf\u00e4llen Wasser mit D\u00e4mmen zur\u00fcckzuhalten und es in Trockenzeiten \u00fcber grossfl\u00e4chige Bew\u00e4sserungssysteme, die aus den Seen gespeist werden, dem Wasserzyklus wieder zur\u00fcckzuf\u00fchren, um in der Schweiz einen optimalen Wasserhaushalt zu gew\u00e4hrleisten?</p><p>Auf diese Weise k\u00f6nnte man verhindern, dass grosse Wassermengen unkontrolliert abfliessen, Verw\u00fcstung und Probleme hinterlassen und sich schliesslich mit dem Salzwasser des Meeres vermischen, was zu einer L\u00fccke in unseren Wasserreserven f\u00fchrt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Seen der Schweiz sind grosse nat\u00fcrliche Speicherbecken. Diese Speicher sind in verschiedener Hinsicht von Nutzen. Sie gew\u00e4hrleisten die Trinkwasserversorgung, sch\u00fctzen vor Hochwasser und dienen der Stromerzeugung.</p><p>Der Vorschlag des Postulanten, zus\u00e4tzliche R\u00fcckhaltespeicher zu bauen, mag sich f\u00fcr aride Gebiete eignen. Eine optimale Nutzung der vorhandenen Speicherkapazit\u00e4ten ist hierzulande sinnvoller und landschaftsschonender. </p><p>In den letzten Jahrzehnten sind vielerorts die Trinkwasserversorgungen ausgebaut und benachbarte Wasserversorgungen vernetzt worden. Dadurch konnte die Wasserversorgung bisher auch in Trockenperioden sichergestellt werden.</p><p>Fliessgew\u00e4sser m\u00fcssen unterhalb von Wasserentnahmestellen (auch f\u00fcr Bew\u00e4sserungszwecke) \u00fcber das ganze Jahr eine minimale Wassermenge f\u00fchren. In Perioden mit geringen Niederschl\u00e4gen k\u00f6nnen die Beh\u00f6rden jedoch Abweichungen von den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestwassermengen bewilligen, um Sch\u00e4den f\u00fcr die Landwirtschaft in einem ertr\u00e4glichen Rahmen zu halten. Es spricht nichts dagegen, dass auch die Landwirtschaft selbst zus\u00e4tzliche Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Trockenheit vorkehrt, wie z. B. im Kanton Wallis, wo gemeinschaftlich erstellte und betriebene Bew\u00e4sserungsanlagen schon seit alten Zeiten Schmelzwasser auch in Trockenperioden in die wasser\u00e4rmeren Kantonsgebiete verteilen.</p><p>Systematische Erhebungen zur Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Trink- und Brauchwasser existieren auf Bundesebene noch keine. Es wurden aber erste Vorbereitungen f\u00fcr das Projekt \"Wasserversorgung 2025\" getroffen, welches die Grundlagen zur mittel- und langfristigen Sicherstellung einer einwandfreien Wasserversorgung der Schweiz erarbeiten soll. Trink- und Brauchwasser soll, in der heutigen hohen Qualit\u00e4t und zu g\u00fcnstigen Preisen, auch k\u00fcnftig f\u00fcr die ganze Bev\u00f6lkerung in der erforderlichen Menge zur Verf\u00fcgung stehen, selbst in Jahren mit geringen Niederschl\u00e4gen.</p><p>Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die heute vorhandenen M\u00f6glichkeiten der Wasserspeicherung ausreichen. Lokale Engp\u00e4sse in der Wasserversorgung k\u00f6nnen problemlos beseitigt werden, wenn der eingeschlagene Weg (konsequenter Schutz der Wasservorkommen, Erstellung von Verbundleitungen, Erh\u00f6hung der Reservoirkapazit\u00e4ten usw.) gezielt weiterverfolgt wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1141948800000)\/","SubmittedBy":"Fattebert Jean","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1143195644120)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763110236583)\/","SubmissionDate":"\/Date(1134000000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4710,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}