{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053776,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053776,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3776","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Landwirtschaft. Forschungen \u00fcber innovative L\u00f6sungen ohne Gentechnik","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, daf\u00fcr zu sorgen, dass baldm\u00f6glichst breitangelegte und umfassende Forschungen \u00fcber innovative L\u00f6sungen ohne Gentechnologie in der Landwirtschaft unternommen werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweizer Bev\u00f6lkerung hat sich am 27. November 2005 mit eindr\u00fccklicher fl\u00e4chendeckender Mehrheit f\u00fcr ein f\u00fcnfj\u00e4hriges Moratorium f\u00fcr die Ausbringung gentechnisch ver\u00e4nderter Organismen ausgesprochen. </p><p>In der Diskussion spielten einerseits die zu wenig erforschten Umweltrisiken der Ausbringung gentechnisch ver\u00e4nderter Organismen und der Zweifel \u00fcber eine m\u00f6gliche Koexistenz innerhalb der Schweiz eine Rolle. Andererseits wurde von den Gegnerinnen und Gegnern der Agro-Gentechnologie darauf verwiesen, dass verschiedene von der Agro-Gentechnologie angestrebte Vorteile (z. B. Sch\u00e4dlingsresistenz von Nutzpflanzen) auch durch innovative L\u00f6sungen ohne Gentechnik erreicht werden k\u00f6nnen. In diese Richtung sollten zus\u00e4tzliche Forschungsanstrengungen gehen.</p><p>Seitens des Bundesrates wird, wie in den Medien verlautete, ein Nationales Forschungsprogramm \u00fcber die Risiken und die Nutzung der Gentechnologie in der Landwirtschaft erwogen, was sehr zu begr\u00fcssen ist. Diese Forschungen sollten unbedingt erg\u00e4nzt werden, um die Entscheidgrundlagen der \u00d6ffentlichkeit und der Politik zu verbessern.</p><p>Da seri\u00f6se Forschungen viel Zeit beanspruchen, dr\u00e4ngt die Zeit. Durch die \u00f6ffentlichen Anstrengungen zur Stimulierung und Finanzierung der betreffenden Forschungen soll die \u00d6ffentlichkeit und die Politik gegen Ablauf der Moratoriumsfrist \u00fcber wesentlich mehr und bessere Informationen verf\u00fcgen, die einen Entscheid dar\u00fcber zulassen, das Moratorium auslaufen zu lassen oder eine Verl\u00e4ngerung zu veranlassen.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, den zus\u00e4tzlichen Bedarf an den genannten Forschungen abzusch\u00e4tzen, dar\u00fcber zu berichten und eventuell dem Parlament Antr\u00e4ge zu unterbreiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Hauptakteure der anwendungsorientierten staatlichen landwirtschaftlichen Forschung in der Schweiz sind die drei in Agroscope zusammengefassten eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-T\u00e4nikon (ART), Agroscope Liebefeld-Posieux und Agroscope Changins-W\u00e4denswil. Dazu kommt das private Forschungsinstitut f\u00fcr Biologischen Landbau (FiBL) in Frick, das durch den Bund im Rahmen eines Leistungsauftrages unterst\u00fctzt wird.</p><p>Agroscope konzentriert sich in der laufenden Forschungsperiode 2004-2007 auf die Chancen- und Risikoforschung von gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen. Beispiele sind die Auswahl und Pr\u00fcfung von besonders resistenten Kulturpflanzen mit hoher Nahrungsmittelqualit\u00e4t, die Entwicklung von alternativen Verfahren der Unkrautbek\u00e4mpfung und des Pflanzenschutzes sowie die Optimierung ganzer Anbausysteme.</p><p>Was die Forschung im Biolandbau betrifft, ist ART f\u00fcr den Acker- und Futterbau und das FiBL f\u00fcr die Spezialkulturen und die Tiergesundheit schweizweit zust\u00e4ndig.</p><p>Der Bundesrat wird das Anliegen der Motion \"Innovative L\u00f6sungen ohne Gentechnologie\" bei der Ausgestaltung des Leistungsauftrages 2008-2011 f\u00fcr Agroscope ber\u00fccksichtigen. Er erwartet zudem, dass Agroscope sich mit innovativen Projektideen aktiv an den nationalen und internationalen Forschungsprogrammen beteiligt und dort zus\u00e4tzliche Ressourcen beschafft. Weiter steht es den betreffenden Forscherkreisen offen, einen allf\u00e4lligen zus\u00e4tzlichen Forschungsbedarf auszuweisen und entsprechende Projekte beim Nationalfonds einzureichen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1141171200000)\/","SubmittedBy":"Sozialdemokratische Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1158829229470)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779235895107)\/","SubmissionDate":"\/Date(1134432000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4710,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}