{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20053868,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20053868,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3868","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Einfrieren der Versteigerung von Importkontingenten beim Fleisch","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, bis zur Aufnahme der Beratungen der \"Agrarpolitik 2011\" folgende Fragen zu beantworten.</p><p>1. Ist er bereit, das jetzige System der Fleischversteigerung einzufrieren, d. h., weiterhin nur ein Drittel Importkontingente zu versteigern?</p><p>2. Wie viele Jahre oder Jahrzehnte wird es dauern, bis sich durch WTO-Beschl\u00fcsse eine System\u00e4nderung aufdr\u00e4ngt?</p>","ReasonText":"<p>Der Wechsel vom System der Inlandleistung zum Versteigerungsmodell bringt eine massive Verschlechterung der Produzentenpreise.</p><p>Durch den Wegfall der Mischrechnung wird das Fleisch f\u00fcr die Konsumenten stark verteuert.</p><p>Der Wettbewerb unter den Fleischverarbeitungsbetrieben wird faktisch ausgeschaltet. Zwei Grossbetriebe teilen sich das Monopol.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0187b des Bundesgesetzes vom 29. April 1998 \u00fcber die Landwirtschaft (LwG; SR 910.1) wird die Versteigerung der Zollkontingente nach Artikel\u00a048 Absatz\u00a01  LwG schrittweise eingef\u00fchrt. Im Kontingentsjahr 2005 wurden 33 Prozent, im Kontingentsjahr 2006 werden 66 Prozent versteigert. Der Bundesrat muss sich an diese gesetzliche Vorgabe halten.</p><p>2. Die Schweiz und weitere WTO-Mitgliedl\u00e4nder wie Norwegen und Island versteigern Zollkontingente. Das Bundesgericht hat bereits im Jahre 1997 (Urteil 2A.496/1996 vom 14. Juli 1997) eine Beschwerde abgewiesen, welche sich gegen die damals neu eingef\u00fchrte Versteigerung von Fleischspezialit\u00e4ten und Wurstwaren richtete. Das Gericht hielt u. a. fest, dass die Versteigerung weder der Verfassung, dem LwG noch dem Gatt/WTO-\u00dcbereinkommen widerspricht. Als Verteilungsart von Zollkontingenten ist die Versteigerung bisher in der WTO akzeptiert worden. Hingegen wird die Inlandleistung sehr h\u00e4ufig kritisiert, weil sie u. a. die \u00dcbernahme von inl\u00e4ndischen Erzeugnissen voraussetzt und den Kreis der Importeure einschr\u00e4nkt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nach Abschluss der laufenden WTO-Runde weiterhin Zollkontingente bestehen und die Wahl des Verteilungssystems den Mitgliedl\u00e4ndern \u00fcberlassen wird. Eine System\u00e4nderung von der Versteigerung zur\u00fcck zur Inlandleistung wird sich aufgrund der WTO-Beschl\u00fcsse kaum aufdr\u00e4ngen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1140566400000)\/","SubmittedBy":"Glur Walter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1198219239223)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236330067)\/","SubmissionDate":"\/Date(1134691200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4710,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}