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Abkommen mit Albanien und Mazedonien","Description":"Botschaft vom 1. Februar 2006 zu den Abkommen mit Albanien und Mazedonien \u00fcber die polizeiliche Zusammenarbeit bei der Bek\u00e4mpfung der Kriminalit\u00e4t","InitialSituation":"<p>Die Gefahrenlage der Schweiz h\u00e4ngt nicht nur von Binnenfaktoren ab, sondern immer mehr auch von der internationalen Situation. Auch die Bek\u00e4mpfung der internationalen Kriminalit\u00e4t kann nur erfolgreich sein, wenn die entsprechenden Bem\u00fchungen international koordiniert werden. Deshalb ist die Schweiz zur Abwehr dieser Gefahren auf die Kooperation mit ausl\u00e4ndischen und internationalen Partnern angewiesen.</p><p>Neben der globalen Zusammenarbeit im Rahmen von Interpol und den regionalen europ\u00e4ischen Bestrebungen mit Schengen, Europol und Eurojust ist die bilaterale Kooperation ein wichtiges Standbein der internationalen Polizeikooperation der Schweiz. Bilaterale Kooperationsvertr\u00e4ge bestehen zurzeit mit den Nachbarstaaten und mit Ungarn. Zudem wurden mit Slowenien, Lettland, Tschechien und Rum\u00e4nien solche Vertr\u00e4ge unterzeichnet. Die Abkommen mit Albanien und Mazedonien verst\u00e4rken die Zusammenarbeit auf bilateraler Ebene mit zwei Staaten S\u00fcdosteuropas, einer Region, die f\u00fcr die Wahrung der inneren Sicherheit der Schweiz wichtig ist.</p><p>Das Abkommen mit Albanien wurde im Rahmen von zwei Treffen in der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 2004 und das Abkommen mit Mazedonien anl\u00e4sslich eines Treffens Anfang 2005 ausgehandelt. Aufgrund der geplanten Stationierung eines Schweizer Polizeiattach\u00e9s in Skopje wurde mit Mazedonien zudem ein Notenaustausch zur Etablierung der rechtlichen Grundlagen dieser Stationierung abgeschlossen. Die Abkommen regeln die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit zwischen den nach jeweiligem Landesrecht zust\u00e4ndigen Polizeibeh\u00f6rden im Bereich des Informationsaustauschs, der Koordination operativer Eins\u00e4tze, der Einsetzung von gemeinsamen Arbeitsgruppen sowie bei der Aus- und Weiterbildung unter Wahrung eines hohen datenschutzrechtlichen Standards. Die Abkommen sollen in erster Linie der Bek\u00e4mpfung der Schwerstkriminalit\u00e4t dienen, sind jedoch auf alle Kriminalit\u00e4tsbereiche anwendbar. Explizit ausgeschlossen ist eine Zusammenarbeit bei politischen, milit\u00e4rischen und fiskalischen Delikten.</p>","Proceedings":"<p></p><p>Beide R\u00e4te stimmten den Abkommen diskussionslos und einstimmig zu.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1174670124927)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"12","Category":"IV","Modified":"\/Date(1770755773360)\/","SubmissionDate":"\/Date(1138752000000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":4711,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Recht Allgemein"}}