{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20060405,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20060405,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.405","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Verdoppelung der Anzahl Durchdiener","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und auf Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reicht die freisinnig-demokratische Fraktion folgende parlamentarische Initiative ein: </p><p>Das Bundesgesetz vom 3. Februar 1995 \u00fcber die Armee und die Milit\u00e4rverwaltung soll wie folgt ge\u00e4ndert werden:</p><p>Art. 54a</p><p>....</p><p>Abs. 3</p><p>Der Anteil eines Rekrutenjahrganges, der seinen Ausbildungsdienst ohne Unterbruch leistet, darf 30 Prozent nicht \u00fcberschreiten.</p>","ReasonText":"<p>Durchdiener sind Milizsoldaten, die ihren gesamten Milit\u00e4rdienst ohne Unterbruch innerhalb von 300 Tagen leisten. Danach geh\u00f6ren sie zehn Jahre lang zur Reserve und absolvieren keine Wiederholungskurse. Diese Art des Milit\u00e4rdienstes ist seit dem Jahr 2004 in fast allen Truppen m\u00f6glich.</p><p>Zurzeit ist der maximale Anteil an Durchdienern auf 15 Prozent des gesamten Rekrutenjahrganges beschr\u00e4nkt. Wir schlagen vor, diesen maximalen Anteil zu verdoppeln und auf 30 Prozent zu erh\u00f6hen, was einer maximalen Anzahl von 6000 Soldaten entsprechen w\u00fcrde. Mit dieser relativ einfachen \u00c4nderung k\u00f6nnte unsere Armee auf entscheidende Weise modernisiert werden. Die Schweizer Armee bliebe dem Milizprinzip treu und k\u00f6nnte dennoch effizienter ihre Missionen erf\u00fcllen und besser auf aktuelle und zuk\u00fcnftige Bedrohungen reagieren. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte sie den Anspr\u00fcchen der Wirtschaft und Gesellschaft besser gerecht werden. </p><p>Konkret bietet diese beachtliche Erh\u00f6hung des Anteils der Durchdiener folgende Vorteile: </p><p>1. F\u00fcr die Armee und die Sicherheitspolitik:</p><p>Die Durchdiener sind ein unabdingbarer Teil der neuen Armee, vor allem f\u00fcr sofortige Interventionen (unmittelbare Bereitschaft) und Katastrophenhilfe. Die jetzige Anzahl an Durchdienern reicht nicht aus, um den unmittelbaren Bedarf f\u00fcr subsidi\u00e4re Sicherheitseins\u00e4tze, Rettung oder Logistik zu decken. Durch eine Verdoppelung dieser Anzahl w\u00fcrde die Verf\u00fcgbarkeit der Armee f\u00fcr Aufgaben, die eine schnell einsatzbereite Miliztruppe erfordern, bedeutend erh\u00f6ht.</p><p>Die Eins\u00e4tze zugunsten der zivilen Beh\u00f6rden, vor allem der Kantone in der Folge der j\u00fcngsten Naturkatastrophen, haben die Kompetenz, Flexibilit\u00e4t und Motivation der Durchdiener bewiesen. Wenn Durchdiener f\u00fcr Eins\u00e4tze ins Ausland geschickt werden k\u00f6nnen, w\u00e4re es der Schweiz m\u00f6glich, einen gr\u00f6sseren Beitrag zur Friedenssicherung und zum Krisenmanagement zu leisten. Ausserdem w\u00fcrde f\u00fcr junge Leute, die solchen Friedenssicherungseins\u00e4tzen im Ausland heute sehr positiv gegen\u00fcberstehen, der Milit\u00e4rdienst attraktiver. </p><p>Durch dieses Dienstmodell wird auch ein optimales Ausbildungsniveau erreicht. Im Vergleich zu Wiederholungskursen hat es bedeutende Effizienz- und Kostenvorteile bei der Ausbildung, Verwaltung und Ausr\u00fcstung.</p><p>2. F\u00fcr die Wirtschaft des Landes und die jungen Soldaten:</p><p>Durchdiener haben bei der Suche nach einer Arbeitsstelle Vorteile, da sie in das Berufsleben eintreten k\u00f6nnen, ohne Wiederholungskurse absolvieren zu m\u00fcssen, deretwegen sie in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden der Arbeit fernbleiben. Sie verf\u00fcgen zudem \u00fcber eine intensive und anspruchsvolle Praxiserfahrung von 300 Tagen Armee - Kader sogar von 600 Tagen -, an deren Ende sie eine Vielzahl an Bewilligungen und Zertifikaten erwerben k\u00f6nnen, die im zivilen Leben anerkannt sind. Jedem Durchdiener wird \u00fcberdies ein Arbeitszeugnis ausgestellt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"FDP-Liberale Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1198148678530)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"9","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712772138817)\/","SubmissionDate":"\/Date(1142812800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4711,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik"}}