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Iv.","Title":"Verbesserter Schutz f\u00fcr Kinder vor Gewalt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es soll ein Gesetz geschaffen werden, das Kinder vor K\u00f6rperstrafe und anderen schlechten Behandlungen sch\u00fctzt, welche die physische oder psychische Integrit\u00e4t der Kinder verletzen.</p>","ReasonText":"<p>Mittlerweile sind in f\u00fcnfzehn europ\u00e4ischen L\u00e4ndern K\u00f6rperstrafen und andere die Integrit\u00e4t der Kinder verletzende Handlungen (und Unterlassungen) untersagt. Dass gerade die schw\u00e4chsten Mitglieder unserer Gesellschaft nicht explizit vor Gewalthandlungen gesch\u00fctzt werden sollen, widerspricht menschen- und kinderrechtlichen Grunds\u00e4tzen. Wie gedenkt der Bundesrat, die Integrit\u00e4t der Kinder in Zukunft besser zu sch\u00fctzen? Ebenfalls mit einem expliziten Verbot? Mit der expliziten Erw\u00e4hnung des Rechtes der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung? </p><p>Auch in der Schweiz werden nach wie vor viele Kinder aus sogenannt erzieherischen Gr\u00fcnden k\u00f6rperlich bestraft. Sie werden u. a. geschlagen, geknebelt, an den Haaren gezogen, gesch\u00fcttelt. Jede Ohrfeige und jeder andere k\u00f6rperliche \u00dcbergriff ist eine Verletzung der Integrit\u00e4t, ist unabh\u00e4ngig von den Folgen unter Erwachsenen eine T\u00e4tlichkeit und damit ein Straftatbestand. Warum dies gerade bei jenen, die am meisten unseres Schutzes bed\u00fcrfen, nicht so ist oder sein soll, entzieht sich jeglicher rationaler Begr\u00fcndung und Werthaltung.</p><p>Erste Untersuchungen im Ausland zeigen, dass ein Verbot von K\u00f6rperstrafen und anderer Handlungen, die die Integrit\u00e4t der Kinder verletzen, durchaus positive Effekte hat: Das Ausmass der k\u00f6rperlichen Gewalt ist r\u00fcckl\u00e4ufig. Derartige gesetzliche Grundlagen beinhalten zugleich das Anrecht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung. </p><p>Untersuchungen zeigen aber auch, dass ein Verbot von k\u00f6rperlicher Gewalt den Eltern bzw. den Kindern nicht ausreicht. Viele Eltern weichen auf psychische Sanktionen und Erniedrigungen aus. Mit dem Verbot allein werden die elterlichen Erziehungskompetenzen nicht gest\u00e4rkt. Deshalb sind dringend Massnahmen gefordert, die dazu dienen, Erziehungskompetenzen zu f\u00f6rdern (z. B. \u00fcber die gezielte F\u00f6rderung entsprechender Elternbildungsangebote).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Vermot-Mangold Ruth-Gaby","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1228232014377)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"12","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712774759613)\/","SubmissionDate":"\/Date(1143158400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4711,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Recht Allgemein"}}