{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061046,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20061046,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.1046","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"SBB. Schlechte Anschl\u00fcsse Richtung Bern f\u00fcr Reisende aus dem Jura und aus Solothurn","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Am 12. Dezember 2004 fiel der Startschuss f\u00fcr die \"Bahn 2000\". F\u00fcr die Reisenden bedeutet dies h\u00e4ufigere, raschere, direktere und komfortablere Verbindungen. Auf zahlreichen Linien konnten mit dem neuen Fahrplan 10 bis 45 Minuten eingespart werden. Dies ist sehr verdienstvoll. Eine Verbindung f\u00e4llt dabei aber aus dem Rahmen: die Verbindung Jura-Biel-Bern. Wegen schlechter Anschl\u00fcsse in Biel hat sich die Reisezeit f\u00fcr die Strecke Delsberg-Bern um mehrere Minuten verl\u00e4ngert. Zwar fahren vor allem am Morgen und am Abend mehr Z\u00fcge, was durchaus ein der SBB zu verdankender Vorteil ist; leider verpasst man aber den Anschluss nach Bern um einige wenige Sekunden.</p><p>Deshalb bitte ich den Bundesrat um die Antwort auf folgende Fragen:</p><p>1. Ist er nicht auch der Auffassung, dass solche Unannehmlichkeiten, die Dutzende, ja Hunderte von Personen betreffen, dem Ruf der SBB schaden und dass ein Teil dieser Personen wieder dem Auto den Vorzug geben wird?</p><p>2. Auf gewissen Linien, namentlich derjenigen zwischen den gr\u00f6ssten St\u00e4dten unseres Landes, hat sich die Reisezeit deutlich verk\u00fcrzt. Ist der Bundesrat nicht auch der Auffassung, dass die SBB aufh\u00f6ren sollten, die Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Jura und des Berner Jura wie auch die Solothurnerinnen und Solothurner als Kundschaft zweiter Klasse zu behandeln?</p><p>3. Sollte nicht gerade die Reisezeit derjenigen Personen verk\u00fcrzt werden, die in Randregionen leben und t\u00e4glich oder mindestens regelm\u00e4ssig den Zug benutzen, um an ihren Arbeitsort oder zu die Dienstleistungen zu gelangen, die in ihrer Region nicht verf\u00fcgbar sind?</p><p>4. Im Bewusstsein um die Zust\u00e4ndigkeiten in diesem Bereich frage ich den Bundesrat zum Schluss, ob er bereit ist, bei der Direktion der SBB zu intervenieren und zu verlangen, dass sich das Angebot auf dieser Verbindung rasch verbessert und dass eine direkte Verbindung Delsberg-Bern mit Halten im Bieler Industriegebiet und am s\u00fcd\u00f6stlichen Stadtrand gepr\u00fcft wird.</p><p>Und ganz zum Schluss: Der Autor dieses Vorstosses nutzt die Linie Delsberg-Biel-Bern regelm\u00e4ssig.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Es ist richtig, dass der seit Dezember 2004 und seit der Einf\u00fchrung der ersten Phase von \"Bahn 2000\" g\u00fcltige Fahrplan ein gewisses Verbesserungspotenzial aufweist. Es stimmt weiter, dass viele Reisende die Anschl\u00fcsse im Bahnhof Biel zwischen dem Regio-Express und der S3 als sehr knapp beurteilen. Daher erweist sich eine Regelung des Problems der Anschl\u00fcsse in Biel durchaus als angebracht.</p><p>Zum heutigen Zeitpunkt zeigt jedoch die erfreuliche Entwicklung des \u00f6ffentlichen Verkehrs in der Region Delsberg deutlich, dass die von Bund, Kanton Jura und SBB getroffenen Massnahmen zur Umstrukturierung des regionalen Verkehrsangebotes auf der Achse Biel-Delsberg-Pruntrut seit der Einf\u00fchrung der ersten Etappe von \"Bahn 2000\" auch Fr\u00fcchte getragen haben. Insbesondere auf der Achse Delsberg-Biel wurden die Verbindungen mit dem Einsatz von ICN-Neigez\u00fcgen und dem Ausbau des Angebotes w\u00e4hrend der Hauptverkehrszeiten benutzerfreundlicher.</p><p>2./3. Das Ziel besteht nicht einzig darin, zwischen Bern und den Randregionen, sondern vielmehr zwischen den sogenannten Randgebieten und den grossen, arbeitsplatzstarken Agglomerationen des Landes leistungsstarke Verbindungen zu schaffen. In diesem Sinn baute der Kanton Jura die Verbindungen in Richtung Agglomeration Basel mit Erfolg aus. Zudem wurden die finanziellen Mittel, die dem Kanton Jura zur Finanzierung des Regionalverkehrs zur Verf\u00fcgung gestellt werden, erheblich erh\u00f6ht, dies mit dem Ziel, Delsberg als Verkehrsknoten zu erhalten.</p><p>4. Die direkte Verbindung zwischen Delsberg und Bern geh\u00f6rt zum Fernverkehr, der aufgrund von betriebswirtschaftlichen Kriterien gestaltet wird. Auf stark befahrenen Linien k\u00f6nnen die SBB den Taktfahrplan nach ihrem Gutd\u00fcnken ausbauen. Trotz seiner stark eingeschr\u00e4nkten Eingriffskompetenzen beim nationalen Fernverkehrsangebot setzt sich der Bundesrat fortw\u00e4hrend f\u00fcr eine Verbesserung der Bahnverbindungen und f\u00fcr die Umsetzung einer Verkehrspolitik ein, die die Mobilit\u00e4tsentwicklung der gesamten Landesbev\u00f6lkerung zum Ziel hat.</p><p>Allerdings gilt es auch in diesem Bereich, die Frage der Bundesfinanzen nicht aus den Augen zu verlieren, deren Sanierung auch Auswirkungen auf die Verkehrspolitik hat.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1157500800000)\/","SubmittedBy":"Rennwald Jean-Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1157500800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803875047)\/","SubmissionDate":"\/Date(1147046400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4712,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}