{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20061069,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20061069,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.1069","BusinessType":19,"BusinessTypeName":"Dringliche Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"DA","Title":"Massnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit. Lehrstellen und Praktikumspl\u00e4tze beim Bund","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Noch immer sind die Lehrstellensituation und die Jugendarbeitslosigkeit prek\u00e4r. So fanden im letzten Jahr \u00fcber 10 000 Jugendliche keine Anschlussl\u00f6sung nach der obligatorischen Schulzeit. Die Anzahl Jugendlicher in Zwischenl\u00f6sungen ist weiter zunehmend, und die Anzahl Schulabg\u00e4ngerinnen und Schulabg\u00e4nger erreicht im Jahr 2007 eine vorl\u00e4ufige Spitze. Mit einer Entlastung ist in den Jahren danach aber noch nicht zu rechnen, da die Jugendlichen, welche Zwischenl\u00f6sung gew\u00e4hlt haben, dann auf den Lehrstellenmarkt kommen werden. Weiter zeigen die Prognosen des Bundesamtes f\u00fcr Statistik f\u00fcr die kommenden Jahre f\u00fcr gewisse Regionen und St\u00e4dte keine Entspannung der Lehrstellensituation auf, da dort die Anzahl Schulabg\u00e4ngerinnen und Schulabg\u00e4nger prozentual nicht gleich stark sinkt wie in anderen Gebieten.</p><p>Mit 5,3 Prozent liegt denn auch die Arbeitslosigkeit der 20- bis 24-J\u00e4hrigen weit h\u00f6her als die jeder anderen Alterskategorie. Um die Situation f\u00fcr junge Arbeits- und Lehrstellensuchende zu verbessern, braucht es ein noch intensiveres Engagement von Bund, Kantonen und Arbeitgebern als bisher. </p><p>In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat ersucht, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:</p><p>1. In mehreren Papieren aus dem Eidgen\u00f6ssischen Volkswirtschaftsdepartement steht, dass beabsichtigt sei, Lehrstellen beim Bund zu schaffen (z. B. Massnahmen: Vorbild: neue Lehrstellen beim Bund, oder: .... Ziel f\u00fcr das Jahr 2005: Der Bund geht mit gutem Beispiel voran und schafft selber zus\u00e4tzliche Praktikumsstellen.) Wie viele zus\u00e4tzliche Lehrstellen und wie viele zus\u00e4tzliche Praktikumsstellen hat der Bund 2005 geschaffen?</p><p>2. Wie viele zus\u00e4tzliche Praktikumsstellen und Lehrstellen plant der Bund 2006 und 2007 zu schaffen?</p><p>3. Welche beschlossenen Massnahmen der Lehrstellenkonferenz im November 2005 konnte der Bund vollst\u00e4ndig umsetzen?</p><p>4. Welche zus\u00e4tzlichen Massnahmen zieht der Bund neben den bestehenden Projekten und \"Chance 06\" in Erw\u00e4gung, um der steigenden Anzahl Schulabg\u00e4nger und Schulabg\u00e4ngerinnen der n\u00e4chsten Jahre gerecht zu werden?</p><p>5. Wie viel Lehrabg\u00e4nger und Lehrabg\u00e4ngerinnen der Bundesverwaltung (absolut und in Prozenten) besch\u00e4ftigt der Bund nach Ende der Lehre diesen Sommer weiter? Ist der Bundesrat bereit, angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit die Anzahl der besch\u00e4ftigten Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4nger kurzfristig noch anzuheben?</p><p>Im August 2006 beginnt das neue Lehrjahr. Es ist zu vermuten, dass Tausende von Jugendlichen, wie bereits im letzten Jahr, keine Anschlussl\u00f6sung an die obligatorische Schule haben werden. Gleichzeitig mit dem Ende der Lehre droht Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4ngern mangels Praxiserfahrung die Arbeitslosigkeit. Deshalb gilt es, diese als dringend erkannten Probleme anzugehen und Klarheit \u00fcber bestimmte Zusammenh\u00e4nge und Handlungsm\u00f6glichkeiten zu schaffen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Sorge der Anfragestellenden um die angespannte Situation auf dem Lehrstellenmarkt und um die Jugendarbeitslosigkeit. Deshalb hat er in den vergangenen Jahren grosse Anstrengungen in beiden Bereichen unternommen und wird diese auch fortsetzen.</p><p>1. In der Bundesverwaltung haben die Anstrengungen der letzten Jahre dazu gef\u00fchrt, dass binnen sieben Jahren die Anzahl Lehrstellen um 41 Prozent gesteigert werden konnten. Klammert man die Bereiche mit Monopolberufen (wie Zoll, Zeitmilit\u00e4r) aus, wird bereits heute eine Quote von 3,9 Lehrstellen je 100 Vollzeitstellen erreicht. Damit liegt die Bundesverwaltung \u00fcber dem Durchschnitt von 3,4 f\u00fcr Grossbetriebe im Terti\u00e4rbereich. Im Jahre 2005 konnten 25 neue Ausbildungspl\u00e4tze geschaffen werden.</p><p>2. Angesichts der weiterhin angespannten Situation auf dem Lehrstellenmarkt ist der Bundesrat selbst in der aktuellen Personalabbauphase gewillt, die Zahl der Lehrstellen in der Bundesverwaltung weiter zu erh\u00f6hen. Er hat am 21. Dezember 2005 auch erstmals Sollwerte f\u00fcr das strategische Personalcontrolling im Bereich der beruflichen Grundbildung formuliert: Bis Ende 2011 wird in der Bundesverwaltung ein Lernendenanteil von 4 Prozent angestrebt.</p><p>3. An der nationalen Lehrstellenkonferenz im November 2005 haben Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt gemeinsam ein Massnahmenpaket vereinbart. Die direkte Lehrstellenschaffung erfolgt weiterhin vor Ort durch die Kantone und Organisationen der Arbeitswelt. Der Bund unterst\u00fctzt auch im Jahr 2006 Lehrstellenf\u00f6rderungsmassnahmen finanziell. Weiter hat das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) eine Erfa-Tagung f\u00fcr Lehrstellenf\u00f6rderinnen und -f\u00f6rderer durchgef\u00fchrt und den Aufbau von Lehrbetriebsverb\u00fcnden intensiviert (u. a. Gew\u00e4hrung von Anschubfinanzierungen und Einrichten einer Internet-Plattform). Ausserdem beteiligt sich das BBT am Nahtstellenprojekt der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. Es geht darum, den \u00dcbergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung zu optimieren. Als Teil dieses Gesamtprojektes hat das BBT eine Studie in Auftrag gegeben, um eine Gesamt\u00fcbersicht \u00fcber die verschiedenen Angebote zu erhalten. Schliesslich hat das BBT zusammen mit den Verbundpartnern die nationale Lehrstellenkampagne \"Chance 06\" lanciert.</p><p>4. Der Bundesrat wird der beruflichen Grundbildung auch in Zukunft einen hohen Stellenwert beimessen. Er hat diesen Bereich deshalb von K\u00fcrzungen im Rahmen der Entlastungsprogramme ausgenommen. \u00dcberdies hat er eine \"Politik der beruflichen Grundbildung f\u00fcr die Bundesverwaltung\" beschlossen. Diese enth\u00e4lt strategische Grunds\u00e4tze, konkrete qualitative und quantitative Zielsetzungen f\u00fcr die Weiterentwicklung und ein Konzept mit Massnahmen zur Umsetzung der Vorhaben. Weiter wird im Rahmen des Projektes \"Mehr Lehrstellen in der Bundesverwaltung\" das Potenzial f\u00fcr den weiteren Ausbau der Ausbildungspl\u00e4tze gezielt analysiert. Allerdings hat auch die Bundesverwaltung zu beachten, dass der Lehrstellenmarkt mit dem Arbeitsmarkt gekoppelt ist. W\u00fcrde man diese Verkoppelung ausser Acht lassen, dann h\u00e4tten die Jugendlichen zwar kurzfristig eine Lehrstelle, aber l\u00e4ngerfristig weniger Aussichten auf einen Arbeitsplatz. Schliesslich wird gepr\u00fcft, ein Weiterbesch\u00e4ftigungsprogramm f\u00fcr Lehrabg\u00e4nger und -abg\u00e4ngerinnen anzubieten, wie dies bereits in der Zeitspanne 1993 bis 2000 zur Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit durchgef\u00fchrt worden war.</p><p>5. F\u00fcr stellenlose junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat der Bund in Zusammenarbeit mit den Arbeitslosenkassen die M\u00f6glichkeit geschaffen, in der Bundesverwaltung oder in bundesnahen Unternehmungen ein sechsmonatiges Berufspraktikum zu absolvieren. Das Berufspraktikum ist vor allem f\u00fcr Jugendliche geeignet, welche nach Abschluss ihrer Ausbildung einen Einstieg in ihr zuk\u00fcnftiges Berufsfeld ben\u00f6tigen oder sich in einen speziellen Bereich einarbeiten m\u00f6chten. Dieses Angebot steht ebenfalls Lehrabg\u00e4ngern und -abg\u00e4ngerinnen der Bundesverwaltung offen. Die Situation bei den Lehrabg\u00e4ngern und -abg\u00e4ngerinnen der Bundesverwaltung pr\u00e4sentierte sich per Ende Juli 2006 wie folgt: 96 Personen haben eine feste Anstellung gefunden, davon 38 in der Bundesverwaltung (40 Prozent) und 58 in der Privatwirtschaft. 26 Lehrabg\u00e4nger und -abg\u00e4ngerinnen haben sich f\u00fcr eine weiterf\u00fchrende Ausbildung und 27 f\u00fcr eine andere L\u00f6sung (Auslandaufenthalt oder \u00c4hnliches) entschieden. 58 konnten zum Zeitpunkt der Befragung keine Angabe \u00fcber ihre weitere Besch\u00e4ftigung machen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1156291200000)\/","SubmittedBy":"Sozialdemokratische Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1156291200000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15","Category":null,"Modified":"\/Date(1750806370510)\/","SubmissionDate":"\/Date(1149811200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4713,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft"}}