{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063035,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063035,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3035","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Zertifizierung gleichstellungsfreundlicher Unternehmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in einem Bericht die M\u00f6glichkeiten einer Zertifizierung von Unternehmen aufzuzeigen, die sich f\u00fcr die Einhaltung der verfassungsm\u00e4ssig garantierten Gleichstellung einsetzen. Als Kriterien sollen insbesondere folgende Punkte ber\u00fccksichtigt werden: die Durchsetzung der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, die Bef\u00f6rderungspraxis und insbesondere die gleichm\u00e4ssige Verteilung der beiden Geschlechter auf allen Kaderstufen, die Entwicklungspl\u00e4ne f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner mit Einbezug der beruflichen Weiterbildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner. Der Bericht soll aufzeigen, wie eine Zertifizierung ausgestaltet werden k\u00f6nnte und wie zertifizierte Unternehmen gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnten. Dazu sollen im Bericht auch wirtschaftliche Kosten-Nutzen-\u00dcberlegungen einer Zertifizierung dargestellt werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Gleichstellung von Frau und Mann ist trotz Verfassungsauftrag und zehn Jahren Gleichstellungsgesetz bei weitem noch nicht realisiert. Obschon die Frauen immer besser ausgebildet sind, liegt ihre Erwerbsquote noch unter jener der M\u00e4nner. In der Familienphase ist es in der Regel die Frau, die in der Berufst\u00e4tigkeit zur\u00fccksteckt. Die Lohndiskriminierung (durchschnittlich noch 25 Prozent) ist noch immer eine Tatsache. In den obersten Kaderstufen, vor allem der grossen Unternehmen, sind die Frauen kaum vertreten. Die Benachteiligung der Frauen in der Erwerbsarbeit hat zur Folge, dass deren produktives Potenzial nur ungen\u00fcgend genutzt wird. Das kann sich eine moderne Volkswirtschaft nicht leisten. Der vollwertige Einsatz der Frauen ist auch f\u00fcr die Unternehmen ein Gewinn.</p><p>Eine Zertifizierung von gleichstellungsfreundlichen Unternehmen h\u00e4tte verschiedene Effekte. Sie w\u00e4re ein Vorteil bei der Rekrutierung von Frauen, h\u00e4tte eine grosse \u00d6ffentlichkeitswirkung und w\u00fcrde zur Sensibilisierung in Sachen Gleichstellung beitragen. Zudem w\u00fcrde sie die Standards der betrieblichen Gleichstellungspolitik vergleichbar machen und vereinheitlichen. </p><p>Die \u00f6ffentliche Hand hat ein Interesse, Bem\u00fchungen um die Gleichstellung der Unternehmen zu unterst\u00fctzen und zu f\u00f6rdern. Mit einem Label k\u00f6nnte der Bund, einen Anreiz f\u00fcr gleichstellungsfreundliche Unternehmen schaffen. Eine Zertifizierung ist eine erprobte Massnahme, um Ver\u00e4nderungsprozesse einzuleiten und standardisiert umzusetzen.</p><p>F\u00fcr die Zertifizierung k\u00f6nnen auch die Erfahrungen des Kaufm\u00e4nnischen Verbandes der Schweiz genutzt werden, der den Prix Egalit\u00e9 geschaffen hat. Mit einer Zertifizierung kann aber weit \u00fcber eine Preisverleihung hinaus Breitenwirkung erzielt werden. Und das braucht es in der Gleichstellungspolitik.</p><p>Der Bericht des Bundesrates soll aufzeigen, wie eine Zertifizierung f\u00fcr die Gleichstellung in Unternehmen aussehen k\u00f6nnte, welche Kriterien ber\u00fccksichtigt werden sollten und wie die entsprechende Zertifizierungsstelle zusammengesetzt werden k\u00f6nnte. Gegebenenfalls sind auch die Ergebnisse der Pr\u00fcfung des Postulates Fehr Jacqueline 00.3450, \"Zertifizierung f\u00fcr familienfreundliche Unternehmen\", mit zu ber\u00fccksichtigen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In seinem Bericht \u00fcber die Evaluation der Wirksamkeit des Gleichstellungsgesetzes (in Erf\u00fcllung des Postulates 02.3142) hat der Bundesrat in Aussicht gestellt, dass die Einf\u00fchrung einer Zertifizierung bzw. eines Labels, f\u00fcr gleichstellungsfreundliche Unternehmen gepr\u00fcft werden soll, unter Kl\u00e4rung der Bedingungen, unter welchen dies praktikabel w\u00e4re. Mit dieser Aufgabe wurden das EDI (EBG) gemeinsam mit dem EVD (Seco) und dem EJPD (BJ) betraut, welche dazu die Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern suchen werden. Es wurde auch erw\u00e4hnt, dass solche Anreize nicht nur in Bezug auf das Kriterium Geschlecht denkbar sind. Im Rahmen dieser Abkl\u00e4rung sollen die von der Postulantin vorgeschlagenen Kriterien ebenfalls untersucht werden. Vorerst werden aber die Resultate der beiden im obengenannten Bericht erw\u00e4hnten und zurzeit laufenden Projekte abgewartet: einer Machbarkeitsstudie \u00fcber die Einf\u00fchrung eines Gleichstellungs-Labels und der Entwicklung eines Zertifizierungsprozesses f\u00fcr Unternehmen zum Nachweis der Lohngleichheit.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1148428800000)\/","SubmittedBy":"Leutenegger Oberholzer Susanne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1243468800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"12|15","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810524620)\/","SubmissionDate":"\/Date(1141776000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4711,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Recht Allgemein|Wirtschaft"}}