{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063094,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063094,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3094","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Fluoridiertes Kochsalz darf nicht Zwangsmedikation werden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat widersetze sich der Fluor- und Jodkommission (der SAMW unterstellt) zur verordneten Einf\u00fchrung von fluoridiertem Speisesalz (genannt Sacksalz) in die Lebensmittel.</p>","ReasonText":"<p>Noch kann das Volk heute w\u00e4hlen, ob es in seinem Haushalt Kochsalz mit Fluorzusatz (gr\u00fcn bedrucktes Paket) oder ohne Fluorzusatz (blau bedruckt) kaufen will. Das ist dann vorbei, wenn das Begehren der Fluorid-Bef\u00fcrworter gesetzlich verordnet wird.</p><p>Die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) unterst\u00fctzt die Forderung des Zentrums f\u00fcr Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZZMK) der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (em. Prof. Thomas Marthaler et al.), nach der fluoridiertes Speisesalz generell f\u00fcr die Lebensmittelverarbeitung obligatorisch zu erkl\u00e4ren sei.</p><p>\"Ein erh\u00f6hter Kariesschutz ist daher nur durch die Verwendung des fluoridierten Salzes im \u00f6ffentlichen Bereich zu erreichen. Grossk\u00fcchen von Schulen, Spit\u00e4lern und Heimen, aber auch Restaurants k\u00f6nnten ohne Mehrpreis auf das jodierte und fluoridierte Speisesalz umstellen, wie es die Fluor-Jodkommission der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften empfiehlt.\" (ZZMK) Kritisiert wird diese Haltung des ZZMK von Konradin Kreuzer, siehe www.nux.ch \"Forum f\u00fcr verantwortbare Anwendung der Wissenschaft\".</p><p>1 Milligramm Fluor pro Tag, die von der Zahn\u00e4rzteschaft f\u00fcr den t\u00e4glichen Konsum empfohlene Dosis, entspricht der Zymafluor-Tablette und ist ein rezeptpflichtiges Medikament. \"An der Rezepturpflicht f\u00fcr Fluormedikamente ist strikte festzuhalten\", so Dr. med. dent. H. Schmid, Vorsteher der Schulzahnklinik Z\u00fcrich-Unterstrass, an der Sanit\u00e4tsdirektorenkonferenz vom 26. November 1952 zuhanden des Basler Grossen Rates.</p><p>Die Interkantonale Kontrollstelle hatte 1974 Zymafluor von der Rezeptpflicht befreit, tat dies aber vorschriftswidrig ohne jede Pr\u00fcfung kritischer Belege. Das bedeutet: 1 Milligramm Fluor (in Fluoridform) t\u00e4glich ist rechtens immer noch ein rezeptpflichtiges Medikament, gleichg\u00fcltig ob als Tablette, ob im Trinkwasser oder im Kochsalz eingenommen.</p><p>Die Gesundheits- und Sozialkommission Basel-Stadt hatte in der Empfehlung zur Aufhebung der Trinkwasser-Fluoridierung festgehalten, dass auch nach 40-j\u00e4hriger Zwangsmedikation eine karies-prophylaktische Wirksamkeit nicht hatte bewiesen werden k\u00f6nnen. Damit wird die g\u00e4ngige Behauptung entwertet, Fluor sei ein lebenswichtiges Spurenelement. Karies ist keine Fluormangelkrankheit.</p><p>Die Sch\u00e4dlichkeit solch angeblicher Prophylaxe anderseits ist vielfach bewiesen. Insbesondere ist die Fluorose (im Graubereich, wo sie r\u00f6ntgenologisch noch nicht erkennbar ist) eine in der Medizin vernachl\u00e4ssigte Diagnose. Die immer h\u00e4ufiger auftretenden Zahnflecken (Mottled Enamel) sind nicht blosse Sch\u00f6nheitsflecken. Die Z\u00e4hne sind die einzig sichtbaren Teile des Skeletts. Die Flecken zeigen an, dass das Skelett generell mit Fluor \u00fcberladen ist. Das heisst Knochenfluorose, bedeutet vorzeitige Alterung der Gewebe, besonders bedenklich, wo schon Kinder dieser \u00dcberbelastung ausgesetzt sind.</p><p>Soll nun die in Basel beendete Zwangsmedikation via TWF durch eine neue Zwangsmedikation via Kochsalz abgel\u00f6st werden und jetzt in der ganzen Schweiz?</p><p>Medikamente geh\u00f6ren nicht in die Lebensmittel. Sie haben in Brot, K\u00e4se, Wurst und Suppen keinen Platz!</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In der Schweiz darf dem Speisesalz seit \u00fcber 50 Jahren Fluor beigegeben werden. Der Grund hierf\u00fcr liegt in der dadurch zu erreichenden Kariesprophylaxe. Das Schweizer Modell haben verschiedene andere L\u00e4nder \u00fcbernommen (z. B. Spanien 1983, Frankreich 1986, Deutschland 1991, \u00d6sterreich 1995). Heute ist die freiwillige Anreicherung von Speisesalz mit Fluorid eine allgemein akzeptierte Form einer wirkungsvollen Kariesprophylaxe.</p><p>F\u00fcr den Bundesrat ist die Wahlm\u00f6glichkeit, fluorfreies oder fluoridiertes Kochsalz zu verwenden, wichtig. Diese Wahlm\u00f6glichkeit soll weiterhin bestehen bleiben. Das angereicherte Kochsalz muss entsprechend gekennzeichnet werden (Art. 6 Abs. 4 der Verordnung \u00fcber den Zusatz von essenziellen oder physiologisch n\u00fctzlichen Stoffen zu Lebensmitteln; SR 817.022.32). Der Bundesrat beabsichtigt jedoch nicht, eine Verpflichtung zur Fluoridierung von Speisesalz einzuf\u00fchren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1148428800000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller Geri","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690486744650)\/","SubmissionDate":"\/Date(1143072000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4711,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}