{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063159,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063159,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3159","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Sport, Bewegung und Ern\u00e4hrung bei Kindern im Alter von f\u00fcnf bis zehn Jahren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Budget und Finanzplan des Bundesamtes f\u00fcr Sport (Baspo) ab 2007 um mindestens 10 Millionen Franken zu erh\u00f6hen, damit - in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) - Umsetzungsprojekte zur Bewegungs- und Sportf\u00f6rderung sowie zur F\u00f6rderung einer gesunden Ern\u00e4hrung f\u00fcr Kinder im Alter von f\u00fcnf bis zehn Jahren realisiert werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Bewegungsmangel und \u00dcbergewicht im Erwachsenenalter sind in der Schweiz weit verbreitet. Insbesondere die alarmierenden Hinweise auf wachsende motorische und konditionelle Defizite von Kindern sowie die rapide Zunahme von \u00dcbergewicht bei Kindern verlangen nach gezielten Interventionen, die fr\u00fcher ansetzen als die etablierten.</p><p>Als Folge der 2004 von der WHO verabschiedeten globalen Strategie \"Ern\u00e4hrung, Bewegung und Gesundheit\" plant das BAG ein nationales Massnahmenpaket \"Ern\u00e4hrung und Bewegung\". Das Baspo erarbeitet f\u00fcr den Bereich Bewegungs- und Sportf\u00f6rderung im Kindesalter zurzeit verschiedene F\u00f6rderszenarien, u. a. im Rahmen von Jugend+Sport. F\u00fcr diese Projekte braucht es zus\u00e4tzliche Mittel.</p><p>In der Schweiz sind gem\u00e4ss den Resultaten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (2002) zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung k\u00f6rperlich ungen\u00fcgend aktiv. Es bestehen vielversprechende Befunde, dass regelm\u00e4ssige k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t und Sport bei Kindern einen hohen Aktivit\u00e4tsgrad in sp\u00e4teren Jahren beg\u00fcnstigen. Die Altersjahre f\u00fcnf bis zehn sind zudem das Lern- und Pr\u00e4gealter und deshalb besonders entscheidend f\u00fcr die k\u00f6rperliche, geistige und soziale Entwicklung.</p><p>Laut einer Studie der ETH Z\u00fcrich ist rund ein F\u00fcnftel aller Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in der Schweiz \u00fcbergewichtig. 10 Prozent dieser Kinder leiden sogar unter Fettleibigkeit (Adipositas). In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Zahl der \u00fcbergewichtigen Kinder in der Schweiz verdreifacht, die Zahl der adip\u00f6sen Kinder hat sich sogar versechsfacht. Weiter zeigt die Studie, dass Personen, die im Kindesalter \u00fcbergewichtig sind, dies als Erwachsene meist bleiben. Gr\u00fcnde f\u00fcr \u00dcbergewicht sind vor allem falsche Ern\u00e4hrung und Bewegungsmangel.</p><p>Die F\u00f6rderung von Sport und Bewegung sowie einer gesunden Ern\u00e4hrung bei Kindern und Jugendlichen ist eine investive Aufgabe. Die aufgewendeten Mittel ersparen Kosten f\u00fcr Folgesch\u00e4den von Bewegungsmangel und \u00dcbergewicht. Die Folgen des Bewegungsmangels resultieren laut einer Studie von Baspo, BAG und weiteren Partnern (2001) in direkten j\u00e4hrlichen Behandlungskosten von 1,6 Milliarden Franken. Laut dem f\u00fcnften Schweizerischen Ern\u00e4hrungsbericht (2005) belaufen sich die Kosten f\u00fcr Folgekrankheiten von \u00dcbergewicht sogar auf j\u00e4hrlich 2,7 Milliarden Franken. </p><p>Wer gesellschaftliche Verantwortung mit einem hohen Wirkungsgrad wahrnehmen will, muss sich prophylaktisch (und nicht therapeutisch) auf die n\u00e4chste Generation fokussieren. Jeder heute investierte Franken spart ein Vielfaches an sp\u00e4teren Folgesch\u00e4den.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der grossen Bedeutung von t\u00e4glicher Bewegung und Sport f\u00fcr eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bewusst. Regelm\u00e4ssige Bewegung und Sport im Kindes- und Jugendalter haben haupts\u00e4chlich folgende positive Auswirkungen auf die Gesundheit:</p><p>- Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung von \u00dcbergewicht und Adipositas;</p><p>- Pr\u00e4vention und Bek\u00e4mpfung des nicht insulinabh\u00e4ngigen Diabetes mellitus;</p><p>- bessere Gesundheit des Bewegungsapparates, insbesondere h\u00f6here Knochenmasse mit Bedeutung f\u00fcr die Osteoporosepr\u00e4vention;</p><p>- verbessertes Profil der Herz-Kreislauf-Risikofaktoren;</p><p>- Verbesserung der psychischen Gesundheit, kognitiven Leistung und sozialen Integration durch Sport;</p><p>- teilpr\u00e4ventive Wirkung bez\u00fcglich spezifischer Suchtmittel (Tabak).</p><p>Die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Bewegungsempfehlungen des Bundesamtes f\u00fcr Sport (Baspo), des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) und des Netzwerkes Gesundheit und Bewegung Schweiz beantragen f\u00fcr Kinder und Jugendliche t\u00e4glich mindestens eine Stunde Alltagsaktivit\u00e4ten oder Sport. Bisher engagiert sich der Bund im Bereich Bewegungs- und Sportf\u00f6rderung f\u00fcr Kinder und Jugendliche erst ab dem Alter von zehn Jahren (fr\u00fchestes Jugend+Sport-Eintrittsalter). Aufgrund der Daten und Hinweisen auf die Zunahme von Bewegungsmangel und \u00dcbergewicht bei Kindern und Jugendlichen werden Interventionen in Zukunft fr\u00fcher ansetzen m\u00fcssen. Der Bundesrat teilt die Meinung der Motion\u00e4rin, dass Projekte zur Sport- und Bewegungsf\u00f6rderung im Kindesalter nach M\u00f6glichkeit mit solchen zur F\u00f6rderung einer gesunden Ern\u00e4hrung kombiniert werden sollen.</p><p>Im Zuge der Umsetzung der Globalen Strategie der WHO f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Bewegung und Gesundheit erarbeitet das BAG im Auftrag des Bundesrates ein nationales Massnahmenpaket Ern\u00e4hrung und Bewegung. Das Baspo ist auf allen Ebenen in diesen Prozess einbezogen.</p><p>Trotz des unbestrittenen Handlungsbedarfs ist der Bundesrat der Ansicht, dass Umsetzungsprogramme f\u00fcr Kinder und Jugendliche nicht isoliert zu betrachten, sondern in einen gesamtheitlichen Kontext zu stellen sind. Deshalb fliessen solche Umsetzungsprogramme beispielsweise in das erw\u00e4hnte nationale Massnahmenpaket oder auch in den interdepartementalen Aktionsplan Sport und Bewegung ein, der seinerseits ein Element der Umsetzung des Konzepts des Bundesrates f\u00fcr eine Sportpolitik in der Schweiz 2007-2010 darstellt. Dabei ist auch zu pr\u00fcfen, ob bereits bestehende Programme angepasst bzw. ausgebaut werden k\u00f6nnen. Nach Vorliegen von Massnahmenpaket und Aktionsplan wird der Bundesrat die Gesamtsituation analysieren und \u00fcber zu treffende Massnahmen und Finanzierungsm\u00f6glichkeiten entscheiden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1148428800000)\/","SubmittedBy":"Kiener Nellen Margret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1276732800000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750811361187)\/","SubmissionDate":"\/Date(1143158400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4711,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}