{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063231,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063231,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3231","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Stromtransitleitung durch den Gotthard-Basistunnel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Unterzeichneten bitten den Bundesrat:</p><p>1. Vorkehrungen zu treffen, damit die Option einer Stromtransitleitung durch den Gotthard-Basistunnel im gegebenen knappen Zeitfenster offen bleibt. </p><p>2. Die f\u00fcr die technische Dimensionierung n\u00f6tigen Pr\u00fcfungsauftr\u00e4ge zu erteilen.</p><p>3. Eine solche Option im Sachplan \u00dcbertragungsleitungen zu ber\u00fccksichtigen.</p>","ReasonText":"<p>In der Stellungnahme zum Postulat 05.3251 hat der Bundesrat die Idee einer Hochspannungsleitung durch die Neat-Tunnels angesichts des Planungsfortschritts als nicht mehr realisierbar betrachtet. Neue \u00dcberlegungen der SBB im Gefolge der Strompanne vom 22. Juni 2005 zeigen nun aber, dass in einem kurzen Zeitfenster doch noch die Errichtung einer weiteren Leitung im Gotthard-Basistunnel denkbar ist. </p><p>Im Nord-S\u00fcd-Verkehr bestehen Netzengp\u00e4sse. Der internationale Stromhandel gewinnt an Bedeutung. Dank der zentralen Lage und den Speicherseen kommt der Schweiz eine Schl\u00fcsselrolle im Stromhandel zu. Die unterirdische F\u00fchrung von \u00dcbertragungsleitungen hat Vorteile. Sie vermindert Risiken wie etwa \u00dcberschl\u00e4ge von einer Hochspannungsleitung auf B\u00e4ume (Ursache des Stromzusammenbruches in Italien), kann Stromverluste mindern, schont die Landschaften und kann die Versorgungssicherheit verbessern. Deshalb bitten wir den Bundesrat, innerhalb der gesetzten kurzen Fristen eine Neubeurteilung vorzunehmen und die Option Stromtransitleitung offenzuhalten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat die M\u00f6glichkeit einer Stromtransitleitung durch die Westr\u00f6hre des Gotthard-Basistunnels (GBT) erneut gepr\u00fcft.</p><p>Bundesrat Leuenberger hat im Gefolge der Strompanne vom 22. Juni 2005 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, in der die Elektrizit\u00e4tswerke vertreten sind. Aus den Sitzungen der Arbeitsgruppe Leitungen und Versorgungssicherheit geht klar hervor, dass eine solche Transitleitung kein Element des strategischen Netzes auf der 50-Hz-Ebene darstellt und heute von keiner Seite die Bereitschaft besteht, die n\u00f6tigen Investitionen zu t\u00e4tigen. Eine derartige Option f\u00fcr einen unbekannten Dritten offenzuhalten ist wirtschaftlich nicht sinnvoll.</p><p>Was die bauliche Seite betrifft, so w\u00e4re der Bau von drei 200-mm-Kabelschutzrohren technisch grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Allerdings besteht ein erheblicher Termindruck. Aufgrund des Arbeitsfortschritts im GBT w\u00e4re es zwingend, dass die entsprechenden Mittel rasch zur Verf\u00fcgung stehen, damit die n\u00f6tigen Auftragserweiterungen ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnten. Nach Ausf\u00fchrung des Innenausbaus des Tunnels kann der Kabelkanal nicht mehr bzw. nur mit absolut unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigem Aufwand eingebaut werden. Erschwerend ist der Umstand, dass heute noch keine gesicherte Aussage m\u00f6glich ist, welchen Anforderungen in Bezug auf Spannung und Technologie ein k\u00fcnftiges Kabel gen\u00fcgen m\u00fcsste. Diese Anforderungen sind jedoch baulich relevant, etwa f\u00fcr die Abst\u00e4nde der Muffensch\u00e4chte. Ist die Innenschale einbetoniert, sind Muffensch\u00e4chte nur mit grossem finanziellem Aufwand realisierbar. Die Innenschale m\u00fcsste entfernt und die Sch\u00e4chte m\u00fcssen nachtr\u00e4glich ausgesprengt werden.</p><p>Kostenseitig kann der finanzielle Aufwand f\u00fcr die Offenhaltung dieser Option nur mit einem grossen Streumass und basierend auf der Annahme, dass das Vorhaben noch in diesem Jahr bestellt w\u00fcrde, angegeben werden. Dabei sind nicht die effektiven Bauarbeiten kostspielig, sondern die l\u00e4ngere Bauzeit und die Beeintr\u00e4chtigungen des Bauunternehmers hinsichtlich seiner Abl\u00e4ufe, Logistik und Installationen, die auf den Bau des GBT in der bestellten Form ausgerichtet sind. Auf dieser Berechnungsbasis ist mit Rohbaukosten von 250 bis 350 Millionen Franken zu rechnen. Diese Kosten w\u00fcrden bereits ab dem Jahre 2007 bis zur Inbetriebnahme des GBT anfallen. Die technische Ausr\u00fcstung (Kabel, Anschl\u00fcsse usw.) ist dabei nicht enthalten. Terminlich w\u00fcrden die Auswirkungen dieser Arbeiten den Inbetriebsetzungstermin des GBT um rund eineinhalb bis zweieinhalb Jahre verz\u00f6gern.</p><p>Betrachtet man all diese Nachteile, ist die Option einer Stromtransitleitung durch den GBT nicht weiterzuverfolgen, zumal diese zurzeit von keinem Unternehmen nachgefragt wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1164153600000)\/","SubmittedBy":"Rechsteiner Rudolf","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1166572800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105295420)\/","SubmissionDate":"\/Date(1147305600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4712,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}