{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063335,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063335,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3335","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"St\u00fcrmen des Spielfeldes als Straftatbestand","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, </p><p>a. zu pr\u00fcfen, wie das unerlaubte Betreten der Spielfl\u00e4che bei Sportveranstaltungen zu einem Straftatbestand (mit angemessener Strafandrohung) gemacht werden kann; </p><p>b. zu pr\u00fcfen, ob dieser Tatbestand nur f\u00fcr bestimmte Kategorien von Sportveranstaltungen (Sportart, Gr\u00f6sse der Veranstaltung) gelten soll; </p><p>den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten einen Bericht \u00fcber das Ergebnis seiner Pr\u00fcfung und allf\u00e4llig zu treffende Massnahmen vorzulegen.</p>","ReasonText":"<p>Die Ereignisse in Basel haben gezeigt, was geschehen kann, wenn Zuschauer bei einem Fussballspiel das Spielfeld st\u00fcrmen. Die Konsequenzen k\u00f6nnten noch viel verheerender sein, wenn in der Folge unter dem Publikum eine Panik ausbricht. Denkbar ist z. B., dass die Polizei, weil sich die Ausschreitungen noch \u00fcber das, was in Basel geschehen ist, hinaus steigern, Tr\u00e4nengas einsetzen muss und sich die unbeteiligten Zuschauer panikartig entfernen wollen. </p><p>Wie in Basel erlebt, ist es relativ schwer, Personen, welche das Spielfeld st\u00fcrmen, angemessen ins Recht zu fassen. Das St\u00fcrmen des Spielfelds kann heute h\u00f6chstens sehr leicht bestraft werden. Denkbar ist z. B. eine Strafe wegen \u00dcbertretung eines allf\u00e4lligen richterlichen Verbots. F\u00fcr h\u00e4rtere Sanktionen ist der Nachweis weiterer Straftaten (z. B. T\u00e4tlichkeit, K\u00f6rperverletzung, Sachbesch\u00e4digung) n\u00f6tig. Dieser Nachweis ist im Normalfall schwierig. </p><p>Das St\u00fcrmen des Spielfeldes bei einem gr\u00f6sseren Sportereignis ist - von der juristischen Konstruktion und nicht von der Schwere des Verschuldens her - mit dem Landfriedensbruch vergleichbar. Das schuldhafte Verhalten liegt im Bilden einer Menge, aus der heraus dann Straftaten begangen werden k\u00f6nnten, und in der Behinderung der Ordnungskr\u00e4fte. Im Gegensatz zum Landfriedensbruch bezieht sich das St\u00fcrmen eines Spielfeldes aber auf einen Ort, dessen Betreten von vornherein untersagt ist, w\u00e4hrend beim Landfriedensbruch der Aufenthalt am fraglichen Ort legal ist, solange sich dort nicht eine gewaltt\u00e4tige Menge aufh\u00e4lt und die Polizei keine Aufforderung zum Weggehen ausgesprochen hat. Deshalb kann beim St\u00fcrmen des Spielfeldes auf diese polizeiliche Aufforderung verzichtet werden. </p><p>Der Tatbestand ist so auszugestalten, dass das St\u00fcrmen des Spielfeldes an sich strafbar ist und nicht irgendwelche andere Handlungen oder Vors\u00e4tze erforderlich sind.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1156896000000)\/","SubmittedBy":"Hochreutener Norbert","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"12","Category":null,"Modified":"\/Date(1690488327057)\/","SubmissionDate":"\/Date(1150934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4713,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Recht Allgemein"}}