{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063338,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063338,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3338","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Einf\u00fchrung des Lohngleichheitstests in der Bundesverwaltung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert:</p><p>- den Lohngleichheitstest (Logib) innerhalb der Bundesverwaltung regelm\u00e4ssig (mindestens alle vier Jahre) durchzuf\u00fchren;</p><p>- dabei sind Auswertungen nach Departementen, allenfalls auch nach Abteilungen zu machen;</p><p>- aufgrund der Auswertungen sind Massnahmen f\u00fcr die Realisierung des Grundsatzes \"Gleicher Lohn f\u00fcr gleichwertige Arbeit\" auszuarbeiten und umzusetzen;</p><p>- die Auswertungen und Massnahmen sind zusammen mit den Sozialpartnerinnen und -partnern zu diskutieren.</p>","ReasonText":"<p>Zur \u00dcberpr\u00fcfung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann stellt der Bund Logib (Lohngleichheitsinstrument Bund) zur Verf\u00fcgung. Damit k\u00f6nnen Unternehmen mit mindestens f\u00fcnfzig Mitarbeitenden ihre Lohnpolitik \u00fcberpr\u00fcfen. Spezielles Fachwissen ist f\u00fcr die Anwendung nicht erforderlich. Werden mit Logib nicht erkl\u00e4rbare Lohnunterschiede festgestellt, sind vertiefte Analysen und allenfalls Massnahmen zum Abbau von Lohndiskriminierung angezeigt. Das Testinstrument Logib basiert auf der gleichen Methode, welche das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung zusammen mit der Beschaffungskommission des Bundes entwickeln liess. </p><p>Logib misst den Einfluss verschiedener Faktoren auf den Lohn. Welche Lohnunterschiede k\u00f6nnen durch objektive Qualifikationsmerkmale wie Ausbildung, Dienstalter oder potenzielle Erwerbserfahrung (Humankapitalfaktoren) erkl\u00e4rt werden? Welche Unterschiede ergeben sich bez\u00fcglich beruflicher Stellung und Anforderungsniveau (arbeitsplatzbezogene Faktoren)? Und welcher Anteil bleibt ungekl\u00e4rt, ist also auf das Geschlecht zur\u00fcckzuf\u00fchren?</p><p>Logib ist ein freiwilliges Testinstrument, welches als Dienstleistung gegen\u00fcber Betrieben in der Privatwirtschaft eingef\u00fchrt wird. Der Bund als Arbeitgeber soll mit gutem Beispiel vorangehen und das Instrument auch f\u00fcr die gesamte Bundesverwaltung anwenden. Die Auswertungen und Massnahmen sollen mit den Sozialpartnern diskutiert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Grundsatz \"gleicher Lohn f\u00fcr gleichwertige Arbeit\" ist das Fundament der Lohnpolitik des Bundes. Das Lohnsystem der Bundesverwaltung wurde so aufgebaut, dass es grunds\u00e4tzlich keine Diskriminierung mehr zul\u00e4sst, und zwar weder eine direkte noch eine indirekte.</p><p>Das Personalinformationssystem BV Plus enth\u00e4lt eine breite Palette von Daten zur Umsetzung der Lohngleichheit in der Bundesverwaltung. Die Ben\u00fctzung des Logib-Tests w\u00fcrde den Verwaltungseinheiten des Bundes jedoch einen zus\u00e4tzlichen Erfassungsaufwand abverlangen, denn BV Plus weist die Anzahl Ausbildungsjahre des Bundespersonals nicht aus. Diese manuelle Erfassungsarbeit verursacht Zusatzkosten, welche die Verwaltungseinheiten \u00fcbernehmen m\u00fcssen.</p><p>Der Bundesrat vertritt in Anwendung seiner Weisungen vom 22. Januar 2003 die Auffassung, dass es in die Zust\u00e4ndigkeit der Departemente und der Gesch\u00e4ftsleitungen der \u00c4mter f\u00e4llt, ob sie den Logib-Test durchf\u00fchren wollen oder nicht. Er betont, dass die Durchsetzung der Chancengleichheit zwischen Frauen und M\u00e4nnern eine der zentralen Aufgaben der Leitungen der Verwaltungseinheiten ist.</p><p>Der Bundesrat l\u00e4dt die Verwaltungseinheiten ein, den Test aus eigenem Antrieb - im Bedarfsfall mit Unterst\u00fctzung des Eidgen\u00f6ssischen Personalamtes - durchzuf\u00fchren. Das Bakom hat diesen Test durchgef\u00fchrt. Die zahlenm\u00e4ssigen Ergebnisse zeigen, dass beim Bakom keine Lohndiskriminierung im eigentlichen Sinn des Wortes vorkommt.</p><p>Die gemeinsam vom EPA, den Departementen und dem Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Mann und Frau organisierte j\u00e4hrliche Weiterbildungsveranstaltung zur Chancengleichheit wird im Jahre 2007 diesem Thema gewidmet sein.</p><p>Der Bundesrat hat bewiesen, dass er der nichtdiskriminierenden Umsetzung des Lohnsystems in der Bundesverwaltung eine besondere Bedeutung beimisst, indem er die Annahme des Postulates Graf 06.3029 beantragte. Er wird, gest\u00fctzt auf die Controlling- und Reportingbericht, die er in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden vom Eidgen\u00f6ssischen Personalamt erh\u00e4lt, die erforderlichen Massnahmen treffen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1158105600000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1173372144420)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|12","Category":null,"Modified":"\/Date(1690532889130)\/","SubmissionDate":"\/Date(1150934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4713,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Recht Allgemein"}}