{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063527,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063527,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3527","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Leistungsf\u00e4higes Hochschulsystem","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Es ist unbestritten, dass das Bildungs- und Forschungssystem der Schweiz auf eine angemessene, verl\u00e4ssliche Finanzierung angewiesen ist. Dessen Qualit\u00e4t h\u00e4ngt jedoch nicht nur vom monet\u00e4ren Mitteleinsatz, sondern ebenso sehr von inhaltlichen, strukturellen und organisatorischen Aspekten ab. W\u00fcnschenswert w\u00e4re es deshalb, den Mitteleinsatz in Abstimmung mit einer klaren Strategie f\u00fcr den Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz zu bestimmen. </p><p>Mit der Botschaft \u00fcber Bildung, Forschung und Innovation 2008-2011 und dem neuen Hochschulrahmengesetz erh\u00e4lt der Bundesrat die Gelegenheit, wichtige Entscheide vorzunehmen bzw. wichtige Weichenstellungen vorzubereiten. Zentral dabei ist die Stellung unserer Hochschulen im weltweiten intensiveren Wissenswettbewerb. Sie stellen nicht nur einen zentralen Pfeiler im volkswirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfungsprozess dar, weil sie \u00fcber eine gute Bildung und Forschung Wissen und Kreativit\u00e4t zur Verf\u00fcgung stellen. Die Hochschulen sind auch f\u00fcr die Ausstrahlung unseres Landes als Kultur-, Wirtschafts- und Wissenschaftsnation in die Welt von herausragender Bedeutung.</p><p>In diesem Zusammenhang stellen sich einige grundlegende Fragen:</p><p>- Was gedenkt der Bundesrat generell zu tun, damit die gute Stellung unserer Hochschulen im internationalen Ranking gehalten und wenn m\u00f6glich noch verbessert werden kann? Mit f\u00fcnf Hochschulen unter den 100 f\u00fchrenden Hochschulen der Welt ist die Schweiz neben Grossbritannien unter den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern am st\u00e4rksten vertreten. </p><p>- Da nicht alle Hochschulen (mit Einschluss aller Fachhochschulen \u00fcber 40) in der Champions-Liga mitspielen k\u00f6nnen, stellt sich die Frage nach der Differenzierung. H\u00e4lt der Bundesrat die Einteilung in drei Gruppen (Hochschulen auf globalem Niveau, Hochschulen auf europ\u00e4ischem Niveau, nationale Lehr- und Forschungshochschulen) f\u00fcr sinnvoll? Was h\u00e4tte das f\u00fcr die bundesseitige Finanzierung f\u00fcr Konsequenzen? </p><p>- Die Autonomie der Hochschulen im Sinne der gr\u00f6sstm\u00f6glichen Freiheit bei der Leistungserbringung (Strategie, Studienangebote, Organisation, Finanzen, Personal und Infrastruktur) wird im internationalen Wettbewerb immer wichtiger. Diese ist heute immer noch erheblich eingeschr\u00e4nkt, vor allem bei den Fachhochschulen. Ebenso verf\u00fcgen die Hochschulen weder \u00fcber Eigenkapital noch \u00fcber eigene Reserven, die es ihnen erm\u00f6glichen w\u00fcrden, Schwankungen der j\u00e4hrlichen Bundesbeitr\u00e4ge und/oder der Studierenden aufzufangen. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um die Autonomie materiell zu erweitern und rechtlich besser abzust\u00fctzen? </p><p>- Die Nachfragefinanzierung im Sinne der Ausrichtung des Studienangebots auf die Nachfrage der Studierenden spielt in einem wettbewerbsf\u00e4higen Hochschulsystem eine immer wichtigere Rolle.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat stellt fest, dass Hochschulrankings den Wettbewerb unter den Hochschulen verst\u00e4rken, was er grunds\u00e4tzlich begr\u00fcsst. Zudem hat er mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass die Schweizer Universit\u00e4ten in den zuletzt publizierten internationalen Rankings sehr gut abschneiden. Die Bewertungsfaktoren der Rankings unterscheiden sich allerdings immer noch erheblich, und die Ergebnisse sind nicht unumstritten. Wesentlicher Bestandteil des geplanten Hochschulrahmengesetzes ist im Sinne der im Mai 2006 angenommenen Bildungsverfassung eine verst\u00e4rkte Qualit\u00e4tssicherung. Bund und Kantone sind daran, f\u00fcr den gesamten Hochschulraum ein einheitliches Akkreditierungssystem zu entwickeln, welches den besten internationalen Praktiken entsprechen soll. Bereits heute sind die Qualit\u00e4tssicherungssysteme aller Schweizer Universit\u00e4ten vom Organ f\u00fcr Akkreditierung und Qualit\u00e4tssicherung (OAQ) einmal evaluiert worden. Im Fachhochschulbereich sind alle Diplomstudieng\u00e4nge vor der Anerkennung der Diplome durch ein international zusammengesetztes Expertenteam einer Qualit\u00e4ts\u00fcberpr\u00fcfung unterzogen worden, und mit dem Wechsel auf das Bachelor- und Master-System wurde im Rahmen der Teilrevision des Fachhochschulgesetzes die systematische Akkreditierung von Institution und Studieng\u00e4ngen eingef\u00fchrt. Im geplanten Hochschulrahmengesetz ist \u00fcberdies die Einf\u00fchrung von zus\u00e4tzlichen Steuerungsmechanismen f\u00fcr einen leistungsf\u00e4higen und effizienten Hochschulraum zu pr\u00fcfen.</p><p>2. Die Idee einer Kategorisierung der Hochschulen in Gruppen (globales Niveau, europ\u00e4isches Niveau, nationales Niveau) scheint dem Bundesrat zurzeit nicht opportun, was eine sp\u00e4tere \u00dcberpr\u00fcfung nicht ausschliesst. Tatsache ist jedoch, dass eine Hochschule kaum in allen Bereichen f\u00fchrend sein kann und dass die Qualit\u00e4t des Schweizer Hochschulraumes gerade in der Differenzierung des Angebotes liegt. Die Herausforderung eines einheitlichen und qualitativ hohen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgenden Hochschulraums Schweiz wird es sein, die Hochschulen je nach Aufgabe (praxisorientiert oder forschungsorientiert) und Ausrichtung (regional bis global) unterschiedlich auszugestalten und diese Differenzierung in die Strategie, die Finanzierung sowie die Qualit\u00e4ts- und Ziel\u00fcberpr\u00fcfung einfliessen zu lassen. </p><p>3. Bereits heute enth\u00e4lt die Finanzierung der Universit\u00e4ten und der Fachhochschulen klare Wettbewerbselemente: Beispielhaft seien die Ber\u00fccksichtigung des Anteils Forschung und des Anteils ausl\u00e4ndischer Studierender bei den Universit\u00e4ten und die Akquisition von Drittmitteln f\u00fcr die Grundbeitr\u00e4ge in der Forschung an den Fachhochschulen genannt. Im geplanten Hochschulrahmengesetz sind neben dem genannten Akkreditierungssystem bei der Finanzierung Wettbewerbselemente unter Ber\u00fccksichtigung des erw\u00e4hnten differenzierten Angebotes einzubauen.</p><p>4. Nach Artikel\u00a063a der Bundesverfassung haben Bund und Kantone bei Koordination und Qualit\u00e4tssicherung im schweizerischen Hochschulwesen R\u00fccksicht auf die Autonomie der Hochschulen und ihre unterschiedlichen Tr\u00e4gerschaften zu nehmen. Garantiert wird die Autonomie in ihren unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen in den Gesetzen der jeweiligen Tr\u00e4ger, sei es des Bundes, sei es der Kantone. Was die Frage von Eigenkapital und Reserven angeht, so besteht diese M\u00f6glichkeit f\u00fcr den ETH-Bereich bereits. F\u00fcr die kantonalen Hochschulen muss auf die kantonalen Hochschulgesetze verwiesen werden. Auch im Fachhochschulbereich wurde im Rahmen der Teilrevision des Fachhochschulgesetzes die Autonomie erh\u00f6ht. Zudem sollen in der neuen Hochschulgesetzgebung f\u00fcr alle Hochschulen die gleichen Regeln gelten. </p><p>5. Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass die Nachfrage der Studierenden f\u00fcr die Ausrichtung des Studienangebotes eines der Kriterien ist. Sie wird im Rahmen des zuk\u00fcnftigen Finanzierungssystems innerhalb des Projekts Hochschullandschaft - differenziert nach Fachbereichen - zu ber\u00fccksichtigen sein.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1164758400000)\/","SubmittedBy":"Randegger Johannes","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1222992000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690486069230)\/","SubmissionDate":"\/Date(1160006400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4714,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung"}}