{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20063576,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20063576,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3576","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nothilfe f\u00f6rdern. Fl\u00e4chendeckende Versorgung mit Defibrillatoren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und Fachorganisationen daf\u00fcr zu sorgen und die rechtlichen Grundlagen daf\u00fcr zu schaffen, dass m\u00f6glichst rasch unser Land an allen Orten mit hohem Publikumsverkehr oder an Orten mit besonderen Gef\u00e4hrdungen mit AEDs (automatische externe Defibrillatoren) versehen ist. Zudem ist die breite Ausbildung von weiten Kreisen der Bev\u00f6lkerung in der Anwendung dieser Ger\u00e4te zu f\u00f6rdern.</p>","ReasonText":"<p>Bei einem Kammerflimmern (akuter Herzstillstand) kann mit Hilfe der sofortigen Anwendung eines externen Defibrillators Leben gerettet werden und k\u00f6nnen Folgesch\u00e4den einer versp\u00e4teten Reanimation vermieden werden. Nur eine fl\u00e4chendeckende Versorgung mit den entsprechenden Ger\u00e4ten erm\u00f6glicht die rasche Anwendung, welche f\u00fcr den sp\u00e4teren Erfolg ausschlaggebend ist. Die AEDs (automatische externe Defibrillatoren) sind heute so perfektioniert, dass sie von angelernten Laien ohne Gefahr und mit hoher Erfolgsquote angewendet werden k\u00f6nnen. Entscheidend ist aber die rasche Verf\u00fcgbarkeit der Ger\u00e4te, was eine entsprechende Versorgungsdichte bedingt. Die Mittel zur Erreichung dieser Versorgungsdichte sind verh\u00e4ltnism\u00e4ssig bescheiden, und das verhinderte menschliche Leid ist gross. Auch volkswirtschaftlich ist ein dichtes Netz von AEDs interessant, da die so geretteten Menschen h\u00e4ufig noch viele Jahre unbeschwerten Lebens vor sich haben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund ist im Bereich der Versorgung mit Notfallmedizin oder mit Bezug auf schwere Herzerkrankungen gesetzgeberisch bisher nicht t\u00e4tig geworden. Im Bereich der Gesundheitsversorgung verf\u00fcgt der Bund grunds\u00e4tzlich \u00fcber keine Kompetenz. Vor dem Hintergrund von Artikel\u00a03 der Bundesverfassung bildet die Gesundheitsversorgung, zu der ohne Zweifel die hinreichende Organisation bzw. Bereitstellung von medizinischen Notfalldiensten geh\u00f6rt, deshalb eine Aufgabe der Kantone. N\u00e4her zu pr\u00fcfen bliebe, ob schwere Herzerkrankungen im Allgemeinen oder das Kammerflimmern im Speziellen als b\u00f6sartige Krankheiten im Sinne von Artikel\u00a0118 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0b der Bundesverfassung gelten k\u00f6nnten und der Bund damit \u00fcber eine Zust\u00e4ndigkeit zu deren Bek\u00e4mpfung verf\u00fcgen w\u00fcrde. </p><p>Tats\u00e4chlich bildet die Defibrillation die praktisch einzige M\u00f6glichkeit, ein Kammerflimmern wirksam zu beenden. Allerdings sollte diese Defibrillation ohne lebensrettende Sofortmassnahmen (also Beatmung und Herzmassage) innerhalb von 4 bis 5 Minuten nach Kollaps erfolgen. Dies ist und bleibt unter allen erdenklichen Bedingungen eine kritische Zeitspanne. Trifft die Hilfe nach 5 Minuten ein, m\u00fcsste man zuerst mit den lebensrettenden Sofortmassnahmen beginnen, bevor man den Defibrillator einsetzt. Die Kenntnis der lebensrettenden Sofortmassnahmen ist also die Grundlage f\u00fcr die Reanimation. Ohne erheblichen Mitteleinsatz f\u00fcr die Ausbildung in der Notfallhilfe w\u00fcrde ein Programm, welches fl\u00e4chendeckend die \u00f6ffentliche Aufstellung von Defibrillatoren an Orten mit hohem Publikumsverkehr bezweckt, ins Leere laufen.</p><p>Die relativ hohe medizinische Versorgungsdichte in der Schweiz (z. B.  mittlere Distanz zur n\u00e4chsten Arztpraxis 1 km und zum n\u00e4chsten Krankenhaus 5 km) tr\u00e4gt entscheidend dazu bei, dass eine Vielzahl von Todesf\u00e4llen vermieden werden kann. Zwischen 1995 und 2004 werden in der Todesursachenstatistik des Bundesamtes f\u00fcr Statistik insgesamt 1821 Personen der Todesursache \"Pl\u00f6tzlicher Herztod\" zugerechnet, pro Jahr also rund 200 F\u00e4lle. Die meisten Kreislaufstillst\u00e4nde passieren zu Hause (70 bis 80 Prozent).</p><p>Ein fl\u00e4chendeckendes Programm mit dem Aufstellen von automatisierten Defibrillatoren - entsprechend den Feuerl\u00f6schern in allen \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden - macht unter diesen Voraussetzungen wenig Sinn. Trotz grossem organisatorischem Aufwand und grosser Kostenfolge k\u00f6nnte damit die \u00dcberlebensrate voraussichtlich kaum wesentlich gesteigert werden. Der Aufwand f\u00fcr Beschaffung, Wartung und Schulung w\u00fcrde in keinem Verh\u00e4ltnis zur erzielten Wirkung stehen.</p><p>Der Bundesrat steht dem Anliegen der Motion deshalb skeptisch gegen\u00fcber, ist jedoch bereit, die Problematik im Rahmen der Folgeaktivit\u00e4ten zur \u00dcberpr\u00fcfung der Notfalldienste im Dialog der nationalen Gesundheitspolitik mit den kantonalen Gesundheitsdirektoren zu er\u00f6rtern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1164758400000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690493944100)\/","SubmissionDate":"\/Date(1160092800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4714,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}