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Erst k\u00fcrzlich wurde der Antrag der Schweiz auf eine Zur\u00fcckstufung seines Schutzstatus klar abgelehnt.</p><p>Trotz des offiziell strengen Schutzes wurde bis anhin praktisch jeder in die Schweiz eingewanderte Wolf legal oder illegal abgeschossen, \u00fcberfahren oder zumindest zum Abschuss freigegeben. Die im geltenden Wolfskonzept vorgesehene \"Schadensschwelle\" ist offensichtlich zu tief, bzw. es existiert keine gen\u00fcgende Verpflichtung der Viehhalter, ihre Herden auch mit den notwendigen Schutzmassnahmen wie z. B. Herdenschutzhunden zu sch\u00fctzen. Heute kann der reale Schutz des Wolfes in der Schweiz nicht sichergestellt werden. Italien, von wo die in die Schweiz eingewanderten W\u00f6lfe stammen, hat sich bereits \u00fcber die schweizerischen Absch\u00fcsse beklagt. Offensichtlich kann Italien besser mit dem Wolf umgehen als die Schweiz. Der Bundesrat soll pr\u00fcfen, wie das Wolfskonzept angepasst werden soll, damit auch in der Schweiz die Forderungen der Berner Konvention zum Schutz des Wolfes umgesetzt werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die Forderungen der Berner Konvention zum Schutz des Wolfes auch mit dem bestehenden \"Konzept Wolf Schweiz\" umgesetzt werden k\u00f6nnen, indem darin klar geregelt ist, wie entstandene Sch\u00e4den und Schadenverh\u00fctungsmassnahmen von Bund und Kantonen verg\u00fctet werden und unter welchen Umst\u00e4nden eine Abschussbewilligung erteilt werden kann. Er beantragt deshalb das Postulat zur Ablehnung.</p><p>Eine Revision des \"Konzepts Wolf Schweiz\" vom 21. Juli 2004 ist jedoch aus anderen Gr\u00fcnden angezeigt. Die italienisch-franz\u00f6sisch-schweizerische Wolfspopulation steigt an; eine Rudelbildung steht in der Schweiz bevor. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesamt f\u00fcr Umwelt zusammen mit der Arbeitsgruppe Grossraubtiere das \"Konzept Wolf Schweiz\" \u00fcberpr\u00fcft und beschlossen, dieses in gewissen Bereichen anzupassen. Bis Ende Juni k\u00f6nnen die Kantone sowie die betroffenen Interessengruppen dazu Stellung nehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1181865600000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690493848490)\/","SubmissionDate":"\/Date(1166572800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4715,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}