{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20070459,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20070459,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.459","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Obligatorische Weiterbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und auf Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische lnitiative ein: </p><p>Basierend auf Artikel\u00a064a der Bundesverfassung ist ein Gesetz zu erarbeiten, in welchem festgeschrieben wird, dass jeder Arbeitgeber seinen Angestellten obligatorisch mindestens drei Tage berufliche Weiterbildung pro Jahr gew\u00e4hren muss. Die damit verbundenen Kosten gehen zulasten der Arbeitgeber.</p>","ReasonText":"<p>Die Halbwertszeit des Wissens, das sich die Arbeitnehmenden w\u00e4hrend ihrer Erstausbildung in der Lehre oder auf einer h\u00f6heren Schule aneignen, reicht nicht aus, um ein Leben lang die eigene Arbeitsmarktf\u00e4higkeit zu sichern. Der technische Fortschritt schreitet schnell voran und nagt an der beruflichen Kompetenz des Einzelnen. Aber auch die Sozialkompetenz ist durch die st\u00e4ndig gr\u00f6sser werdende Heterogenit\u00e4t innerhalb von Betrieben und Teams st\u00e4ndig erneuerungsbed\u00fcrftig. </p><p>An der Weiterbildung beteiligen sich heute im Durchschnitt nur rund 40 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz. Besser ausgebildete Personen k\u00f6nnen mehr von Weiterbildung profitieren als schlechter Ausgebildete; M\u00e4nner profitieren wesentlich mehr als Frauen und Vollzeitangestellte mehr als Teilzeitangestellte. </p><p>Weiterbildung ist f\u00fcr Betriebe und die gesamte Volkswirtschaft eine Investition, die sich lohnt. Die Arbeitnehmenden und ihr berufliches K\u00f6nnen sind heute das wichtigste Kapital eines Betriebes. Gut qualifizierte, leistungsf\u00e4hige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die Basis f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit. </p><p>Die Anerkennung der Weiterbildung als entscheidender Wettbewerbsfaktor hat - z\u00f6gerlich - auch in die Sozialpartnerschaft Eingang gefunden. Einerseits halten verschiedene Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge das Recht auf eine bestimmte Anzahl Weiterbildungstage fest, anderseits haben die Sozialpartner in verschiedenen Wirtschaftssektoren branchenspezifische Weiterbildungszentren eingerichtet (z. B. im Bausektor). Allerdings gibt es in vielen Branchen keine Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge, und der Zugang zur Weiterbildung als Teil der Arbeit steht nur wenigen Arbeitnehmenden offen. </p><p>Das Obligatorium garantiert einerseits Chancengleichheit f\u00fcr alle Arbeitnehmenden. Anderseits bildet die obligatorische Weiterbildung die Basis f\u00fcr eine moderne, konkurrenzf\u00e4hige Wirtschaft. Obligatorische Weiterbildung geh\u00f6rt zur zeitgem\u00e4ssen Infrastruktur einer Volkswirtschaft. </p><p>Weiterbildung, soll sie effizient und von Nutzen sein, muss l\u00e4ngerfristig geplant werden k\u00f6nnen, und es muss eine Mindestdauer festgelegt werden. Eine Mindestdauer von drei Tagen pro Jahr ist notwendig. Dabei sollte die M\u00f6glichkeit bestehen, maximal zwei Weiterbildungstage auf ein \"Sparkonto\" zu legen, damit auch gr\u00f6ssere zusammenh\u00e4ngende Weiterbildungsmodule von einer Woche m\u00f6glich sind. </p><p>Die Tatsache, dass Betriebe ihre Mitarbeitenden obligatorisch drei Tage in die Weiterbildung schicken m\u00fcssen, schafft eine optimale Basis daf\u00fcr, dass auch branchenspezifische und sozialpartnerschaftlich getragene Ausbildungsst\u00e4tten als Anbieter von Weiterbildungsmodulen geschaffen werden k\u00f6nnen. Dies erh\u00f6ht die Qualit\u00e4t der Weiterbildung, weil die Zahl der Module gr\u00f6sser wird, zielgruppenspezifische Angebote m\u00f6glich werden sowie kontinuierliche Evaluationen und Verbesserungen vorgenommen werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Fasel Hugo","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1330387200000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"32","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712773760353)\/","SubmissionDate":"\/Date(1182470400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4717,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}