{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20071021,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20071021,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.1021","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Kampagne der Schweizerischen Gesundheitsstiftung zum Thema \u00dcbergewicht. Auswirkungen auf Magersucht bei Jugendlichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweizerische Gesundheitsstiftung will sich in den kommenden Jahren schwerpunktm\u00e4ssig der Bek\u00e4mpfung von \u00dcbergewicht widmen. Daf\u00fcr will die Stiftung in einer ersten Phase gegen 35 Millionen Franken einsetzen. Mittlerweile ist die Plakatkampagne angelaufen. Das Thema \"\u00dcbergewicht\" ist Teil der strategischen Bereiche, welche die Stiftung festgelegt hat. Die Umsetzung der Strategie wird mit Vertretern der Kantone, der Versicherer und des Bundes erarbeitet. Daher ist auch der Bund mitverantwortlich f\u00fcr den Erfolg bzw. allf\u00e4llige Risiken der Kampagne gegen \u00dcbergewicht. Die angelaufene Plakatkampagne wendete sich an \"Dicke\". Damit besteht die Gefahr, dass auch das \"falsche\" Publikum angesprochen wird - n\u00e4mlich Leute, die von Magersucht/Bulimie betroffen bzw. gef\u00e4hrdet sind. Diese Leute glauben von sich, \"zu dick zu sein\".</p><p>Fragen an den Bundesrat:</p><p>1. Kann er ausschliessen, dass als Folge der Kampagne gegen \u00dcbergewicht das Problem der Magersucht bei Jugendlichen st\u00e4rker in Erscheinung tritt?</p><p>2. Weiss er, ob im Vorfeld der Kampagne gegen \u00dcbergewicht abgekl\u00e4rt wurde, welche Auswirkungen eine solche Kampagne hinsichtlich Magersucht/Bulimie bei Jugendlichen haben kann?</p><p>3. Ist er bereit, in der Stiftung darauf hinzuwirken, dass zus\u00e4tzliche Untersuchungen gemacht werden zu den m\u00f6glichen unerw\u00fcnschten Auswirkungen der Kampagne auf Magersucht/Bulimie?</p><p>4. W\u00e4re es nicht effizienter, f\u00fcr \"dick machende\" Nahrungsbestandteile wie z. B. Transfette einen gesetzlichen H\u00f6chstwert festzuschreiben als mit Kampagnen zu verhindern, dass die Leute diese \"dick machenden\" Nahrungsmittel essen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. F\u00fcr die konzeptionelle und inhaltliche Gestaltung der Kampagne \"Gesundes K\u00f6rpergewicht\" ist die Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz verantwortlich. Dem Bundesrat ist nicht bekannt, ob Abkl\u00e4rungen zu m\u00f6glichen Folgen der Kampagne gemacht wurden. Auf die Fragen nach den Auswirkungen kann erst dann Antwort gegeben werden, wenn die Evaluation der Kampagne durchgef\u00fchrt ist. Erste Ergebnisse der Evaluation liegen im Herbst 2007 vor.</p><p>3. Der Bundesrat \u00fcbt keinen inhaltlichen Einfluss auf die Kampagnen der Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz aus. Laut Stiftungsreglement ist der Stiftungsrat als leitendes Organ der Stiftung f\u00fcr die politische und strategische F\u00fchrung sowie die Kontrolle der Umsetzung seiner Beschl\u00fcsse durch die Gesch\u00e4ftsleitung verantwortlich. In dieser Funktion ist er u. a. auch f\u00fcr die periodische Evaluation der Qualit\u00e4t und der Wirkungen von Aktivit\u00e4ten und Arbeitsweise der Stiftung zust\u00e4ndig.</p><p>4. \u00dcbergewicht hat seine Ursachen in \"dick machenden\" Ern\u00e4hrungs- bzw. Lebensweisen. Steht einer zu hohen Energieaufnahme durch die Ern\u00e4hrung ein zu tiefer Energieverbrauch durch die Bewegung gegen\u00fcber, so bewirkt dies eine Gewichtszunahme. Lebensmittelinhaltsstoffe und Kontaminanten (Verunreinigungen) werden \u00fcber H\u00f6chstwerte in der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung des EDI (SR 817.021.23) geregelt. Der direkte Einfluss von H\u00f6chstwerten f\u00fcr Lebensmittelinhaltsstoffe und Kontaminanten auf die Problematik des \u00dcbergewichtes ist jedoch \u00e4usserst gering, da die pers\u00f6nliche Energiebilanz dadurch meist kaum beeinflusst wird. F\u00fcr einen nachhaltigen Erfolg braucht es in erster Linie eine sehr tief greifende Verhaltens\u00e4nderung jeder einzelnen Person, welche allenfalls durch H\u00f6chstwertregelungen unterst\u00fctzt werden kann. Die vorgeschlagene L\u00f6sung, die Zunahme des \u00dcbergewichts in der Schweiz prim\u00e4r via H\u00f6chstwerte f\u00fcr Lebensmittelinhaltsstoffe zu bek\u00e4mpfen, muss somit als nicht effizient beurteilt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1180483200000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1180483200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750807556647)\/","SubmissionDate":"\/Date(1174262400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4716,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}