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Auch betreffend die \u00dcberwachung der Biodiversit\u00e4t nimmt die Schweiz eine Vorreiterrolle ein. Dagegen ist sie eines der wenigen L\u00e4nder, denen eine nationale Biodiversit\u00e4tsstrategie mit verpflichtenden Planungsinstrumenten, messbaren Zielen und Indikatoren noch fehlt. Dies ist umso bedauerlicher, wenn man bedenkt, dass unser Land dank seiner Topografie eine \u00e4usserst reiche Artenvielfalt aufweist, die Zahl der bedrohten oder bereits ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten aber in keinem anderen europ\u00e4ischen Land so hoch ist wie in der Schweiz. Ausserdem hat sich die Schweiz mit der Unterzeichnung des \u00dcbereinkommens \u00fcber die biologische Diversit\u00e4t, das 1992 am Erdgipfel in Rio abgeschlossen wurde, dazu verpflichtet, eine nationale Strategie auszuarbeiten.</p><p>Innerhalb welcher Frist wird der Bundesrat eine nationale Biodiversit\u00e4tsstrategie f\u00fcr die Schweiz formulieren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die strategische Ausrichtung unseres Landes im Hinblick auf die biologische Vielfalt ist im \"Landschaftskonzept Schweiz\" festgelegt. Aus diesem Grund erachtet der Bundesrat die Erarbeitung einer nationalen Strategie im Sinne der Anforderungen des \u00dcbereinkommens \u00fcber die biologische Vielfalt nicht als vorrangig. \u00dcberdies befindet sich der Bund heute an einem entscheidenden Punkt bei der Entwicklung seiner verschiedenen Arbeitsinstrumente im Bereich Biodiversit\u00e4t. Die erreichten Resultate entsprechen nicht immer den Erwartungen. Es ist daher nun normal und notwendig, dass die umgesetzten Massnahmen und ihre Wirksamkeit einer Analyse unterzogen werden. Diese Phase muss im Vorfeld jeglicher Neuentwicklung von Richtlinien erfolgen. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt ist im Begriff, diese Analyse in Gang zu setzen. Die Vorbereitungsarbeiten werden im Laufe des Jahres 2007 durchgef\u00fchrt. Anschliessend beginnt die eigentliche Analyse. Sie soll die St\u00e4rken und M\u00e4ngel des vom Bund entwickelten Instrumentariums hervorheben und m\u00f6gliche Wege f\u00fcr Neuausrichtungen aufzeigen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1188345600000)\/","SubmittedBy":"Leuenberger Ueli","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1188345600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1750806811640)\/","SubmissionDate":"\/Date(1181779200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4717,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}