{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073054,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073054,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3054","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Weiterbildung von jungen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten. Stopp der Inl\u00e4nderdiskriminierung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, aufgrund seiner Kompetenzen im MedBG:</p><p>1. ein von allen relevanten Akteuren getragenes Schweizerisches Institut f\u00fcr medizinische Weiterbildung zu schaffen, das in die Bildungslandschaft integriert ist; dabei ist eine angemessene Vertretung der Weiterzubildenden und der Weiterbildner sicherzustellen;</p><p>2. die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Weiterbildung in strukturierten Weiterbildungsprogrammen angeboten und gegen\u00fcber den Absolventinnen und Absolventen mit einem Weiterbildungsvertrag zu Inhalt, Betreuung und Leistungspaket abgesichert wird.</p>","ReasonText":"<p>Assistenz\u00e4rztinnen und -\u00e4rzte sind heute nicht selten einfach billige Dienstleistende. Oft werden sie in ihrer Weiterbildung mangelhaft instruiert und begleitet. Die lange Weiterbildung fixiert sie w\u00e4hrend dieser Zeit auf subalterne Posten ohne Zwischenqualifikationen. Zudem hat sich das Umfeld ver\u00e4ndert:</p><p>Aufgrund der bilateralen Vertr\u00e4ge kommen viele \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in die Schweiz, die mit weniger zeitlichem Aufwand eine Weiterbildung gemacht haben. Da diese als gleichwertig mit der schweizerischen Weiterbildung anerkannt wird, findet hier eine Inl\u00e4nderdiskriminierung der jungen Schweizer \u00c4rztinnen und \u00c4rzte statt. Mit Inkrafttreten des bilateralen Abkommens 2002 gem\u00e4ss EU-Recht wird die Weiterbildung der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte unter die Oberaufsicht einer staatlichen Instanz (EDI) gestellt. Die Gr\u00fcndung eines unabh\u00e4ngigen Institutes f\u00fcr \u00e4rztliche Weiterbildung liegt also nahe. Die Schweizerische Rektorenkonferenz hat schon vor drei Jahren den Vorschlag f\u00fcr eine nationale Weiterbildungsinstitution gemacht. Mit der geplanten Einf\u00fchrung von DRG wird zudem die Bereitschaft der Spit\u00e4ler, Weiterbildung unentgeltlich anzubieten, zur\u00fcckgehen. Darum ist im Sinn der Chancengleichheit f\u00fcr die jungen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte eine gute L\u00f6sung zu finden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gegenw\u00e4rtig findet die Weiterbildung der jungen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte im Rahmen ihrer Anstellung statt, also haupts\u00e4chlich im Spital. Eine klare Trennung der beruflichen Aktivit\u00e4ten und der Weiterbildung ist daher, gerade wegen dieser Parallelit\u00e4t, sowohl auf der Ebene der Arbeitsorganisation als auch hinsichtlich der Kosten der Weiterbildung schwierig vorzunehmen. Das gegenw\u00e4rtige Spitalumfeld - wenig strukturierte Weiterbildung, unklare Verantwortlichkeiten bei der Betreuung, hohe Patientenzahlen, dichte Arbeitspl\u00e4ne, Komplexit\u00e4t der Krankengeschichten - tr\u00e4gt zur Erh\u00f6hung der Unklarheiten betreffend Aufgaben und Rollen bei.</p><p>In seiner Antwort auf die Anfrage Widmer 02.1113 betreffend die Fortbildung der \u00c4rzte hatte der Bundesrat festgehalten, dass er Vorschl\u00e4ge und Massnahmen unterst\u00fctzt, die mittel- und langfristig die Kostentransparenz erh\u00f6hen sowie zu einer besseren Steuerung und angemessenen Strukturen f\u00fchren.</p><p>Angesichts der betr\u00e4chtlichen finanziellen Belastung der Kantone und der Spit\u00e4ler k\u00f6nnte eine solche Steuerung durch eine gesamtschweizerische Koordinationsinstanz oder ein \u00fcbergeordnetes Lenkungsorgan in der Tat eine Option darstellen. Die Schaffung einer solchen Institution wurde insbesondere von der Schweizerischen Rektorenkonferenz (2005), von den internationalen Experten f\u00fcr die Akkreditierung der Weiterbildungsg\u00e4nge (2005) und vom Schweizerischen Wissenschaftsrat (2007) vorgeschlagen.</p><p>Der Bundesrat glaubt, das in die Bildungslandschaft integrierte schweizerische Weiterbildungsinstitut, welches in Ziffer 1 der Motion erw\u00e4hnt ist, als eine unabh\u00e4ngige Institution f\u00fcr die Koordination der Weiterbildung interpretieren zu k\u00f6nnen und nicht als neue Hochschule. In diesem Sinne teilt der Bundesrat die Meinung der Motion\u00e4rin, dass diese Institution hinsichtlich des Inhaltes der Weiterbildung, der Betreuung der Weiterzubildenden und der Dauer Vorteile h\u00e4tte. Im \u00dcbrigen w\u00fcrde sie der Vorgabe in Artikel\u00a025 Absatz\u00a03 des Medizinalberufegesetzes entsprechen, welche vorsieht, dass eine einzige Organisation f\u00fcr alle Weiterbildungsg\u00e4nge verantwortlich ist.</p><p>Es soll im \u00dcbrigen damit nicht ein neues Hochschulinstitut geschaffen werden, welches als zus\u00e4tzlicher Akteur in der Bildungslandschaft eigenst\u00e4ndig Weiterbildungsg\u00e4nge oder Kurse anbietet. Die Weiterbildung in den universit\u00e4ren Medizinalberufen ist an die Expertise in den Spit\u00e4lern und ambulanten Einrichtungen gebunden. Diese gesamtschweizerische Instanz h\u00e4tte vielmehr Koordinations- und Harmonisierungsaufgaben wahrzunehmen (Betreuung der Dossiers, Schaffung von Weiterbildungsnetzwerken, Weiterbildungsvertr\u00e4ge nach Massgabe der im Gesetz definierten Dauer und Inhalte, \u00dcberwachung der Modalit\u00e4ten und der Qualit\u00e4t usw.).</p><p>Der Bundesrat erachtet es aber als unabdingbar, die zurzeit in einigen Spit\u00e4lern und Kantonen laufenden Diskussionen betreffend die Einf\u00fchrung von Weiterbildungsvertr\u00e4gen in Betracht zu ziehen. Zudem muss die Koordination mit dem in Planung befindlichen Weiterbildungsgesetz sichergestellt sein.</p><p>Im Zuge dieser Arbeiten soll die gegebenenfalls vorhandene Diskriminierung der Schweizer \u00c4rzte gegen\u00fcber jenen aus L\u00e4ndern der EU oder der Efta als Folge einer l\u00e4ngeren Weiterbildung \u00fcberpr\u00fcft werden. Gegebenenfalls sind L\u00f6sungen vorzuschlagen.</p><p>Angesichts der Tatsache, dass die Forderungen der Motion\u00e4rin sich mit den Zielen des Bundesrates decken, beantragt er die Annahme der Motion. Die Optionen f\u00fcr die Umsetzung sowie die Ausgestaltung, Aufgaben und Finanzierung eines solchen gesamtschweizerischen Koordinationsorgans bzw. einer schweizerischen Weiterbildungsinstitution sollen im Zuge der Kl\u00e4rung der offenen Fragen unter Ber\u00fccksichtigung und in enger Kooperation mit den betroffenen Partnern sowie der Entwicklung der Gesetzgebung in der Bildungslandschaft abgestimmt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1182902400000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690490316600)\/","SubmissionDate":"\/Date(1173916800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4716,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}