{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20073129,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20073129,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.3129","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Einsatz von Schneekanonen in den Wintersportorten. Kosten-Nutzen-Analyse","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Kosten-Nutzen-Analyse unter Ber\u00fccksichtigung \u00f6kologischer Kriterien zum Einsatz von Schneekanonen in den Wintersportorten zu erstellen und Massnahmen vorzuschlagen. Zu ber\u00fccksichtigen sind dabei die Ausbaupl\u00e4ne und Investitionsvorhaben diverser Wintersportregionen.</p><p>Im Bericht ist unter anderem Aufschluss zu geben \u00fcber:</p><p>a. geplante Investitionen in Beschneiungsanlagen von Gemeinden, Kantonen, Bund und von privater Seite;</p><p>b. die Auswirkungen der Beschneiung und der anschliessenden Freizeitnutzung auf sensible Lebensr\u00e4ume (Wasser- und Energieverbrauch, Moorschutz-Problematik, Fauna/Flora usw.);</p><p>c. die Auswirkungen neuartiger Zusatzstoffe auf die Umwelt;</p><p>d. die Auswirkungen auf die Landwirtschaft in den betroffenen Gebieten.</p>","ReasonText":"<p>Der extrem milde und schneearme Winter 2006/07 erh\u00f6hte den Druck in den Wintersportorten, der Natur weit st\u00e4rker als bis anhin nachzuhelfen und in den Ausbau von Beschneiungsanlagen zu investieren. So erwarten Expertinnen und Experten mindestens eine Verdoppelung der beschneiten Fl\u00e4chen innert der n\u00e4chsten zehn Jahre. Der Verband Seilbahnen Schweiz rechnet mit einem Investitionsbedarf von 800 Millionen Franken f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre.</p><p>F\u00fcr die k\u00fcnstliche Beschneiung braucht es einen massiven Einsatz von Strom und Wasser, und die Biodiversit\u00e4t leidet enorm. In einer Studie zeigt die Internationale Alpenschutzkommission auf, dass die gut 3000 Schneekanonen in den Alpen pro Saison ungef\u00e4hr gleich viel Energie ben\u00f6tigen wie eine Stadt in der Gr\u00f6sse von Basel w\u00e4hrend eines ganzen Jahres. Weiter hat die Alpenschutzkommission ausgerechnet, dass die Schneekanonen jeden Winter deutlich mehr Wasser verspritzen, als von den rund 1,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern der gr\u00f6ssten zehn Schweizer St\u00e4dte pro Jahr verbraucht wird. In den Alpen entstehen deswegen reihenweise Speicherseen, aus denen die Schneekanonen gespiesen werden. Es kommt dazu, dass Zusatzstoffe wie etwa Snomax eingesetzt werden, mit denen der Gefrierpunkt heraufgesetzt wird, damit bei noch h\u00f6heren Temperaturen Kunstschnee produziert werden kann. Die langfristigen Auswirkungen dieser Substanz sind heute nicht absch\u00e4tzbar.</p><p>Schneekanonen sind also keine nachhaltige L\u00f6sung f\u00fcr den Schneemangel, sondern reine Symptombek\u00e4mpfung der Auswirkungen des Klimawandels.</p><p>Klimaexpertinnen und -experten prognostizieren gravierende Auswirkungen der Klimaerw\u00e4rmung auf den Wintersport. Die Grenze der Schneesicherheit wird von heute 1200 Metern um mehrere Hundert Meter steigen. Anstatt in einer Art Torschlusspanik \u00f6kologisch und \u00f6konomisch unsinnige Investitionen in Kunstschnee zu t\u00e4tigen, muss die Erstellung zukunftsf\u00e4higer Tourismuskonzepte vorangetrieben werden. Ziel muss es sein, in den zu tief liegenden Gebieten in Zukunft ein schneeunabh\u00e4ngiges Wintertourismusangebot bereitstellen zu k\u00f6nnen und/oder vermehrt auf den Sommertourismus zu fokussieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat anerkennt, dass der Klimawandel auch f\u00fcr den Wintertourismus weitreichende Folgen hat. Insbesondere Skigebiete in den Voralpen d\u00fcrften wegen der ansteigenden Schneefallgrenze langfristig kaum mehr rentabel betrieben werden k\u00f6nnen. Dies gilt umso mehr, als Schneekanonen f\u00fcr einen optimalen Betrieb auf tiefe Temperaturen angewiesen sind. Solche Gebiete sind daher speziell gefordert, sich auf die abnehmende Schneesicherheit einzustellen und ihr Tourismusangebot zu diversifizieren.</p><p>Die von der Postulantin geforderte Erstellung einer Kosten-Nutzen-Analyse unter Ber\u00fccksichtigung \u00f6kologischer Kriterien zum Einsatz von Schneekanonen in den Wintersportorten lehnt der Bundesrat jedoch ab. Die Bewilligung von Beschneiungsanlagen f\u00e4llt in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Zudem sind die Auswirkungen von Kunstschnee und Schneezus\u00e4tzen auf die Umwelt bereits verschiedentlich wissenschaftlich untersucht worden. In diesem Zusammenhang sei auch auf die laufenden Abkl\u00e4rungen des Eidgen\u00f6ssischen Institutes f\u00fcr Schnee- und Lawinenforschung zur Beurteilung der heutigen Praxis des Hilfsstoffeinsatzes bei der Pistenpr\u00e4parierung verwiesen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1180483200000)\/","SubmittedBy":"Allemann Evi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1237507200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690491512327)\/","SubmissionDate":"\/Date(1174435200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4716,"SubmissionLegislativePeriod":47,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}